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LASEK statt LASIK
Verfasst: 24.02.2002, 17:03
von Gast
Hallo. Ich war kürzlich bei einer LASIK-Voruntersuchung in Österreich. Aufgrund meiner zu dünnen Hornhaut hat mir der Arzt (Prof. Zirm) die Implantation einer Artisan-Linse empfohlen. Ich hab mich aber jetzt bei einigen anderen Augenkliniken informiert und die würden bei geringerer Hornhautdicke eher LASEK (also nicht LASIK) anwenden. Jetzt weiß ich nicht, ob das genauso sicher wie LASIK ist. Kann mir irgendwer Tipps geben ? Danke im voraus, Enthammer Markus.
Re: LASEK statt LASIK
Verfasst: 27.02.2002, 00:06
von Gast
Hallo, nach einer extrem gründlichen Recherche zum Thema Lasek würde ich JEDEM unter -12 Dioptrien von Kunstlinsen oder Lasik abraten. Lasek ist definitiv stark im Kommen, in Deutschland leider etwas verzögert. Wie sicher einem Lasik oder Lasek vorkommt, liegt doch nur daran, wie geschickt es einem verkauft wird. Ich als medizinischer Laie kann jetzt schon sagen (war bei drei Beratungsgesprächen zum Thema Lasek/Lasik), daß man in D. mit Halbwahrheiten bombardiert wird. Gleichzeitig ziehen die Ärzte über die Amis her (..die lasern im Supermarkt...). Daß es dort aber (mittlerweile) eine Menge Ärzte gibt, die wesentlich gewissenhafter arbeiten als die Ärzte hier, wird verschwiegen. Mein Tip an alle: Wartet noch, bis die Lasek hier besser erprobt ist. Informiert euch auf amerikanischen Seiten zum Thema Hornhautdicke, trockene Augen, Flap (der tiefe Schnitt bei der Lasik). Nach der Recherche wißt ihr, daß Haze das größte Problem bei der Lasek ist. Dieses Problem läßt sich im Gegensatz zu Lasikproblemen recht wirksam bekämpfen, die negative Meinung des VSDAR (um ein Beispiel zu nennen) zum Thema Lasek läßt sich bestimmt nicht mehr lange vertreten...Ach ja, implantierte Kontaktlinsen sind auch ziemlich riskant, auch darüber lassen sich im Net Infos finden...
Re: LASEK statt LASIK
Verfasst: 27.02.2002, 12:47
von Gast
: Hallo. Ich war kürzlich bei einer LASIK-Voruntersuchung in Österreich. Aufgrund meiner zu dünnen Hornhaut hat mir der Arzt (Prof. Zirm) die Implantation einer Artisan-Linse empfohlen. Ich hab mich aber jetzt bei einigen anderen Augenkliniken informiert und die würden bei geringerer Hornhautdicke eher LASEK (also nicht LASIK) anwenden. Jetzt weiß ich nicht, ob das genauso sicher wie LASIK ist. Kann mir irgendwer Tipps geben ? Danke im voraus, Enthammer Markus.
Hallo Markus,
wenn du mit der Suchmaschine "google" arbeitest und die Worte "Lasek und USA und refraktive Chirurgie"
eingibst, kann man ganz gute Informationen zum Thema "Lasek" erhalten.
Der derzeit bekannteste Befürworter dieser Methode in Deutschland ist sicherlich
Dr. Lohmann (Universitätsklinik Regensburg).
Viele Grüße
Danielle
Re: LASEK statt LASIK
Verfasst: 22.05.2002, 10:51
von Gast
Habe bei mir die Lasek bei Dr. Lohmann Uni-Klinik Regensburg durchführen lassen. Keine Schmerzen, bislang gute Ergebnisse und vor allen super Auf- und Erklärung vor und nach dem Eingriff. Hier merkt man, dass dort nicht kommerziell, sondern wissenschaftlich gearbeitet wird.
Re: LASEK statt LASIK
Verfasst: 25.10.2002, 12:46
von Gast
Also: LASIK-Behandlungen bieten sich nicht, oder nur sehr selten für Leute mit Kurschtigkeiten über -12 Dio. an, da seriöse Augenkliniken maximal 20 % der Hornhautdicke für eine Korrektur bearbeiten werden. Wenn eine Hornhaut zu dünn für den 140micrometer Lasik-Flap ist, dann kann eine LASEK-Behandlung für diese Patienten in Erwägung gezogen werden, die man sonst vielleicht nicht operieren würde. Wer Zeit und Interesse hat sollte sich z.B. eine kostenlose und sehr gründliche Infoveranstaltung der RealEyes Augenklinik ansehen. Infos unter
www.realeyes.de. Die klären einen über JEDES Risiko auf und bieten eine mit 90,-€ sehr günstige Voruntersuchung an, in der festgestellt wird, ob eine Laserbehandlung überhaupt möglich oder auch sinnvoll ist. Die raten einem auch lieber ab, als größere Risiken für das Augenlicht Ihrer Patienten einzugehen. Die 90,-€ für die Untersuchung (andere verlangen bis über 300,- €) werden bei Privatpatienten sogar von der Kasse übernommen. Werden die Augen später gelasert, fallen keine Extra-Kosten für die Voruntersuchung an. Die nicht günstigen, aber reellen Preise gelten inkl. Nachbehandlungen und evtl. nötigen Korrekturen (2. Lasern).