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Lasik-Erfahrungsbericht

Verfasst: 28.03.2003, 16:02
von Markus
Hallo zusammen!
Endlich habe ich es hinter mir: Gestern mittag hatte ich nun doch nach langem Überlegen meine aberrometriegesteuerte Lasik. Da meine Werte nicht ganz unproblematisch waren (ca. -8 re und li/ Pupillen 7,2/ hornhaut 540 mikrometer) habe ich wirklich lange gezögert und mich insbesondere auch mit der LASEK beschäftigt. Auch die Einträge, besonders in diesem Forum, gaben mir doch zu denken.:Nie wieder nachts Autofahren, Flap-Komplikationen, usw. ...
Die Operation selbst war genauso wie sie schon von vielen Leuten hier beschrieben wurde: relativ kurz und schmerzlos. Das Unangenehmste war die Tatsache, dass ich ca. eineinhalb Stunden vor der OP warten musste. Dann ging alles recht fix, nur das lasern an sich kam mir erstaunlich lang vor(ich schätze ca. 2 min, ist aber auch kein Wunder bei -8 Dioptrien).Nach der Op selbst konnte ich schon ganz gut sehen. Bin dann nach Hause ins Bett und habe ca. 3 Stunden geschlafen und als ich die Augen aufmachte, waren zwar die Schmerzen weg, aber es war total dunkel: Ich hatte mit der Sonnenbrille geschlafen;-) .Spaß beiseite: Ich hab ca. 3 1/2 Stunden nach der Op schmerzfrei und vor allem wirklich gut(!) sehen können. Die 1. Nachuntersuchung ergab keine Kurz- oder Fehlsichtigkeit feststellbar, leichte Hornhautverkrümmung auf beiden Seiten(man sagte mir, dass das an der Schwellung liege), links 125%, rechts 90%. Gut, da ich weiß, dass sich das noch zurückbilden kann bin ich noch vorsichtig mit dem Jubeln, aber ich bin momentan wirklich total begeistert.Besonders, weil ich mit Brille oder Kontaktlinsen auf beiden Augen immer bei ca. 90% Sehkraft lag. Gestern abend schon, machte ich einen Spaziergang im Dunkeln, um die Halos einschätzen zu können. Ich denke, dass sie vielleicht momentan ein bisschen stärker, als vor der OP waren, aber nun wirklich nicht katastrophal.Ich denke, dass sie in den nächsten Monaten zurückgehen werden und auch wenn noch welche bleiben , Autofahren ohne weiteres möglich ist.

Es ist einfach ein unbeschreiblich tolles Gefühl (jetzt schon)alles scharf zu sehen, insbesondere das berühmte"Morgens-die-Augen-aufschlagen".
Ich kann Prof. Knorz in Mannheim und sein Team wirklich nur empfehlen, aber jeder der sich etwas intensiver mit Lasik beschäftigt hat, kennt den Namen ja schon.

Nur Mut an alle da draußen, aber geht auch bitte zu einem erfahrenen Arzt, der euch nicht nur das Blaue vom Himmel verspricht!

Liebe Grüße

Markus

Re: Lasik-Erfahrungsbericht

Verfasst: 28.03.2003, 18:17
von Marder
Das Lasern mit Aberrometer bei Dr.Knorz hat deshalb so lange gedauert, weil er mit dem lahmem Bausch u Lomb Laser (nur 50Hz) arbeitet. Gar nicht gut für die Hornhaut. Es gibt schnellere Lasermodelle.

Re: Lasik-Erfahrungsbericht

Verfasst: 29.03.2003, 06:15
von Franca Bachus
Das Ergebnis zählt. Ich bin selbst gelasert und würde immer auf einen älteren aber dafür gut erprobten Laser vertrauen, den der Operateur gut kennt.

Re: Lasik-Erfahrungsbericht

Verfasst: 29.03.2003, 08:05
von Thomas R.
na ja, auch wenn er Dir ein Drittel mehr Hornhaut abträgt, als nötig ist. Völlig sinnlos? Nur weil die Technik veraltet ist?
Thomas

Re: Lasik-Erfahrungsbericht

Verfasst: 31.03.2003, 09:17
von Gast
"veraltet" ist ja heute schon ein Computer, der ein halbes Jahr alt ist. Ich glaube nicht, dass man das so pauschal sehen sollte. Einem Laser, den ein Arzt gut kennt, weil er meinetwegen seit Jahren damit arbeitet, vertrtaue ich mehr als einem, der nagelneu ist und den keiner so genau einschätzen kann. Abgesehen davon sind die neuen Aberrometrie-Laser in Fachzeitschriften immer noch umstritten.
Am Ende muss jeder selbst wissen, wofür er sich entscheidet, ich würde jedenfalls kein Risiko eingehen und bin mit meiner Lasik 100%ig zufrieden.
Viele Grüße
Franca