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Lasik in Köln - Erfahrungsbericht

Verfasst: 25.05.2003, 19:51
von Gast
Geschafft!
Am 22.5. hatte ich meinen Lasik-Termin in Köln.
Eigentlich hatte ich schon länger darüber nachgedacht, meine Fehlsichtigkeit korrigieren zu lassen (Myopie links und rechts -3,75 und -4,25, dazu noch Astigmatismus und Nystagmus). Aber was nicht unbedingt nötig ist... Seit meinem 16. Lebensjahr, also seit 22 Jahren, hatte ich Kontaktlinsen getragen und bin damit auch prima zurecht gekommen. Nun war die Zeit gekommen und ich habe sie absolut nicht mehr vertragen, sicher auch bedingt durch meine Pollenallergie. Bis an mein Lebensende Brille tragen oder Lasern? Die Antwort fällt so eitlen Pfauen wie mir recht leicht. Also Sparvertrag opfern und ab unter den Hobel, hab ich mir gedacht.
Im Internet bin ich dann auf das Augenlaserzentrum Köln in der PAN-Klinik am Neumarkt aufmerksam geworden. Ich habe mir einen Termin zur Voruntersuchung geben lassen und habe gedacht, daß dauert noch ein halbes Jahr, bis ich da einen Termin zur Lasik bekomme. Pustekuchen. "Nächste Woche Donnerstag, ist Ihnen das recht?". Äh, ja, na gut. Somit war die Sache beschlossen. Ich mußte dann eine Woche lang meine Augen mit künstlicher Tränenflüssigkeit drei mal täglich vorbereiten. Mit meiner Freundin als Begleitperson machte ich mich dann am 22.5. auf den Weg. Um 8.30 kamen wir an, ich bekam eine Beruhigungstablette und ein paar Augentropfen, legte das Geld auf den Tresen und begab mich - dann alleine - auf den Weg ins OP. Da bekommt man dann ein Kittelchen, ein Häubchen und einen Rollstuhl als Beschleuniger. Vom Rollstuhl gehts dann auf den OP-Stuhl. Man wird schön zugedeckt und bekommt noch ein paar warme Worte mit auf den Weg. Dann kommen die Betäubungstropfen. Im OP sind so 5 - 6 Personen anwesend. Einer überwacht die Apparate, zwei oder so reichen die Instrumente an. Der Doc und Assistent tuen ihr Bestes und eine Schwesternhand hielt die meine. Der Lidspanner wird gesetzt (das ist nicht angenehm, aber auch nicht sooooo tragisch), der Hobel hobelt den Flap (da wirds mal kurz dunkel - nicht erschrecken) und dann fängt der Laser an zu schmurgeln. Man muß immer den Lichtpunkt fixieren, hat also ständig was zu tun. Am besten, man atmet durch den Mund, dann riecht man das Lasern nicht.... Das Auge wird während der OP ständig gespült, so daß man nie das Bedürfnis hat, aufgrund der trockenen Augen zu zwinkern. Nach ca. 3 bis 4 Minuten war ein Auge schon fertig und das nächste kam dran. Als ich in den OP kam war es 20 vor 10. Als die OP fertig war, sagte der Doc zu mir: "So, nun schauen Sie mal auf die Uhr da an der Wand. Wie spät isses denn?" "10 nach 10" japste ich und mir stiegen vor Freude noch mehr Tränen in die Augen, denn ich konnte zu diesem Zeitpunkt schon total super sehen. Noch ein Polaroid-Foto wurde vom Doc und mir gemacht als Erinnerung an den Tag, als die Schärfe in meine Augen trat...
Wieder umziehen, Sonnenbrille auf und dann für 4 - 6 Stunden die Augen geschlossen halten. Und dann machte ich die Augen auf und es sind tatsächlich Blätter auf den Bäumen und kein grüner Knetgummi mehr. Meine Kinder sind noch schöner als vorher und irgendwie ist mehr Staub in der Wohnung.
Also liebe Leute in und um Köln: Das Augenlaserzentrum Köln mit Dr. Kermani und Kollegen ist meiner Meinung nach uneingeschränkt empfehlenswert. Ich wurde liebevoll betreut und habe mich zu keiner Zeit unsicher gefühlt. Vielen Dank an alle auf diesem Wege.
Wenn ihr Fragen habt oder ich im Überschwang der Gefühle was vergessen habe, schickt mir ein Mail.
Viele Grüße, das Leben ist schön. Petra

