Na bernd...
es hat ja keiner behauptet, dass die besten laser oder mikroskope aus der türkei kommen...
sicherlich ist es einfacher und überhaupt erst möglich, technisch aufwendige geräte in länder herzustellen, die technisch eben weiterentwickelt sind, wie z.b. deutschland.
es geht hier auch nicht um die geräte oder um die ausbildung, sondern einzig und allein um die fähigkeiten des arztes.
und meiner meinung nach sollten vor allem ärzte großen wert auf eine gute und angesehen ausbildung legen.
klar, dass das in der türkei nicht so einfach geht wie woanders. aber genau das ist auch der grund, warum viele ärzte sich häufig im ausland befinden um sich weiterzubilden.
aber ich denke wir schweifen zu sehr vom eigentlichen thema ab.
es geht hier um die augen ops
dazu kann ich nur sagen, dass es in der türkei etc. auch docs gibt, die mindestens so gut und auf dem technischen stand wie in de sind.
aber wichtig ist halt, dass man dem operateur vertraut und wer sich unwohl fült, sich weit ab der heimat operieren zu lassen, sollte dies auch nicht tun.
aber zu behaupten, dass die ärzte in der türkei schlecht sind ist einfach falsch und zeugt von unerfahrenheit.
soweit so gut...
gruß.
Nizza oder Istanbul????
Moderator: Frankyboy
-
Thierry
Jede Situation ist anders und somit gibt es keine allgemein
Hallo Bernd,
ich verstehe schon Deine Bedenken und Zweifel.
Ich möchte auch nicht abstreiten, daß es genauso Vor- und Nachteile gibt, sich im Ausland operieren zu lassen. Aber hierzulande muss jeder Patient, der sich für ein solcher Eingriff interessiert, auch mit Vor- und Nachteile rechnen. Diese Vor- und Nachteile sind zwar unterschiedlich, bestehen aber in beiden Fällen.
- Gewiß ist das in der Regel so, daß man seine Augen in den darauffolgenden Monaten nach der OP nicht in der Klinik -in Nizza beispielsweise- kontrollieren lässt. Es sei dem, man wohnt in der Nähe, oder man möchte dies, und fährt zu jeder Kontrolle dorthin. Das hängt von jedem Menschen ab. Jeder hat sein Standpunkt und seine Meinung. Sicherlich ist es auch eine Frage von Geld- und Zeitaufopferung. Aber, da muss jeder entscheiden, was für ihn/sie wichtig ist.
Das sind u.a. Entscheindungsfaktoren, die jeder Mensch für sich selbst GEWISSENHAFT entscheiden sollte.
Für den einen ist es wichtig, die Kontrollen beim selben Arzt durchführen zu lassen und wird sich somit für einen Eingriff in der Nähe seines Wohnorts entscheiden.
Für den anderen ist es wichtig, seine Augen einem erfahrenen Arzt anzuvertrauen, weil die Nachkontrollen vom Augenarzt aus der Nähe durchgeführt werden können.
Sicherlich wird nicht genügend darauf hingewiesen. Aber, das ist ja eine so persönliche Frage, daß es schwer wäre, einen allgemein gültigen Rat zu geben.
- Zu den Komplikationen:
Infektionen der Hornhaut kommen sehr selten vor (siehe diverse Untersuchungen).
Man kann die Feststellung einer Infektion durch den Patienten ausschliessen. Es sei dem, er/sie ist selber Arzt. Das einzige was ein Patient verspüren o. merken kann, sind Komplikationen in Form von FlapProbleme, starke Brennung eines Auges, usw. Aber, nicht Infektionen.
Die Mehrheit der Komplikationen/Schwierigkeiten erscheinen unmittelbar nach der OP. Desshalb ist eine gründliche Nachuntersuchung von höchster Bedeutung.
Und während des Aufenthaltes zw. der OP und der Nachuntersuchung ist der Patient an Ort und Stelle, und kann vom Hotel aus in der Klinik anrufen (dafür haben gute Kliniken einen 24H-Notrufdienst).
Selbstverständlich sieht das nach dem Rückflug anders aus...
