Kurzichtigkeit/Altersweitsichtigkeit
Verfasst: 11.10.2003, 00:21
Hallo,
mit knapp 60 Jahren wollte ich mir nach einem halben Jahrhundert den Traum vom Leben ohne Brille erfüllen.
Die Voruntersuchung bei Prof. Welt im Klinikum Ludwigshafen habe ich hinter mir und aus seiner Sicht steht einer Operation (- 3,5 dptr.) nichts im Wege, allerdings werde ich mit Sicherheit weiterhin eine
Lesebrille benötigen.
So begeistert, wie ich zunächst von der Aussicht war,
die Welt nicht mehr nur hinter Glas zu erleben, um so mehr mache ich mir tagtäglich Gedanken um meine Sehgewohnheiten. Ganz ohne Brille sehe ich heute auf
30 cm Distanz sehr gut (das wird sich ändern) und mit Brille sehe ich den Rest der Welt entweder durch den oberen oder den unteren Teil der Brillengläser.
Die Armlänge Abstand zum Bildschirm, auf den ich arbeitsbedingt 8 - 10 Stunden täglich schaue, wird wahrscheinlich dann auch noch unter die Lesebrillen-Distanz fallen. Dies ließe sich wahrscheinlich durch eine gewollte Fehlsichtigkeit von - 0,5 dptr. ausgleichen, doch für den Brief, der neben der Tastatur liegt, dann doch wieder die Lesebrille?
Das Leben ganz ohne Brille ist also schon wieder in unerreichbare Ferne gerückt.
Somit erhebt sich also die Frage: Lohnt sich dann der ganze Aufwand und das Risiko?
Wer war/ist in ähnlicher Situation und kann mir von seinen Überlegungen/Erfahrungen berichten?
Herzlichst
Copperfield
mit knapp 60 Jahren wollte ich mir nach einem halben Jahrhundert den Traum vom Leben ohne Brille erfüllen.
Die Voruntersuchung bei Prof. Welt im Klinikum Ludwigshafen habe ich hinter mir und aus seiner Sicht steht einer Operation (- 3,5 dptr.) nichts im Wege, allerdings werde ich mit Sicherheit weiterhin eine
Lesebrille benötigen.
So begeistert, wie ich zunächst von der Aussicht war,
die Welt nicht mehr nur hinter Glas zu erleben, um so mehr mache ich mir tagtäglich Gedanken um meine Sehgewohnheiten. Ganz ohne Brille sehe ich heute auf
30 cm Distanz sehr gut (das wird sich ändern) und mit Brille sehe ich den Rest der Welt entweder durch den oberen oder den unteren Teil der Brillengläser.
Die Armlänge Abstand zum Bildschirm, auf den ich arbeitsbedingt 8 - 10 Stunden täglich schaue, wird wahrscheinlich dann auch noch unter die Lesebrillen-Distanz fallen. Dies ließe sich wahrscheinlich durch eine gewollte Fehlsichtigkeit von - 0,5 dptr. ausgleichen, doch für den Brief, der neben der Tastatur liegt, dann doch wieder die Lesebrille?
Das Leben ganz ohne Brille ist also schon wieder in unerreichbare Ferne gerückt.
Somit erhebt sich also die Frage: Lohnt sich dann der ganze Aufwand und das Risiko?
Wer war/ist in ähnlicher Situation und kann mir von seinen Überlegungen/Erfahrungen berichten?
Herzlichst
Copperfield