von xyschaf » 29.05.2013, 17:06
Da es hier sehr wenige Erfahrungsberichte aus Österreich gibt und ich auch den Österreichern die Wahl etwas leichter machen möchte hier mein Erfahrungsbericht aus Wien
Ursprungswerte:
L: -5,25/Astigmatismus-1
R:-4,75
Meine Kurzsichtigkeit begann mit etwa 16 Jahren, wobei sie erst beim Führerscheintest aufgefallen ist und ich ab da eine Brille mit -0,5 auf beiden Augen bekam. Bis zum Alter von 26 erhöhten sich diese Werte auf meine oben genannte Ursprungswerte. Ich trug während der Anfangszeit hauptsächlich Kontaktlinsen, die ich aufgrund trockener Augen dann nur noch während des Sports trug. In den letzten beiden Jahren wurden meine Augen immer empfindlicher, was sich selbst bei den kurzen Tragzeiten der Kontaktlinsen beim Sport bemerkbar machte. In dieser Zeit begann mein Interesse am Augenlasern.
Ich begann mich nach der für mich perfekten Methode zu informieren, wählte ein Laserzentrum und begann zu sparen.
Aestomed Wien
Epi-Lasik (komplette Entfernung des Epithels mit einem Keratom)
Preis: 3400 EUR
Ich entschied mich deshalb für eine Entfernung des Epithels, da ich durch den Tauchsport Druckschwankungen ausgesetzt bin und mir ein nachgewachsenes Epithel sicherer erschien als ein festgesaugtes. (Es herrscht ja immer noch Uneinigkeit, ob es tatsächlich wieder festwächst).
Mag. Bauer vom Laserzentrum klärte mich telefonisch sehr detailliert über das Verfahren auf und ging auf meine Fragen ein. Ich sendete den Patientenbogen ein und wurde zur Voruntersuchung eingeladen.
Nach erfolgreicher Voruntersuchung (Kontaktlinsenpause vorher 3 Wochen) ging ich eine Woche später zur OP.
Interessanterweise war ich nicht wirklich nervös, nahm diesbezüglich auch keine Beruhigungsmittel.
Die Augen wurden im Abstand von 15 Minuten zweimal eingetropft dann gings los.
Ich lag unter dem Laser und der Blinzelschutz wurde aufgesetzt. (So eine Art Ring, der verhindert, dass man zwinkert. Meiner Meinung nach der unangenehmste Teil der ganzen Sache… Habe davon kleine Blutergüsse bekommen, die aber nach 3 Tagen wieder weg waren.)
Dann wurde mit dem Keratom (so eine Art Schaber) das Epithel abgelöst (zu diesem Zeitpunkt sieht man durch den Blinzelschutz so gut wie nichts mehr) und das Auge mit Wasser ausgespült. Jetzt kam der Laser zum Einsatz. Ein bissel ins rote Licht schauen, ins Grüne und fertig. Ein bissel Brandgeruch war auch dabei. Dann kam die Schutzlinse drauf und der Blinzelschutz runter (endlich). Das gleiche am linken Auge, wobei die Ärztin nach dem Keratom seitlich etwas „nachgeschleift“ hat. Insgesamt hat das ganze vielleicht 15 Minuten gedauert, wobei wir kurz unterbrochen haben nach dem ersten Auge, weil mir etwas flau war und ich einen Traubenzucker gelutscht habe.
Die Ärztin schob den Laser von mir runter und das erste was ich scharf! sah, war die Lampe an der Decke.
Das war ein Gefühl, wahnsinn. Bewaffnet mit haufenweise Augentropfen und meiner Sonnenbrille ging ich beschwingt und scharf sehend aus der Praxis.
Zuhause – der erste Tag
Meine Operation war mittags, also hatte ich noch einen halben Tag zu überstehen. Schon auf der Fahrt nach Hause fing das Tränen an, und die Schmerzen. Die Tränen liefen in Flüssen an mir herunter während ich mit angelaufener Sonnenbrille im dunkelsten Eck der Wohnung saß und die Augen nicht mehr aufbrachte. Ich hatte die OP in die Wintermonate verlegt um weniger Probleme mit der Helligkeit zu haben…Prompt stand an diesem Tag die Sonne hell am Himmel, na toll. Zeit für die erste Schmerztablette! Noch schnell vorher was gegessen (das erstbeste was mir in die Finger fiel) um mir mit der Tablette nicht den Magen zu beleidigen und rein damit. Damit wurde der Druckschmerz besser, das Kratzen und das Tränen allerdings nicht. Aber irgendwie hab ich diesen Tag rumgebracht, gegen abend dann mit Fernsehhören. Schlafen hat in der ersten Nacht gut geklappt. Ich habe die ersten 3 Wochen mit einer Schlafmaske geschlafen.