Aber, ich hoffe mal das sich jeder Mensch darüber im klaren ist, welche Vor- und Nachteile diese Entscheidung beinhaltet.
Und wenn eine Komplikation -beispielsweise in Form einer Infektion- vorkommen sollte, macht das für die gesetzliche deutsche Krankenkasse kein Unterschied, ob man hier o. anderswo operiert wurde.
Man sollte nicht vergessen, daß die Laser-OP eine persönliche Entscheidung ist und wenn keine gesundheitliche Notwendigkeit bestand, darauffolgende Kosten nicht gedeckt werden. Und das, ob man in München oder in New-York operiert wurde. (siehe Gesetzbuch)
- Zum finanziellen Risiko:
Man kann aus den Fragen von Carola leider nicht herausschliessen, inwiefern so das finanzielle Risiko selbst tragen muss und ob sie alleine daran beteiligt ist, oder ihre Familie, oder ihre Krankenkasse (wenn sie eine in Frankreich hat).
Darüberhinaus sollte man wissen, daß französische Zusatzkrankenkassen -wie die MGEL o. die MGEN- einen Teil der OP-Kosten übernehmen!!! Das ist sehr wichtig! Und, da ihre Familie dort lebt, könnte es ja sein, daß sie eine entlastende finanzielle Lösung findet, wer weiß. Zumindest würde ich mich, an ihrer Stelle, sehr genau darüber erkundigen.
Man kann also nicht sagen, daß sie in jedem Fall ein doppeltes finanzielles Risiko trägt.
Denn jeder Patient trägt auch in Deutschland die vollen Kosten einer Laser-OP.
Der Unterschied ist aber, daß deutsche Krankenkassen überhaupt keine Kosten übernehmen, wobei die meisten Zusatzkassen in Frankreich einen Teil übernehmen. Und das sind keine teuren Kassen wie etwa die Privatkassen hierzulande.
Um Dir ein Beispiel zu nennen: Für etwa die gleichen Leistungen bezahlte mein Schwiegervater damals 600 DM monatlich für eine gute Privatkasse, wobei er in Frankreich nicht einmal ein Drittel dieser Summe bezahlt hätte (die Zahlen sind von Anfang der 90er Jahre).
Wissenswert ist also, daß die Höhe der Kosten die von Privatkassen übernommen wird, sehr starken Schwankungen unterliegt, und sich von Land zu Land stark unterscheidet.
Somit kann man nicht allgemein sagen, daß man ein doppeltes finanzielles Risiko trägt. Jede Situation ist anders.
ich verstehe schon Deine Bedenken und Zweifel.
Ich möchte auch nicht abstreiten, daß es genauso Vor- und Nachteile gibt, sich im Ausland operieren zu lassen. Aber hierzulande muss jeder Patient, der sich für ein solcher Eingriff interessiert, auch mit Vor- und Nachteile rechnen. Diese Vor- und Nachteile sind zwar unterschiedlich, bestehen aber in beiden Fällen.
- Gewiß ist das in der Regel so, daß man seine Augen in den darauffolgenden Monaten nach der OP nicht in der Klinik -in Nizza beispielsweise- kontrollieren lässt. Es sei dem, man wohnt in der Nähe, oder man möchte dies, und fährt zu jeder Kontrolle dorthin. Das hängt von jedem Menschen ab. Jeder hat sein Standpunkt und seine Meinung. Sicherlich ist es auch eine Frage von Geld- und Zeitaufopferung. Aber, da muss jeder entscheiden, was für ihn/sie wichtig ist.
Das sind u.a. Entscheindungsfaktoren, die jeder Mensch für sich selbst GEWISSENHAFT entscheiden sollte.
Für den einen ist es wichtig, die Kontrollen beim selben Arzt durchführen zu lassen und wird sich somit für einen Eingriff in der Nähe seines Wohnorts entscheiden.
Für den anderen ist es wichtig, seine Augen einem erfahrenen Arzt anzuvertrauen, weil die Nachkontrollen vom Augenarzt aus der Nähe durchgeführt werden können.
