Lasik-Lüge -Beitrag bei Monitor (ARD)

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Moderator: Frankyboy

Gast

Re: Lasik-Lüge -Beitrag bei Monitor (ARD)

Beitrag von Gast » 10.10.2003, 11:32

Hallo

ich habe die Sendung gesehen und hatte nicht den Eindruck, daß sorgfältig recherchiert wurde.

Es wurde ein unzufriedener Patient, bei dem nicht gesagt wurde, in welchem Zustand seine Augen vor der Operation waren, und ein Augenarzt vorgestellt, der ein Gegner von LASIK ist.

Dies ist in Ordnung, solange man unmißverständlich klarstellt, daß keine allgemeinen Schußfolgerung in Bezug auf die Tauglichkeit der Behandlung aufgrund dieses Beitrages zulässig sind.

Eine schlechte Methode könnte gar nicht den Erfolg erreichen, den LASIK hat, egal wie sie angepriesen würde. Könnte es sein, daß die unzufriedenen Patienten Ausnahmen darstellen und/oder mit unrealistischen Erwartungen an die OP herangegangen sind ?

Gruß

Martina

Gast

Re: Lasik-Lüge -Beitrag bei Monitor (ARD)

Beitrag von Gast » 10.10.2003, 14:16

Ich habe mir den Beitrag gestern in Monitor angeschaut und muss sagen, dass ich schon sehr gespannt war. Vor allem, weil die Redaktion erst wenige Tage vor der Sendung noch hier im Forum "Laser-Opfer" gesucht hat.
Mir hat sich beim Zusehen jedenfalls der Eindruck aufgedrängt, dass es sich um eine ziemlich einseitige Berichterstattung handelte. Verantwortungsvollen Journalismus im Ersten habe ich mir bisher immer anders vorgestellt. Hier gings wohl eher darum: Wie verunsichere ich Patienten und verderbe den gewinnemachenden Laserkliniken das Geschäft??
Nachdem ich mich jetzt auch schon einige Zeit mit LASIK befasse u. mich so ziemlich dafür (bei Fr. Dr. C. in Istanbul!) entschieden habe, fällt doch auf, dass wenig Fakten in dem Bericht genannt wurden. Entscheidend sind wohl schon die Werte, die Herr Fromm vor der OP hatte. Und wie schaut es jetzt eigentlich genau aus? Wieso gibts denn keinen Führerschein? Es entstand der Eindruck, dass man damit rechnen muss, mit großer Wahrscheinlichkeit an Lebensqualität zu verlieren und nicht zu gewinnen! Wenn wir alle soo gut mit unseren Augenleiden zurecht kommen würden, würde ja niemand so viel Geld ausgeben und das (jedem bekannte Rest-) Risiko auf sich nehmen, oder? Die "neuen" Studien aus den USA lassen sich für mich auch nicht so ohne weiteres nachvollziehen. Wer hat sie denn erstellt, wo sind sie veröffentlicht??? Zitate wären da schon angebracht gewesen!

Heike

Re: Lasik-Lüge -Beitrag bei Monitor (ARD)

Beitrag von Heike » 10.10.2003, 14:23

: Hi Thomas,

: ich hatte tatsächlich vor, meinen Führerschein nach der OP zu machen, und das mit 28 Jahren! Sorry deswegen...;-)

: Es stimmt, dass mir gesagt wurde, dass der Führerschein kein Problem sei, ich bräuchte evtl. eine "Nachtbrille"...

: Natürlich MUSS die Fahrtauglichkeit ein besonderes Thema bei der Diskussion der Risiken und Nebenwirkungen einer Laser-OP sein, wenn man bedenkt, welche Seheindrücke nach einer solchen OP resultieren können!

: Außerdem finde ich deinen Stil zum Kotzen. Hast du eine Ahnung, wie gut der Redakteur wirklich recherchiert hat? Ich würde mich mit vorschnellen Äußerungen zurückhalten.

: Gabriel Frahm

:
: : genau das hat mich an dem Bericht sehr gewundert. Auf den Führerschein scheint sich der ahnungslose Redakteur mangelns besserer Recherche gestürtrzt zu haben.
: : Nur so lässt sich die Aussage des Dr. Konen erklären, der meinte dass die jungen Leute nach einer LASIK vielleicht keinen Führerschein mehr machen können. Wann werden die denn operiert? Mit 16???
: : Thomas

: : : Hallo,

: : : wenn ich mich richtig erinnere, haben Sie in dem Bericht gesagt, dass das Ziel Ihrer Lasik-OP war, endlich einen Führerschein machen zu können. Warum war das mit Kontaktlinsen beispielsweise nicht möglich? Wieviel Dpt. hatten Sie denn vor der OP?