Nachuntersuchung – der zweite Tag
Wieder stand die Sonne strahlend am Himmel. Aber der erste Blick auf den Radiowecker war scharf und so zog ich mich mit Schmerztabletten bewaffnet aufs Sofa zurück um Hörbücher und Fernsehen zu hören. Zu 90% mit geschlossenen Augen. Später dann bei der Nachuntersuchung (Ich am Beifahrersitz mit Sonnenbrille, tränenden Augen und Händen vor den Augen) stellte die Ärztin fest, dass alles in Ordnung war und das Epithel begann zu wachsen. So ging ich wieder zu meiner Vormittagsbeschäftigung über. Das „Stacheldraht-im-Auge-Gefühl“ wechselte sich interessanterweise immer zwischen den Augen ab, es war nie bei beiden gleichzeitig.
Hallo Zombie – die erste Woche
Am 3. Tag wagte ich einen Blick in den Spiegel. Ein Zombie mit geschwollenen Augen und Blutergüssen in den Augen starrte mich an, schnell wieder wegsehen! Am 3. Tag hörten die Schmerzen nach und nach auf, ich beschloss abends, als es Dunkel war spazieren zu gehen. Unangenehm waren die Straßenlaternen, Autoscheinwerfer und der Wind. Irgendwie sahen mich die Leute auch komisch an, im Dunkeln mit Sonnenbrille, sieht man ja nicht alle Tage. Ab dem 4. Tag ging ich öfter raus, auch mal tagsüber einkaufen in den Supermarkt. Ich sah die ganze erste Woche sehr gut.
Raus mit den Linsen – Hilfe, es geht abwärts
Nach einer Woche kamen die Schutzlinsen raus und ab da gings es bergab. Der Sehtest ergab zu diesem Zeitpunkt zwischen 60 und 70 Prozent, aber ich fühlte mich bei der Heimfahrt schon ziemlich hilflos, weil ich die Nummern der Straßenbahnen nicht erkennen konnte. Ab hier begann die frustrierende Zeit. Die ersten 10 Minuten nach dem Aufstehen war alles scharf und verschwamm danach bis zur Unlesbarkeit. Mein Freund hat in recherchiert, dass das damit zusammenhängt, dass das Epithel in Schichten nachwächst und die volle Schärfe erst bei vollständiger Regeneration einsetzt.
Das beruhigte mich etwas, trotzdem ging ich in den nächsten Wochen meinem Umfeld ziemlich auf die Nerven mit meine „was mache ich wenn das so bleibt-Fragen“ Meine OP war Anfang Dezember, bis Weihnachten war noch keine wirkliche Verbesserung festzustellen. Vor allem in Läden mit künstlichem Licht war das Sehen unglaublich anstrengend und Schriften verschwammen. Ich machte mir langsam Sorgen, ob ich am 2. Januar wieder arbeiten konnte, denn Computerlesen ging noch gar nicht
An die Arbeit – 25 Tage nach der OP
Am 2. Januar musste ich wieder ran, Bürojob am Computer. Und siehe da, es ging erstaunlich gut.
Zumindest bis mittag konnte ich gut arbeiten, danach verschwamm die Schrift am Computer und das lesen wurde anstrengender. Aber es ging. Auch diese Woche ging vorbei, jetzt schon mit mehr Höhen als Tiefen.
Neues Jahr – Neue Augen – 1 Monat nach der OP
In der darauffolgenden Woche haben meine Augen einen Riesensprung gemacht. Kein Verschwimmen mehr, eigentlich durchgängig scharf. In dieser Woche hatte ich wieder eine Nachuntersuchung. Die Ärztin stellte fest, dass ein Auge leicht weitsichtig geworden ist, was ich aber nicht merke. Ich habe wieder mit Sport begonnen. Volleyball ohne Brille oder kratzende Kontaktlinsen, ein Traum!