Sicherlich wird nicht genügend darauf hingewiesen. Aber, das ist ja eine so persönliche Frage, daß es schwer wäre, einen allgemein gültigen Rat zu geben.
- Zu den Komplikationen:
Infektionen der Hornhaut kommen sehr selten vor (siehe diverse Untersuchungen).
Man kann die Feststellung einer Infektion durch den Patienten ausschliessen. Es sei dem, er/sie ist selber Arzt. Das einzige was ein Patient verspüren o. merken kann, sind Komplikationen in Form von FlapProbleme, starke Brennung eines Auges, usw. Aber, nicht Infektionen.
Die Mehrheit der Komplikationen/Schwierigkeiten erscheinen unmittelbar nach der OP. Desshalb ist eine gründliche Nachuntersuchung von höchster Bedeutung.
Und während des Aufenthaltes zw. der OP und der Nachuntersuchung ist der Patient an Ort und Stelle, und kann vom Hotel aus in der Klinik anrufen (dafür haben gute Kliniken einen 24H-Notrufdienst).
Selbstverständlich sieht das nach dem Rückflug anders aus...
Aber, ich hoffe mal das sich jeder Mensch darüber im klaren ist, welche Vor- und Nachteile diese Entscheidung beinhaltet.
Und wenn eine Komplikation -beispielsweise in Form einer Infektion- vorkommen sollte, macht das für die gesetzliche deutsche Krankenkasse kein Unterschied, ob man hier o. anderswo operiert wurde.
Man sollte nicht vergessen, daß die Laser-OP eine persönliche Entscheidung ist und wenn keine gesundheitliche Notwendigkeit bestand, darauffolgende Kosten nicht gedeckt werden. Und das, ob man in München oder in New-York operiert wurde. (siehe Gesetzbuch)
- Zum finanziellen Risiko:
Man kann aus den Fragen von Carola leider nicht herausschliessen, inwiefern so das finanzielle Risiko selbst tragen muss und ob sie alleine daran beteiligt ist, oder ihre Familie, oder ihre Krankenkasse (wenn sie eine in Frankreich hat).
Darüberhinaus sollte man wissen, daß französische Zusatzkrankenkassen -wie die MGEL o. die MGEN- einen Teil der OP-Kosten übernehmen!!! Das ist sehr wichtig! Und, da ihre Familie dort lebt, könnte es ja sein, daß sie eine entlastende finanzielle Lösung findet, wer weiß. Zumindest würde ich mich, an ihrer Stelle, sehr genau darüber erkundigen.
Man kann also nicht sagen, daß sie in jedem Fall ein doppeltes finanzielles Risiko trägt.
Denn jeder Patient trägt auch in Deutschland die vollen Kosten einer Laser-OP.
Der Unterschied ist aber, daß deutsche Krankenkassen überhaupt keine Kosten übernehmen, wobei die meisten Zusatzkassen in Frankreich einen Teil übernehmen. Und das sind keine teuren Kassen wie etwa die Privatkassen hierzulande.
Um Dir ein Beispiel zu nennen: Für etwa die gleichen Leistungen bezahlte mein Schwiegervater damals 600 DM monatlich für eine gute Privatkasse, wobei er in Frankreich nicht einmal ein Drittel dieser Summe bezahlt hätte (die Zahlen sind von Anfang der 90er Jahre).
Wissenswert ist also, daß die Höhe der Kosten die von Privatkassen übernommen wird, sehr starken Schwankungen unterliegt, und sich von Land zu Land stark unterscheidet.
Somit kann man nicht allgemein sagen, daß man ein doppeltes finanzielles Risiko trägt. Jede Situation ist anders.
-
Bernd
Re: Jede Situation ist anders und somit gibt es keine allgem
Hallo Du hast sicherlich recht mit deinen Argumenten. Nizza ist ja auch nicht Türkei.
Ich will hier nur warnen einen chirurgischen Augeneingriff einfach bedenkenlos in einem 2. oder 3. Weltland wie die Türkei durchführen zu lassen !!!!
