von Lilly11 » 05.03.2012, 12:34
Nun da sich bei mir so langsam alles etwas normalisiert möchte ich meine Erfahrungen in dieses Forum stellen.
Ich hatte um 13.45 meinen Termin, bin in Begleitung mit meinem Mann eine knappe halbe Stunde vor dem Termin erschienen. Dort wurde ich ganz herzlich empfangen, es wurde mir ein Täschchen mit allen wichtigen Tropfen, Informationsmaterial und auch einer Schutzbrille übergeben. Alles wurde noch erklärt und nach meinem Gemütszustand gefragt. Nachdem ich schon etwas aufgeregt war, habe ich eine Beruhigungstablette bekommen. Ich musste nicht lange warten, als ich dann auch schon in die Vorbereitung mitgenommen wurde. Mir wurde ein schickes Häubchen aufgesetzt, Überschuhe angezogen, die Hände musste ich desinfizieren. Die Arzthelferin hat mir den Vorgang dann erklärt und mich noch gefragt ob ich noch etwas wissen möchte. Sie hat sich die Zeit für meine Fragen genommen und das schöne war, sie hat sich selbst lasern lassen und konnte so hautnah ihre Erfahrungen weitergeben.
Als ich dann im OP war nahm mich Dr. Zumbansen sehr nett entgegen, machte nochmal einen Spass, Lachen entspannt wirklich, und erklärte mir die Vorgehensweise. Auf der Liege wurde mir ein OP-Tuch übergelegt, bei dem das zu lasernde Auge frei blieb.Ich bekam die Augen mit Lokalanästhetikum getropft und noch zwei Stressbälle in die Hand gedrückt, auch die finde ich nicht unnütz, der eine musste mal dran glauben. Dann ging der ganze Spuk los, das einzig unangehme an der ganzen Sache war der Geruch nach verbrannter Haut und das Spülen des Auges nach dem Lasern. Die Schutzlinse wurde noch aufgesetzt und es ging zum nächsten Auge. Beim zweiten Auge war ich schon sehr viel entspannter und Dr. Zumbansen sparte nicht mich bei beiden Augen zu loben, was einem die Unsicherheit gut nimmt. Als ich mich dann wieder setzte, hat er mich gleich an der Sehtafel lesen lassen, und ich war schon begeistert wie ich lesen konnte.
Die erste Nacht war schon schmerzhaft und ich sparte nicht mit den schmerzstillenden Augentropfen. Am nächsten Tag war die erste Nachkontrolle, alles sah sehr gut aus. Die nächsten 2 Tage waren schon unagenehm, Linsen vertrage ich überhaupt nicht mehr und die Schutzlinse drückte mich schon sehr. Auch der Heilungsprozess des Epithels machte sich durch Schmerzen bemerkbar. Wie mit einem Zauber hörten am dritten Tag die Schmerzen urplötzlich auf und ich hatte nur noch das Fremdkörpergefühl der Linse im Auge.
Am 4. Tag dann wieder eine Kontrolle, die Schutzlinsen wurden entfernt und der Arzt fragte mich, wann den die Schmerzen aufgehört hätten, da hatte sich dann die Epithelschicht geschlossen. Der Visus an diesem Tag war ganz gut, aber nachdem ich die Schutzlinsen entfernt bekommen hatte, sahr ich erst mal gar nichts mehr. Wegen der leichten Trübung der Hornhaut(Haze) bekam ich Cortison -Tropfen (Inflanefran), die ich dreimal täglich nehmen sollte.
Am 5. Tag bin ich Morgens aufgewacht und traute meinen Augen nicht, eine absolut klare und scharfe Sicht. Ich bin dann an diesem Tag mit meinem Hund wieder das erste Mal spazieren gegangen und war der glücklichste Mensch.
Doch das änderte sich von Tag zu Tag, die Cortison-Tropfen trockneten meine Augen so aus, dass von da ab das Sehen zunehmend schlechter wurde, und ich links so gut wie nichts mehr sah und einen Druck auf dem Auge hatte. Nachts bekam ich dann stechende Schmerzen und alle Tropfen die ich in der Apotheke bekam halfen nichts. Am 12.Tag postOP bin ich dann wieder in die Praxis zu einer ausserplanmässigen Untersuchung und es wurden extrem trockene Augen festgestellt. Ich bekam die Tropfen Artelac Rebalance, Artelac Lipids und für nachts das Artelac NightTimeGel und die Cortison-Tropfen sollte ich auf 1 mal täglich reduzieren. Ich begann damit halbstündlich zu Tropfen und es wurde wieder besser. Nach einem Tip habe ich mir auch noch 2 Tage später Vitamin B Komplex gekauft und da verschwand auch das Druckgefühl im linken Auge.
Seit 2 Tagen nun hat sich das linke Auge wieder normalisiert, auch die Doppelbilderund das Lesen verbessert sich und ich bin seit heute wieder am Arbeiten, was mir vorher nicht möglich war, denn das kurze-Distanz-Sehen war sehr schlecht.
In zwei Tagen, 3Wochen postOP habe ich wieder einen Termin, ich bin schon ganz gespannt auf die Ergebnisse.
Summa summarum heute, ich bin schon glücklich so zu sehen. Denn mit -6/-6,5 Dioptrien und zusätzlich Astigmatismus mit -2 Dioptrien sehe ich schon jetzt viel besser und bin zuversichtlich, dass sich das immer mehr verbessert.
