Wenn mit dem Eyestar-Laser eh kein anderer arbeiten darf, könnte Frau Dr. C. ihn ja mitnehmen. Abzahlen kann sie ihn ja dann von den Einnahmen in D..
Jaha ein Film...
Junge bildhübsche intelligente Ärztin setzt sich als Vorkämpferin gegen altislamische Vorstellungen der Frauenunterdrückung, Kopftuchzwang und Fernhaltung von Bildung ein und gibt ihren Landsmänninen ein leuchtendes Vorbild. Ausserdem behandelt sie ein armes halbblindes kurdisches Mädchen vom Lande umsonst, was natürlich den Zorn der konservativen Kräfte weckt.
Savas verkörpert den modernen Dr. Lustig, der den Patienten die Angst durch Witzchen oder kleine Stofftiere nimmt. Ausserdem passt er gut in die Rolle des schlitzohrigen orientalischen Managers, der immer das Beste für seine Herrin raushandelt.
Der Ehemann ist natürlich der finstre Böswicht mit schwarzen Turban auf, der das ewig gestrige darstellen muss. Letzendlich muss er an den Fehlern seiner traditionellen Erziehung und den daraus entstehenden Ängsten zerbrechen, die in ihm ein Bild einer Frau, die intellektuell über ihm steht, nicht zulassen.
Was für ein Stoff...
Da fällt mir schon ein Titel für den Film ein: "Eyestar-Express" oder "Nicht ohne meinen Laser".
