gute Tage, normale Tage, schlechte Tage
Verfasst: 21.12.2003, 22:31
An guten Tagen fühlen sich meine Augen herrlich unaufällig normal an, als hätte es eine OP nie gegeben. Der Eindruck, dass beide schön zusammen arbeiten. Ein kurzer Test (ich kann's einfach nicht lassen...) nimmt mir zwar dann umgehend diese Illusion. Meine gute Sicht ist auch weiterhin nur die Sicht des linken Auges. Aber wie gesagt, wenigstens fühlt es sich so an, als würden links und rechts gemeinsam gleichstark gucken.
An normalen Tagen ist das rechte Auge wie ein bisschen benommen, aber nicht schmerzhaft.
An schlechten Tagen tut es richtig weh. Ein dumpfer, drückender Schmerz im Auge, als wäre es ko geschlagen worden, ein Ziehen/Stechen über das ganze rechte Gesichtsfeld bis zum Ohr. Das eindeutige Gefühl ich sehe einäugig.
Die Sicht ist alle Tage gleich.
Links: nichts auszusetzen
Rechts (Versuch einer Beschreibung): Die Proportionen irgendwie verbogen, als würde ich durch ein Goldfischglas gucken. Linien leicht verwischt. Wenn ich einen Gegenstand fixiere, scheint dieser zu "zoomen", langsam näherzukommen und sich dann wieder zu entfernen (das ist für mich das Merkwürdigste!). Mässiger Kontrastverlust.
Eigentlich--wenn ich mir vorstelle, dass mein Gehirn beständig mit diesem Seheindruck konfrontiert ist, auch wenn ich, dank meines linken guten Sehens, nichts davon merke, ist es kein Wunder, dass mein Kopf schmerzt, oder??
An ca. 2 von 7 Tagen nehme ich Schmerzmittel, um auf der Arbeit zu funktionieren.
Diese Woche war ich wieder zur Kontrolle.
Diesmal hatte ich meine Hausaufgaben gemacht!! Hatte eine Liste, die ich Punkt für Punkt abgefragt habe: Blepharitis, Falten, DLK, Epitheleinwuchs usw. (Am liebsten hätte ich mich auf Englisch unterhalten. Mir kommen die Fachausdrücke auf Englisch inzwischen viel leichter über die Lippen als auf Deutsch. Auch so eine unerwartete Nebenwirkung meiner Lasik-OP: die Fortschritte meiner Fremdsprachenkenntnisse schreiten in Riesenmeilen-Stifeln voran...)
Sehr positiv: Der Doktor nahm sich so viel Zeit wie nie zuvor. Ich hatte das Gefühl wirklich gründlich untersucht worden zu sein, und als er mir abschliessend sagte, er sehe keine Auffälligkeiten im Heilungsverlauf, konnte ich ihm tatsächlich glauben.
(Nebenbei: Hat von Euch auch jemand die (amerikanische?) website gelesen, mit all den Phrasen, die Laser-Aerzten empfohlen werden, um besorgte, penetrant nachfragende Patienten ruhigzustellen??)
Nur in der Frage des Astigmatismus sind wir verschiedener Meinung.
Er sagt, er sehe keinen Anhalt für einen irregulären Astigmatismus.
Ich frage mich, was es sonst sein soll.
Vor der OP hatte ich einen Astigmatismus von -0,25 (rechts), jetzt habe ich -1. Und ich bin nicht auf 100% korrigierbar (was ich vor der OP war).
Mit dem Starburst ist's wieder ein bisschen besser. Ich hatte mir Gedanken gemacht, ob er durch Falten kommt (habe gelesen, dass die Falten, je nachdem in welcher Gewebeschicht sie sich befinden, auch "maskiert" sein können, und so bei einer normalen Untersuchung nicht unbedingt sichtbar). Aber dieser "Licht"-Test (man verkleinert die Pupillen durch eine Lichtquelle, z.B. Taschenlampe) lässt den Starburst vollständig verschwinden. So hoffe ich, dass er doch "nur" Pupillengrössen induziert ist.