Liebe Grüße
Lilly
Nun da sich bei mir so langsam alles etwas normalisiert möchte ich meine Erfahrungen in dieses Forum stellen.
Ich hatte um 13.45 meinen Termin, bin in Begleitung mit meinem Mann eine knappe halbe Stunde vor dem Termin erschienen. Dort wurde ich ganz herzlich empfangen, es wurde mir ein Täschchen mit allen wichtigen Tropfen, Informationsmaterial und auch einer Schutzbrille übergeben. Alles wurde noch erklärt und nach meinem Gemütszustand gefragt. Nachdem ich schon etwas aufgeregt war, habe ich eine Beruhigungstablette bekommen. Ich musste nicht lange warten, als ich dann auch schon in die Vorbereitung mitgenommen wurde. Mir wurde ein schickes Häubchen aufgesetzt, Überschuhe angezogen, die Hände musste ich desinfizieren. Die Arzthelferin hat mir den Vorgang dann erklärt und mich noch gefragt ob ich noch etwas wissen möchte. Sie hat sich die Zeit für meine Fragen genommen und das schöne war, sie hat sich selbst lasern lassen und konnte so hautnah ihre Erfahrungen weitergeben.
Als ich dann im OP war nahm mich Dr. Zumbansen sehr nett entgegen, machte nochmal einen Spass, Lachen entspannt wirklich, und erklärte mir die Vorgehensweise. Auf der Liege wurde mir ein OP-Tuch übergelegt, bei dem das zu lasernde Auge frei blieb.Ich bekam die Augen mit Lokalanästhetikum getropft und noch zwei Stressbälle in die Hand gedrückt, auch die finde ich nicht unnütz, der eine musste mal dran glauben. Dann ging der ganze Spuk los, das einzig unangehme an der ganzen Sache war der Geruch nach verbrannter Haut und das Spülen des Auges nach dem Lasern. Die Schutzlinse wurde noch aufgesetzt und es ging zum nächsten Auge. Beim zweiten Auge war ich schon sehr viel entspannter und Dr. Zumbansen sparte nicht mich bei beiden Augen zu loben, was einem die Unsicherheit gut nimmt. Als ich mich dann wieder setzte, hat er mich gleich an der Sehtafel lesen lassen, und ich war schon begeistert wie ich lesen konnte.
Die erste Nacht war schon schmerzhaft und ich sparte nicht mit den schmerzstillenden Augentropfen. Am nächsten Tag war die erste Nachkontrolle, alles sah sehr gut aus. Die nächsten 2 Tage waren schon unagenehm, Linsen vertrage ich überhaupt nicht mehr und die Schutzlinse drückte mich schon sehr. Auch der Heilungsprozess des Epithels machte sich durch Schmerzen bemerkbar. Wie mit einem Zauber hörten am dritten Tag die Schmerzen urplötzlich auf und ich hatte nur noch das Fremdkörpergefühl der Linse im Auge.
Am 4. Tag dann wieder eine Kontrolle, die Schutzlinsen wurden entfernt und der Arzt fragte mich, wann den die Schmerzen aufgehört hätten, da hatte sich dann die Epithelschicht geschlossen. Der Visus an diesem Tag war ganz gut, aber nachdem ich die Schutzlinsen entfernt bekommen hatte, sahr ich erst mal gar nichts mehr. Wegen der leichten Trübung der Hornhaut(Haze) bekam ich Cortison -Tropfen (Inflanefran), die ich dreimal täglich nehmen sollte.
Am 5. Tag bin ich Morgens aufgewacht und traute meinen Augen nicht, eine absolut klare und scharfe Sicht. Ich bin dann an diesem Tag mit meinem Hund wieder das erste Mal spazieren gegangen und war der glücklichste Mensch.
Doch das änderte sich von Tag zu Tag, die Cortison-Tropfen trockneten meine Augen so aus, dass von da ab das Sehen zunehmend schlechter wurde, und ich links so gut wie nichts mehr sah und einen Druck auf dem Auge hatte. Nachts bekam ich dann stechende Schmerzen und alle Tropfen die ich in der Apotheke bekam halfen nichts. Am 12.Tag postOP bin ich dann wieder in die Praxis zu einer ausserplanmässigen Untersuchung und es wurden extrem trockene Augen festgestellt. Ich bekam die Tropfen Artelac Rebalance, Artelac Lipids und für nachts das Artelac NightTimeGel und die Cortison-Tropfen sollte ich auf 1 mal täglich reduzieren. Ich begann damit halbstündlich zu Tropfen und es wurde wieder besser. Nach einem Tip habe ich mir auch noch 2 Tage später Vitamin B Komplex gekauft und da verschwand auch das Druckgefühl im linken Auge.
Seit 2 Tagen nun hat sich das linke Auge wieder normalisiert, auch die Doppelbilderund das Lesen verbessert sich und ich bin seit heute wieder am Arbeiten, was mir vorher nicht möglich war, denn das kurze-Distanz-Sehen war sehr schlecht.
In zwei Tagen, 3Wochen postOP habe ich wieder einen Termin, ich bin schon ganz gespannt auf die Ergebnisse.
Summa summarum heute, ich bin schon glücklich so zu sehen. Denn mit -6/-6,5 Dioptrien und zusätzlich Astigmatismus mit -2 Dioptrien sehe ich schon jetzt viel besser und bin zuversichtlich, dass sich das immer mehr verbessert.
Liebe Grüße
Lilly