Re: Lasik in Köln - Erfahrungsbericht

Verfasst: 26.05.2003, 19:19
von Ute
: Geschafft!
: Am 22.5. hatte ich meinen Lasik-Termin in Köln.
: Eigentlich hatte ich schon länger darüber nachgedacht, meine Fehlsichtigkeit korrigieren zu lassen (Myopie links und rechts -3,75 und -4,25, dazu noch Astigmatismus und Nystagmus). Aber was nicht unbedingt nötig ist... Seit meinem 16. Lebensjahr, also seit 22 Jahren, hatte ich Kontaktlinsen getragen und bin damit auch prima zurecht gekommen. Nun war die Zeit gekommen und ich habe sie absolut nicht mehr vertragen, sicher auch bedingt durch meine Pollenallergie. Bis an mein Lebensende Brille tragen oder Lasern? Die Antwort fällt so eitlen Pfauen wie mir recht leicht. Also Sparvertrag opfern und ab unter den Hobel, hab ich mir gedacht.
: Im Internet bin ich dann auf das Augenlaserzentrum Köln in der PAN-Klinik am Neumarkt aufmerksam geworden. Ich habe mir einen Termin zur Voruntersuchung geben lassen und habe gedacht, daß dauert noch ein halbes Jahr, bis ich da einen Termin zur Lasik bekomme. Pustekuchen. "Nächste Woche Donnerstag, ist Ihnen das recht?". Äh, ja, na gut. Somit war die Sache beschlossen. Ich mußte dann eine Woche lang meine Augen mit künstlicher Tränenflüssigkeit drei mal täglich vorbereiten. Mit meiner Freundin als Begleitperson machte ich mich dann am 22.5. auf den Weg. Um 8.30 kamen wir an, ich bekam eine Beruhigungstablette und ein paar Augentropfen, legte das Geld auf den Tresen und begab mich - dann alleine - auf den Weg ins OP. Da bekommt man dann ein Kittelchen, ein Häubchen und einen Rollstuhl als Beschleuniger. Vom Rollstuhl gehts dann auf den OP-Stuhl. Man wird schön zugedeckt und bekommt noch ein paar warme Worte mit auf den Weg. Dann kommen die Betäubungstropfen. Im OP sind so 5 - 6 Personen anwesend. Einer überwacht die Apparate, zwei oder so reichen die Instrumente an. Der Doc und Assistent tuen ihr Bestes und eine Schwesternhand hielt die meine. Der Lidspanner wird gesetzt (das ist nicht angenehm, aber auch nicht sooooo tragisch), der Hobel hobelt den Flap (da wirds mal kurz dunkel - nicht erschrecken) und dann fängt der Laser an zu schmurgeln. Man muß immer den Lichtpunkt fixieren, hat also ständig was zu tun. Am besten, man atmet durch den Mund, dann riecht man das Lasern nicht.... Das Auge wird während der OP ständig gespült, so daß man nie das Bedürfnis hat, aufgrund der trockenen Augen zu zwinkern. Nach ca. 3 bis 4 Minuten war ein Auge schon fertig und das nächste kam dran. Als ich in den OP kam war es 20 vor 10. Als die OP fertig war, sagte der Doc zu mir: "So, nun schauen Sie mal auf die Uhr da an der Wand. Wie spät isses denn?" "10 nach 10" japste ich und mir stiegen vor Freude noch mehr Tränen in die Augen, denn ich konnte zu diesem Zeitpunkt schon total super sehen. Noch ein Polaroid-Foto wurde vom Doc und mir gemacht als Erinnerung an den Tag, als die Schärfe in meine Augen trat...
: Wieder umziehen, Sonnenbrille auf und dann für 4 - 6 Stunden die Augen geschlossen halten. Und dann machte ich die Augen auf und es sind tatsächlich Blätter auf den Bäumen und kein grüner Knetgummi mehr. Meine Kinder sind noch schöner als vorher und irgendwie ist mehr Staub in der Wohnung.
: Also liebe Leute in und um Köln: Das Augenlaserzentrum Köln mit Dr. Kermani und Kollegen ist meiner Meinung nach uneingeschränkt empfehlenswert. Ich wurde liebevoll betreut und habe mich zu keiner Zeit unsicher gefühlt. Vielen Dank an alle auf diesem Wege.
: Wenn ihr Fragen habt oder ich im Überschwang der Gefühle was vergessen habe, schickt mir ein Mail.
: Viele Grüße, das Leben ist schön. Petra

Re: Lasik in Köln - Erfahrungsbericht

Verfasst: 27.05.2003, 23:10
von Gast
Hallo Petra,
ich bin auch schon lange dran, aber das liebe Geld...! ich habe li -10 und re -9sph.
Was hat das bei dir gekostet? ich habe ein Angebot über 5000€ ?!
Gruß Jens