2 Monate nach der OP
Ich schreibe diesen Bericht etwa 2 Monate nach der OP. Inzwischen ist es, als hätte ich nie eine Brille gehabt. Ich sehe gut, meine Augen ermüden nicht schneller als vorher, ich kann sowohl lesen als auch am Computer arbeiten wie vorher mit Brille. Ich habe keine seltsamen Effekte in der Nacht, keine Doppelbilder. Es ist toll!
Ich habe für dieses neue Lebensgefühl mit Medikamenten etwa 3500EUR und 4 Wochen Urlaub verbraucht, allerdings war es das wirklich wert. Ich kann die Epi-Lasik weiterempfehlen, allerdings rate ich wirklich dazu, sich 4 Wochen Ruhezeit einzuplanen. Nach 2 oder 3 Wochen hätte ich noch nicht arbeiten können.
Das ist jetzt wirklich ein langer Bericht geworden, aber vielleicht hilft er dem ein oder anderen, der Fragen oder Zweifel hat oder der in der „es geht abwärts Phase“ ist. Als letztes noch ein paar Sätze zu meinem Laserzentrum:
-Epi-Lasik ist ein tolles, meiner Meinung nach schonendes Verfahren, weil hier nicht mit Alkohol gearbeitet wird
Insgesamt kann ich Aestomed Wien durchaus weiterempfehlen, allerdings gab es schon einige Punkte, die mich gestört haben:
-die Ärztin tut sich etwas schwer mit einigen deutschen Begriffen, was die Kommunikation doch etwas erschwert
-die Dame am Empfang kam mir nicht besonders freundlich vor
-es wurde mir keine Bestätigung ausgestellt, die ich für eine Pausierung im Fitnesscenter benötigt hätte
-vor der Voruntersuchung muss die Anzahlung überwiesen werden. Diese geht nur retour wenn man nicht geeignet ist.
-ich hätte mir von Anfang an etwas mehr Aufklärung bezüglich der möglichen Heilungszeit gewünscht. Ich bin mit meinen 4 Wochen übervorsichtig an die Sache herangegangen. Aber auch nur, weil ich in anderen Berichten schon ähnliches gelesen hatte.
Da es hier sehr wenige Erfahrungsberichte aus Österreich gibt und ich auch den Österreichern die Wahl etwas leichter machen möchte hier mein Erfahrungsbericht aus Wien
Ursprungswerte:
L: -5,25/Astigmatismus-1
R:-4,75
Meine Kurzsichtigkeit begann mit etwa 16 Jahren, wobei sie erst beim Führerscheintest aufgefallen ist und ich ab da eine Brille mit -0,5 auf beiden Augen bekam. Bis zum Alter von 26 erhöhten sich diese Werte auf meine oben genannte Ursprungswerte. Ich trug während der Anfangszeit hauptsächlich Kontaktlinsen, die ich aufgrund trockener Augen dann nur noch während des Sports trug. In den letzten beiden Jahren wurden meine Augen immer empfindlicher, was sich selbst bei den kurzen Tragzeiten der Kontaktlinsen beim Sport bemerkbar machte. In dieser Zeit begann mein Interesse am Augenlasern.
Ich begann mich nach der für mich perfekten Methode zu informieren, wählte ein Laserzentrum und begann zu sparen.
Aestomed Wien
Epi-Lasik (komplette Entfernung des Epithels mit einem Keratom)
Preis: 3400 EUR
Ich entschied mich deshalb für eine Entfernung des Epithels, da ich durch den Tauchsport Druckschwankungen ausgesetzt bin und mir ein nachgewachsenes Epithel sicherer erschien als ein festgesaugtes. (Es herrscht ja immer noch Uneinigkeit, ob es tatsächlich wieder festwächst).
Mag. Bauer vom Laserzentrum klärte mich telefonisch sehr detailliert über das Verfahren auf und ging auf meine Fragen ein. Ich sendete den Patientenbogen ein und wurde zur Voruntersuchung eingeladen.
Nach erfolgreicher Voruntersuchung (Kontaktlinsenpause vorher 3 Wochen) ging ich eine Woche später zur OP.
Interessanterweise war ich nicht wirklich nervös, nahm diesbezüglich auch keine Beruhigungsmittel.
Die Augen wurden im Abstand von 15 Minuten zweimal eingetropft dann gings los.