Es gibt dort auch Bakterien, die so hier gar nicht vorkommen und wir keine entpsrechenden Antibiotika haben. Ebenso ist die Verseuchung mit Tuberkulose auch unter den Pflegern sehr hoch, so daß man auch mal Tuberkulose ans Auge bekommen kann.
Gruss Bernd
: Hallo Bernd,
: ich verstehe schon Deine Bedenken und Zweifel.
: Ich möchte auch nicht abstreiten, daß es genauso Vor- und Nachteile gibt, sich im Ausland operieren zu lassen. Aber hierzulande muss jeder Patient, der sich für ein solcher Eingriff interessiert, auch mit Vor- und Nachteile rechnen. Diese Vor- und Nachteile sind zwar unterschiedlich, bestehen aber in beiden Fällen.
: - Gewiß ist das in der Regel so, daß man seine Augen in den darauffolgenden Monaten nach der OP nicht in der Klinik -in Nizza beispielsweise- kontrollieren lässt. Es sei dem, man wohnt in der Nähe, oder man möchte dies, und fährt zu jeder Kontrolle dorthin. Das hängt von jedem Menschen ab. Jeder hat sein Standpunkt und seine Meinung. Sicherlich ist es auch eine Frage von Geld- und Zeitaufopferung. Aber, da muss jeder entscheiden, was für ihn/sie wichtig ist.
: Das sind u.a. Entscheindungsfaktoren, die jeder Mensch für sich selbst GEWISSENHAFT entscheiden sollte.
: Für den einen ist es wichtig, die Kontrollen beim selben Arzt durchführen zu lassen und wird sich somit für einen Eingriff in der Nähe seines Wohnorts entscheiden.
: Für den anderen ist es wichtig, seine Augen einem erfahrenen Arzt anzuvertrauen, weil die Nachkontrollen vom Augenarzt aus der Nähe durchgeführt werden können.
: Sicherlich wird nicht genügend darauf hingewiesen. Aber, das ist ja eine so persönliche Frage, daß es schwer wäre, einen allgemein gültigen Rat zu geben.
: - Zu den Komplikationen:
: Infektionen der Hornhaut kommen sehr selten vor (siehe diverse Untersuchungen).
: Man kann die Feststellung einer Infektion durch den Patienten ausschliessen. Es sei dem, er/sie ist selber Arzt. Das einzige was ein Patient verspüren o. merken kann, sind Komplikationen in Form von FlapProbleme, starke Brennung eines Auges, usw. Aber, nicht Infektionen.
: Die Mehrheit der Komplikationen/Schwierigkeiten erscheinen unmittelbar nach der OP. Desshalb ist eine gründliche Nachuntersuchung von höchster Bedeutung.
: Und während des Aufenthaltes zw. der OP und der Nachuntersuchung ist der Patient an Ort und Stelle, und kann vom Hotel aus in der Klinik anrufen (dafür haben gute Kliniken einen 24H-Notrufdienst).
: Selbstverständlich sieht das nach dem Rückflug anders aus...
: Aber, ich hoffe mal das sich jeder Mensch darüber im klaren ist, welche Vor- und Nachteile diese Entscheidung beinhaltet.
: Und wenn eine Komplikation -beispielsweise in Form einer Infektion- vorkommen sollte, macht das für die gesetzliche deutsche Krankenkasse kein Unterschied, ob man hier o. anderswo operiert wurde.
: Man sollte nicht vergessen, daß die Laser-OP eine persönliche Entscheidung ist und wenn keine gesundheitliche Notwendigkeit bestand, darauffolgende Kosten nicht gedeckt werden. Und das, ob man in München oder in New-York operiert wurde. (siehe Gesetzbuch)
: - Zum finanziellen Risiko:
: Man kann aus den Fragen von Carola leider nicht herausschliessen, inwiefern so das finanzielle Risiko selbst tragen muss und ob sie alleine daran beteiligt ist, oder ihre Familie, oder ihre Krankenkasse (wenn sie eine in Frankreich hat).