Soweit mein Dasein 6 Wochen nach Lasik. Am wichtigsten ist mir momentan die Sache mit den Schmerzen, die sind echt nicht schön, leider fällt dazu dem Doktor auch nichts ein.
Ich wünsche Euch ein frohes und friedliches Weihnachtsfest!
Christine
Himmel, mein Adventskranz fackelt gerade ab!!
An normalen Tagen ist das rechte Auge wie ein bisschen benommen, aber nicht schmerzhaft.
An schlechten Tagen tut es richtig weh. Ein dumpfer, drückender Schmerz im Auge, als wäre es ko geschlagen worden, ein Ziehen/Stechen über das ganze rechte Gesichtsfeld bis zum Ohr. Das eindeutige Gefühl ich sehe einäugig.
Die Sicht ist alle Tage gleich.
Links: nichts auszusetzen
Rechts (Versuch einer Beschreibung): Die Proportionen irgendwie verbogen, als würde ich durch ein Goldfischglas gucken. Linien leicht verwischt. Wenn ich einen Gegenstand fixiere, scheint dieser zu "zoomen", langsam näherzukommen und sich dann wieder zu entfernen (das ist für mich das Merkwürdigste!). Mässiger Kontrastverlust.
Eigentlich--wenn ich mir vorstelle, dass mein Gehirn beständig mit diesem Seheindruck konfrontiert ist, auch wenn ich, dank meines linken guten Sehens, nichts davon merke, ist es kein Wunder, dass mein Kopf schmerzt, oder??
An ca. 2 von 7 Tagen nehme ich Schmerzmittel, um auf der Arbeit zu funktionieren.
Diese Woche war ich wieder zur Kontrolle.
Diesmal hatte ich meine Hausaufgaben gemacht!! Hatte eine Liste, die ich Punkt für Punkt abgefragt habe: Blepharitis, Falten, DLK, Epitheleinwuchs usw. (Am liebsten hätte ich mich auf Englisch unterhalten. Mir kommen die Fachausdrücke auf Englisch inzwischen viel leichter über die Lippen als auf Deutsch. Auch so eine unerwartete Nebenwirkung meiner Lasik-OP: die Fortschritte meiner Fremdsprachenkenntnisse schreiten in Riesenmeilen-Stifeln voran...)
Sehr positiv: Der Doktor nahm sich so viel Zeit wie nie zuvor. Ich hatte das Gefühl wirklich gründlich untersucht worden zu sein, und als er mir abschliessend sagte, er sehe keine Auffälligkeiten im Heilungsverlauf, konnte ich ihm tatsächlich glauben.
(Nebenbei: Hat von Euch auch jemand die (amerikanische?) website gelesen, mit all den Phrasen, die Laser-Aerzten empfohlen werden, um besorgte, penetrant nachfragende Patienten ruhigzustellen??)
Nur in der Frage des Astigmatismus sind wir verschiedener Meinung.
Er sagt, er sehe keinen Anhalt für einen irregulären Astigmatismus.
Ich frage mich, was es sonst sein soll.
Vor der OP hatte ich einen Astigmatismus von -0,25 (rechts), jetzt habe ich -1. Und ich bin nicht auf 100% korrigierbar (was ich vor der OP war).
Mit dem Starburst ist's wieder ein bisschen besser. Ich hatte mir Gedanken gemacht, ob er durch Falten kommt (habe gelesen, dass die Falten, je nachdem in welcher Gewebeschicht sie sich befinden, auch "maskiert" sein können, und so bei einer normalen Untersuchung nicht unbedingt sichtbar). Aber dieser "Licht"-Test (man verkleinert die Pupillen durch eine Lichtquelle, z.B. Taschenlampe) lässt den Starburst vollständig verschwinden. So hoffe ich, dass er doch "nur" Pupillengrössen induziert ist.
Soweit mein Dasein 6 Wochen nach Lasik. Am wichtigsten ist mir momentan die Sache mit den Schmerzen, die sind echt nicht schön, leider fällt dazu dem Doktor auch nichts ein.
Ich wünsche Euch ein frohes und friedliches Weihnachtsfest!
Christine
Himmel, mein Adventskranz fackelt gerade ab!!