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ICR

Verfasst: 23.07.2003, 18:03
von Gast
hallo,
welche risiken gibt es eigentlich beim ICR?
in welcher hornhautschicht werden die kunststoffsegmente eingesetzt, im epithel oder so tief unten wie ein LASIK-flap?
und bis zu welcher dioptrienzahl kann man mit ICR korrigieren (in der grafik auf dieser seite sieht es aus, wie bis ca. - 6,5; auf anderen seiten heisst es, bis -3 oder -4)?
danke für eure antworten!
nina

Re: ICR

Verfasst: 23.07.2003, 18:35
von Gast
Intracorneale Rinsegmente (ICR)

Korrektur maximal bis -4. Das optische Ergebnis ist dann genauso gut wie bei Lasik/Prk (teilweise sogar besser). Ein Vorteil ist, daß das optische Zentrum unberührt bleibt. Auch die Hornhautnerven bleiben eher verschont(trockene Augen). Und mann kann es rückgängig machen.

Die ICR werden ins Hornhautstroma eingesetzt, also ähnlich tief wie ein Lasikflap. Das Schneiden der Kanäle ist nicht so einfach. Ich glaube da fehlt vielen Ärzten die Erfahrung. Die Firma, die ICR herstellt, ist leider pleite gegangen (produziert aber scheinbar noch). Obwohl ICRs nicht schlecht sind, hat sich Lasik/Prk durchgesetzt. Man bräuchte schon einen Arzt, der speziell mit ICR Erfahrung hat. Neuerdings können die Kanäle für ICR auch mit Femtosekundenlaser geschnitten werden. Ein Arzt in den USA macht das. Ich glaube die Schwierigkeiten beim Einsetzen der Ringe haben zum Mißerfolg der ICR beigetragen.

Re: ICR

Verfasst: 23.07.2003, 20:00
von Gast
Intracornealer Ring (ICR, ICRS)
auch genannt INTACS

Dabei werden in die äussere Hornhaut schmale Tunnel gefräst, in die halbbogenförmige Ringspangen aus Plexiglas (PMMA) eingesetzt werden. Die Ringspangen sind bei genauem Hinsehen durch ihre Reflexe erkennbar.

Nach seinem Hersteller auch KeraVision-Ring genannt, zählt das Hornhautimplantat zu den neuesten Entwicklungen auf dem Gebiet der Refraktiven Chirurgie. Es wird seit 1996 auch in Deutschland von erfahrenen Augenchirurgen angewendet.

Der Anwendungsbereich umfasst niedrige Kurzsichtigkeiten bis ca. - 3 Dioptrien. In diesem Bereich ist nach der Korrektur das Tragen einer Brille häufig nicht mehr erforderlich. Die Hornhautverkrümmung darf dabei nicht mehr als -1 dpt. betragen.

Der ICR hat sich zur Korrektur der Kurzsichtigkeit nicht durchsetzen können und wird derzeit nur noch zur Behandlung seltener Hornhautrerkrankungen eingesetzt.

Bei weiteren Fragen kann ich euch auch privat Ratschläge geben.






: hallo,
: welche risiken gibt es eigentlich beim ICR?
: in welcher hornhautschicht werden die kunststoffsegmente eingesetzt, im epithel oder so tief unten wie ein LASIK-flap?
: und bis zu welcher dioptrienzahl kann man mit ICR korrigieren (in der grafik auf dieser seite sieht es aus, wie bis ca. - 6,5; auf anderen seiten heisst es, bis -3 oder -4)?
: danke für eure antworten!
: nina

Re: mein doppelgänger

Verfasst: 23.07.2003, 23:56
von eric
Der Typ mit den Komplexen, der mich zum Schweigen bringen will, postet wieder mal unter meinem Namen und unter Angabe meiner EMail-Adresse. Nutzlos. Ich Quatsche weiter. Dazu ist ein Diskussionsforum da. Wer sich beteiligen will, ist willkommen. Gäbe es kompetente Leute in den Foren, die wirklich informieren, würde ich mich zurückhalten. Da kompetente Leute leider fehlen, gebe ich als Leie weiterhin meinen Senf dazu. Mein gutes Recht.

Re: ICR

Verfasst: 24.07.2003, 09:50
von Gast
auf der internetseite von operationauge ist unter "grundlagen" eine grafik abgebildet, in der die möglichkeit der korrektur wesentlich höherer fehlsichtigkeiten mit ICR dargestellt ist als -3 oder -4. könnte dazu bitte ein mitglied von operationauge dazu kurz stellung nehmen?
dass im struma der hornhaut die kanäle für die ringe gelasert werden, widerspricht der aussage von einem rückgängig zu machenden eingriff ja leider: dann hätte man -wenn man pech hat- nicht wieder zuwachsende kanäle im auge, wenn die ringe wieder entfernt werden. genauso, wie der flap einer lasik oft nicht wieder richtig anwächst.