: Darüberhinaus sollte man wissen, daß französische Zusatzkrankenkassen -wie die MGEL o. die MGEN- einen Teil der OP-Kosten übernehmen!!! Das ist sehr wichtig! Und, da ihre Familie dort lebt, könnte es ja sein, daß sie eine entlastende finanzielle Lösung findet, wer weiß. Zumindest würde ich mich, an ihrer Stelle, sehr genau darüber erkundigen.
: Man kann also nicht sagen, daß sie in jedem Fall ein doppeltes finanzielles Risiko trägt.
: Denn jeder Patient trägt auch in Deutschland die vollen Kosten einer Laser-OP.
: Der Unterschied ist aber, daß deutsche Krankenkassen überhaupt keine Kosten übernehmen, wobei die meisten Zusatzkassen in Frankreich einen Teil übernehmen. Und das sind keine teuren Kassen wie etwa die Privatkassen hierzulande.
: Um Dir ein Beispiel zu nennen: Für etwa die gleichen Leistungen bezahlte mein Schwiegervater damals 600 DM monatlich für eine gute Privatkasse, wobei er in Frankreich nicht einmal ein Drittel dieser Summe bezahlt hätte (die Zahlen sind von Anfang der 90er Jahre).
: Wissenswert ist also, daß die Höhe der Kosten die von Privatkassen übernommen wird, sehr starken Schwankungen unterliegt, und sich von Land zu Land stark unterscheidet.
:
: Somit kann man nicht allgemein sagen, daß man ein doppeltes finanzielles Risiko trägt. Jede Situation ist anders.
Ich will hier nur warnen einen chirurgischen Augeneingriff einfach bedenkenlos in einem 2. oder 3. Weltland wie die Türkei durchführen zu lassen !!!!
Es gibt dort auch Bakterien, die so hier gar nicht vorkommen und wir keine entpsrechenden Antibiotika haben. Ebenso ist die Verseuchung mit Tuberkulose auch unter den Pflegern sehr hoch, so daß man auch mal Tuberkulose ans Auge bekommen kann.
Gruss Bernd
: Hallo Bernd,
: ich verstehe schon Deine Bedenken und Zweifel.
: Ich möchte auch nicht abstreiten, daß es genauso Vor- und Nachteile gibt, sich im Ausland operieren zu lassen. Aber hierzulande muss jeder Patient, der sich für ein solcher Eingriff interessiert, auch mit Vor- und Nachteile rechnen. Diese Vor- und Nachteile sind zwar unterschiedlich, bestehen aber in beiden Fällen.
: - Gewiß ist das in der Regel so, daß man seine Augen in den darauffolgenden Monaten nach der OP nicht in der Klinik -in Nizza beispielsweise- kontrollieren lässt. Es sei dem, man wohnt in der Nähe, oder man möchte dies, und fährt zu jeder Kontrolle dorthin. Das hängt von jedem Menschen ab. Jeder hat sein Standpunkt und seine Meinung. Sicherlich ist es auch eine Frage von Geld- und Zeitaufopferung. Aber, da muss jeder entscheiden, was für ihn/sie wichtig ist.
: Das sind u.a. Entscheindungsfaktoren, die jeder Mensch für sich selbst GEWISSENHAFT entscheiden sollte.
: Für den einen ist es wichtig, die Kontrollen beim selben Arzt durchführen zu lassen und wird sich somit für einen Eingriff in der Nähe seines Wohnorts entscheiden.
: Für den anderen ist es wichtig, seine Augen einem erfahrenen Arzt anzuvertrauen, weil die Nachkontrollen vom Augenarzt aus der Nähe durchgeführt werden können.
: Sicherlich wird nicht genügend darauf hingewiesen. Aber, das ist ja eine so persönliche Frage, daß es schwer wäre, einen allgemein gültigen Rat zu geben.
: - Zu den Komplikationen:
: Infektionen der Hornhaut kommen sehr selten vor (siehe diverse Untersuchungen).
: Man kann die Feststellung einer Infektion durch den Patienten ausschliessen. Es sei dem, er/sie ist selber Arzt. Das einzige was ein Patient verspüren o. merken kann, sind Komplikationen in Form von FlapProbleme, starke Brennung eines Auges, usw. Aber, nicht Infektionen.