Ich lag unter dem Laser und der Blinzelschutz wurde aufgesetzt. (So eine Art Ring, der verhindert, dass man zwinkert. Meiner Meinung nach der unangenehmste Teil der ganzen Sache… Habe davon kleine Blutergüsse bekommen, die aber nach 3 Tagen wieder weg waren.)
Dann wurde mit dem Keratom (so eine Art Schaber) das Epithel abgelöst (zu diesem Zeitpunkt sieht man durch den Blinzelschutz so gut wie nichts mehr) und das Auge mit Wasser ausgespült. Jetzt kam der Laser zum Einsatz. Ein bissel ins rote Licht schauen, ins Grüne und fertig. Ein bissel Brandgeruch war auch dabei. Dann kam die Schutzlinse drauf und der Blinzelschutz runter (endlich). Das gleiche am linken Auge, wobei die Ärztin nach dem Keratom seitlich etwas „nachgeschleift“ hat. Insgesamt hat das ganze vielleicht 15 Minuten gedauert, wobei wir kurz unterbrochen haben nach dem ersten Auge, weil mir etwas flau war und ich einen Traubenzucker gelutscht habe.
Die Ärztin schob den Laser von mir runter und das erste was ich scharf! sah, war die Lampe an der Decke.
Das war ein Gefühl, wahnsinn. Bewaffnet mit haufenweise Augentropfen und meiner Sonnenbrille ging ich beschwingt und scharf sehend aus der Praxis.
Zuhause – der erste Tag
Meine Operation war mittags, also hatte ich noch einen halben Tag zu überstehen. Schon auf der Fahrt nach Hause fing das Tränen an, und die Schmerzen. Die Tränen liefen in Flüssen an mir herunter während ich mit angelaufener Sonnenbrille im dunkelsten Eck der Wohnung saß und die Augen nicht mehr aufbrachte. Ich hatte die OP in die Wintermonate verlegt um weniger Probleme mit der Helligkeit zu haben…Prompt stand an diesem Tag die Sonne hell am Himmel, na toll. Zeit für die erste Schmerztablette! Noch schnell vorher was gegessen (das erstbeste was mir in die Finger fiel) um mir mit der Tablette nicht den Magen zu beleidigen und rein damit. Damit wurde der Druckschmerz besser, das Kratzen und das Tränen allerdings nicht. Aber irgendwie hab ich diesen Tag rumgebracht, gegen abend dann mit Fernsehhören. Schlafen hat in der ersten Nacht gut geklappt. Ich habe die ersten 3 Wochen mit einer Schlafmaske geschlafen.
Nachuntersuchung – der zweite Tag
Wieder stand die Sonne strahlend am Himmel. Aber der erste Blick auf den Radiowecker war scharf und so zog ich mich mit Schmerztabletten bewaffnet aufs Sofa zurück um Hörbücher und Fernsehen zu hören. Zu 90% mit geschlossenen Augen. Später dann bei der Nachuntersuchung (Ich am Beifahrersitz mit Sonnenbrille, tränenden Augen und Händen vor den Augen) stellte die Ärztin fest, dass alles in Ordnung war und das Epithel begann zu wachsen. So ging ich wieder zu meiner Vormittagsbeschäftigung über. Das „Stacheldraht-im-Auge-Gefühl“ wechselte sich interessanterweise immer zwischen den Augen ab, es war nie bei beiden gleichzeitig.
Hallo Zombie – die erste Woche
Am 3. Tag wagte ich einen Blick in den Spiegel. Ein Zombie mit geschwollenen Augen und Blutergüssen in den Augen starrte mich an, schnell wieder wegsehen! Am 3. Tag hörten die Schmerzen nach und nach auf, ich beschloss abends, als es Dunkel war spazieren zu gehen. Unangenehm waren die Straßenlaternen, Autoscheinwerfer und der Wind. Irgendwie sahen mich die Leute auch komisch an, im Dunkeln mit Sonnenbrille, sieht man ja nicht alle Tage. Ab dem 4. Tag ging ich öfter raus, auch mal tagsüber einkaufen in den Supermarkt. Ich sah die ganze erste Woche sehr gut.