: : : Gruß, Tobias

: : : : Hi,

: : : : ich selbst war Bestandteil des Berichts...

: : : : Er wird wohl heute Nacht um 4:45 Uhr in der ARD wiederholt... Unbedingt anschauen!

: : : : Ciao,

: : : : Gabriel

HR
schaut sich noch um
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Re: Lasik-Lüge -Beitrag bei Monitor (ARD)

Beitrag von HR » 10.10.2003, 14:36

Mir kam der Beitrag i Monitor auch sehr einseitig vor. Zeitgleich lief auf WDR auch eine Sendung zum Thema Augen, Linsen, Lasik usw. In der Sendung wurde auf die Studie von Monitor eingegangen und der dort anwesende Kontaktlisen- und Lasik-Spezialist hat die Studie auch gleich sehr relativiert. Ich werde mich nicht durch den Monitorbeitrag verrück machen lassen. Ich werde auch in die Türkei fahren. Mein "Bauchgefühl" sagt mir, dass ich dort besser aufgehoben bin, als in einer Klinik in Deutschland. Außerdem ist man heute genauso schnell in Istanbul, wie in München, Köln oder Hamburg.

: Ich habe mir den Beitrag gestern in Monitor angeschaut und muss sagen, dass ich schon sehr gespannt war. Vor allem, weil die Redaktion erst wenige Tage vor der Sendung noch hier im Forum "Laser-Opfer" gesucht hat.
: Mir hat sich beim Zusehen jedenfalls der Eindruck aufgedrängt, dass es sich um eine ziemlich einseitige Berichterstattung handelte. Verantwortungsvollen Journalismus im Ersten habe ich mir bisher immer anders vorgestellt. Hier gings wohl eher darum: Wie verunsichere ich Patienten und verderbe den gewinnemachenden Laserkliniken das Geschäft??
: Nachdem ich mich jetzt auch schon einige Zeit mit LASIK befasse u. mich so ziemlich dafür (bei Fr. Dr. C. in Istanbul!) entschieden habe, fällt doch auf, dass wenig Fakten in dem Bericht genannt wurden. Entscheidend sind wohl schon die Werte, die Herr Fromm vor der OP hatte. Und wie schaut es jetzt eigentlich genau aus? Wieso gibts denn keinen Führerschein? Es entstand der Eindruck, dass man damit rechnen muss, mit großer Wahrscheinlichkeit an Lebensqualität zu verlieren und nicht zu gewinnen! Wenn wir alle soo gut mit unseren Augenleiden zurecht kommen würden, würde ja niemand so viel Geld ausgeben und das (jedem bekannte Rest-) Risiko auf sich nehmen, oder? Die "neuen" Studien aus den USA lassen sich für mich auch nicht so ohne weiteres nachvollziehen. Wer hat sie denn erstellt, wo sind sie veröffentlicht??? Zitate wären da schon angebracht gewesen!

Sandy

Re: Lasik-Lüge -Beitrag bei Monitor (ARD)

Beitrag von Sandy » 10.10.2003, 16:05

Wie gesagt, ich habe den Beitrag leider (noch) nicht gesehen. Aber als "LASIK-Opfer" muss ich Euch schon sagen, dass es auch eine Kehrseite der Medaille gibt. Das sollte man nicht nur wissen = mal gehört haben, sondern sich vor der Entscheidung auch mal vorstellen, wie es denn ist, wenn es wirklich schief geht. Ich bin auch der Meinung: Wenn der Leidensdruck vor der OP gross genug ist, dann wird die Entscheidung verständlicherweise wohl immer pro LASIK ausfallen. Für die, bei denen es in die Hose ging, ist ein "Negativbeitrag" nicht so negativ zu sehen, da man dann auch sieht, dass man "nicht allein im Regen steht". Warum meckert eigentlich keiner über Sendungen, die "ein Leben ohne Brille" versprechen und alles rosarot darstellen? Allen, die sich für die OP entscheiden, wünsche ich jedenfall mehr Glück als ich es hatte.

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