: Die Mehrheit der Komplikationen/Schwierigkeiten erscheinen unmittelbar nach der OP. Desshalb ist eine gründliche Nachuntersuchung von höchster Bedeutung.
: Und während des Aufenthaltes zw. der OP und der Nachuntersuchung ist der Patient an Ort und Stelle, und kann vom Hotel aus in der Klinik anrufen (dafür haben gute Kliniken einen 24H-Notrufdienst).
: Selbstverständlich sieht das nach dem Rückflug anders aus...
: Aber, ich hoffe mal das sich jeder Mensch darüber im klaren ist, welche Vor- und Nachteile diese Entscheidung beinhaltet.
: Und wenn eine Komplikation -beispielsweise in Form einer Infektion- vorkommen sollte, macht das für die gesetzliche deutsche Krankenkasse kein Unterschied, ob man hier o. anderswo operiert wurde.
: Man sollte nicht vergessen, daß die Laser-OP eine persönliche Entscheidung ist und wenn keine gesundheitliche Notwendigkeit bestand, darauffolgende Kosten nicht gedeckt werden. Und das, ob man in München oder in New-York operiert wurde. (siehe Gesetzbuch)
: - Zum finanziellen Risiko:
: Man kann aus den Fragen von Carola leider nicht herausschliessen, inwiefern so das finanzielle Risiko selbst tragen muss und ob sie alleine daran beteiligt ist, oder ihre Familie, oder ihre Krankenkasse (wenn sie eine in Frankreich hat).
: Darüberhinaus sollte man wissen, daß französische Zusatzkrankenkassen -wie die MGEL o. die MGEN- einen Teil der OP-Kosten übernehmen!!! Das ist sehr wichtig! Und, da ihre Familie dort lebt, könnte es ja sein, daß sie eine entlastende finanzielle Lösung findet, wer weiß. Zumindest würde ich mich, an ihrer Stelle, sehr genau darüber erkundigen.
: Man kann also nicht sagen, daß sie in jedem Fall ein doppeltes finanzielles Risiko trägt.
: Denn jeder Patient trägt auch in Deutschland die vollen Kosten einer Laser-OP.
: Der Unterschied ist aber, daß deutsche Krankenkassen überhaupt keine Kosten übernehmen, wobei die meisten Zusatzkassen in Frankreich einen Teil übernehmen. Und das sind keine teuren Kassen wie etwa die Privatkassen hierzulande.
: Um Dir ein Beispiel zu nennen: Für etwa die gleichen Leistungen bezahlte mein Schwiegervater damals 600 DM monatlich für eine gute Privatkasse, wobei er in Frankreich nicht einmal ein Drittel dieser Summe bezahlt hätte (die Zahlen sind von Anfang der 90er Jahre).
: Wissenswert ist also, daß die Höhe der Kosten die von Privatkassen übernommen wird, sehr starken Schwankungen unterliegt, und sich von Land zu Land stark unterscheidet.
:
: Somit kann man nicht allgemein sagen, daß man ein doppeltes finanzielles Risiko trägt. Jede Situation ist anders.
-
Gast
Re: Nizza oder Istanbul????
Oh-Oh! Ich glaube, jetzt geht es hier grundsätzlich um Op´s im Ausland, oder???
Das hilft mir leider nur sehr bedingt weiter...
War denn keiner in Nizza oder kennt dort einen Doc, bzw. weiss mir einen Namen?
Wäre die Op hier in Deutschland ein bisschen günstiger, würden sicherlich auch mehr Patienten hier bleiben. Viele Amerikaner gehen übrigens nach Barcelona wegen einer Augen-OP....
Vom medizinischen herweis ich recht gut Bescheid über die OP.Risiken, auch und speziell im Ausland, da ich selbst Krankenschwester bin und da auch Infos habe, was mir fehlt, sind gute Empfehlungen von Patientenseite und Erfahrungsberichte!!!!
Also, daher nochmal meine Frage:
Wer war in Nizza und hat sich dort lasern lassen?
Wer war in der Türkei,bzw. bei Dr. C. und berichtet mir ?
Vielen, vielen Dank!!