Raus mit den Linsen – Hilfe, es geht abwärts
Nach einer Woche kamen die Schutzlinsen raus und ab da gings es bergab. Der Sehtest ergab zu diesem Zeitpunkt zwischen 60 und 70 Prozent, aber ich fühlte mich bei der Heimfahrt schon ziemlich hilflos, weil ich die Nummern der Straßenbahnen nicht erkennen konnte. Ab hier begann die frustrierende Zeit. Die ersten 10 Minuten nach dem Aufstehen war alles scharf und verschwamm danach bis zur Unlesbarkeit. Mein Freund hat in recherchiert, dass das damit zusammenhängt, dass das Epithel in Schichten nachwächst und die volle Schärfe erst bei vollständiger Regeneration einsetzt.
Das beruhigte mich etwas, trotzdem ging ich in den nächsten Wochen meinem Umfeld ziemlich auf die Nerven mit meine „was mache ich wenn das so bleibt-Fragen“ Meine OP war Anfang Dezember, bis Weihnachten war noch keine wirkliche Verbesserung festzustellen. Vor allem in Läden mit künstlichem Licht war das Sehen unglaublich anstrengend und Schriften verschwammen. Ich machte mir langsam Sorgen, ob ich am 2. Januar wieder arbeiten konnte, denn Computerlesen ging noch gar nicht
An die Arbeit – 25 Tage nach der OP
Am 2. Januar musste ich wieder ran, Bürojob am Computer. Und siehe da, es ging erstaunlich gut.
Zumindest bis mittag konnte ich gut arbeiten, danach verschwamm die Schrift am Computer und das lesen wurde anstrengender. Aber es ging. Auch diese Woche ging vorbei, jetzt schon mit mehr Höhen als Tiefen.
Neues Jahr – Neue Augen – 1 Monat nach der OP
In der darauffolgenden Woche haben meine Augen einen Riesensprung gemacht. Kein Verschwimmen mehr, eigentlich durchgängig scharf. In dieser Woche hatte ich wieder eine Nachuntersuchung. Die Ärztin stellte fest, dass ein Auge leicht weitsichtig geworden ist, was ich aber nicht merke. Ich habe wieder mit Sport begonnen. Volleyball ohne Brille oder kratzende Kontaktlinsen, ein Traum!
2 Monate nach der OP
Ich schreibe diesen Bericht etwa 2 Monate nach der OP. Inzwischen ist es, als hätte ich nie eine Brille gehabt. Ich sehe gut, meine Augen ermüden nicht schneller als vorher, ich kann sowohl lesen als auch am Computer arbeiten wie vorher mit Brille. Ich habe keine seltsamen Effekte in der Nacht, keine Doppelbilder. Es ist toll!
Ich habe für dieses neue Lebensgefühl mit Medikamenten etwa 3500EUR und 4 Wochen Urlaub verbraucht, allerdings war es das wirklich wert. Ich kann die Epi-Lasik weiterempfehlen, allerdings rate ich wirklich dazu, sich 4 Wochen Ruhezeit einzuplanen. Nach 2 oder 3 Wochen hätte ich noch nicht arbeiten können.
Das ist jetzt wirklich ein langer Bericht geworden, aber vielleicht hilft er dem ein oder anderen, der Fragen oder Zweifel hat oder der in der „es geht abwärts Phase“ ist. Als letztes noch ein paar Sätze zu meinem Laserzentrum:
-Epi-Lasik ist ein tolles, meiner Meinung nach schonendes Verfahren, weil hier nicht mit Alkohol gearbeitet wird
Insgesamt kann ich Aestomed Wien durchaus weiterempfehlen, allerdings gab es schon einige Punkte, die mich gestört haben:
-die Ärztin tut sich etwas schwer mit einigen deutschen Begriffen, was die Kommunikation doch etwas erschwert
-die Dame am Empfang kam mir nicht besonders freundlich vor
-es wurde mir keine Bestätigung ausgestellt, die ich für eine Pausierung im Fitnesscenter benötigt hätte
-vor der Voruntersuchung muss die Anzahlung überwiesen werden. Diese geht nur retour wenn man nicht geeignet ist.
-ich hätte mir von Anfang an etwas mehr Aufklärung bezüglich der möglichen Heilungszeit gewünscht. Ich bin mit meinen 4 Wochen übervorsichtig an die Sache herangegangen. Aber auch nur, weil ich in anderen Berichten schon ähnliches gelesen hatte.