Carola
Das hilft mir leider nur sehr bedingt weiter...
War denn keiner in Nizza oder kennt dort einen Doc, bzw. weiss mir einen Namen?
Wäre die Op hier in Deutschland ein bisschen günstiger, würden sicherlich auch mehr Patienten hier bleiben. Viele Amerikaner gehen übrigens nach Barcelona wegen einer Augen-OP....
Vom medizinischen herweis ich recht gut Bescheid über die OP.Risiken, auch und speziell im Ausland, da ich selbst Krankenschwester bin und da auch Infos habe, was mir fehlt, sind gute Empfehlungen von Patientenseite und Erfahrungsberichte!!!!
Also, daher nochmal meine Frage:
Wer war in Nizza und hat sich dort lasern lassen?
Wer war in der Türkei,bzw. bei Dr. C. und berichtet mir ?
Vielen, vielen Dank!!
Carola
-
Bernd
Re: Nizza oder Istanbul????
der Arzt kann ja gut sein, nur wenn die Hygiene in der KLinik nicht optimal ist, bringt dir das auch nicht.
So wie wenn ein Koch gut ist, aber das Wasser mit Fäkalien verseucht ist, hast anschließend trotzem Magen-Darm-Probleme.!!!1
Grüsse Bernd
: Na bernd...
: es hat ja keiner behauptet, dass die besten laser oder mikroskope aus der türkei kommen...
: sicherlich ist es einfacher und überhaupt erst möglich, technisch aufwendige geräte in länder herzustellen, die technisch eben weiterentwickelt sind, wie z.b. deutschland.
: es geht hier auch nicht um die geräte oder um die ausbildung, sondern einzig und allein um die fähigkeiten des arztes.
: und meiner meinung nach sollten vor allem ärzte großen wert auf eine gute und angesehen ausbildung legen.
: klar, dass das in der türkei nicht so einfach geht wie woanders. aber genau das ist auch der grund, warum viele ärzte sich häufig im ausland befinden um sich weiterzubilden.
: aber ich denke wir schweifen zu sehr vom eigentlichen thema ab.
: es geht hier um die augen ops
: dazu kann ich nur sagen, dass es in der türkei etc. auch docs gibt, die mindestens so gut und auf dem technischen stand wie in de sind.
: aber wichtig ist halt, dass man dem operateur vertraut und wer sich unwohl fült, sich weit ab der heimat operieren zu lassen, sollte dies auch nicht tun.
: aber zu behaupten, dass die ärzte in der türkei schlecht sind ist einfach falsch und zeugt von unerfahrenheit.
: soweit so gut...
: gruß.
So wie wenn ein Koch gut ist, aber das Wasser mit Fäkalien verseucht ist, hast anschließend trotzem Magen-Darm-Probleme.!!!1
Grüsse Bernd
: Na bernd...
: es hat ja keiner behauptet, dass die besten laser oder mikroskope aus der türkei kommen...
: sicherlich ist es einfacher und überhaupt erst möglich, technisch aufwendige geräte in länder herzustellen, die technisch eben weiterentwickelt sind, wie z.b. deutschland.
: es geht hier auch nicht um die geräte oder um die ausbildung, sondern einzig und allein um die fähigkeiten des arztes.
: und meiner meinung nach sollten vor allem ärzte großen wert auf eine gute und angesehen ausbildung legen.
: klar, dass das in der türkei nicht so einfach geht wie woanders. aber genau das ist auch der grund, warum viele ärzte sich häufig im ausland befinden um sich weiterzubilden.
: aber ich denke wir schweifen zu sehr vom eigentlichen thema ab.
: es geht hier um die augen ops
: dazu kann ich nur sagen, dass es in der türkei etc. auch docs gibt, die mindestens so gut und auf dem technischen stand wie in de sind.
: aber wichtig ist halt, dass man dem operateur vertraut und wer sich unwohl fült, sich weit ab der heimat operieren zu lassen, sollte dies auch nicht tun.
: aber zu behaupten, dass die ärzte in der türkei schlecht sind ist einfach falsch und zeugt von unerfahrenheit.
: soweit so gut...
: gruß.
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