Erfahrungsbericht Femto-LASIK in Köln

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köln lasik

von markimark » 02.01.2006, 15:03

hi beate.
würde mich auch gene lasern lassen mit einem femto sekunden laser so wie bei dir.
würde gerne wissen wieviel es bei dir gekostet hat.
antwort auch unter mark@zulauf-online.de.
danke schonmal mark.

von Blind_Fisch » 01.08.2005, 06:39

Wird jetzt jeder positive Beitrag als Werbung abgestempelt?? Meiner Meinung nach kann man's auch übertreiben...

von qwertzxx » 30.07.2005, 19:19

Du bist bestimmt einer von diesem Lasikzentrum und willst propagandieren.

Erfahrungsbericht Femto-LASIK in Köln

von Beate G. » 29.07.2005, 09:40

Vor sieben Wochen habe ich eine Femto-LASIK im Ocumax Augenlaserzentrum durchführen lassen. Für alle, die mit dem Gedanken spielen, sich die Augen lasern zu lassen, habe ich diesen Erfahrungsbericht vor, während und nach der OP geschrieben.

Ich war stark kurzsichtig plus Hornhautverkrümmung und kam auf Werte von etwa – 6 und -7 Dioptrien. Ohne Brille gab es für mich keinen Durchblick: Mein erster Griff ging morgens in Richtung Nachttisch, und ich tastete nach meiner Brille.

Seit meinem fünften Lebensjahr musste ich eine Brille tragen. Im Laufe der Jahre (bin jetzt 29) kamen da einige Gestelle zusammen - nicht immer die Vorteilhaftesten, wie sich auf alten Bildern im Nachhinein herausgestellt hat. Brillen sind halt der Mode unterworfen und die wechselt ja bekanntlich.

Eine Zeit lang habe ich auch Kontaktlinsen probiert. Wegen meiner Hornhautverkrümmung habe ich harte Linsen verschrieben bekommen. Das Sehen ohne Brillenrand war eine ganz neue Erfahrung und Freizeitaktivitäten wie Sport oder der Gang ins Freibad ohne lästige Brille machten einfach mehr Spaß. Nur das Hantieren mit den Pflegemitteln fand ich lästig: Spontane Übernachtungen bei der Freundin waren wegen fehlender Pflegemittel z.B. nicht möglich. Eine Kontaktlinsenunverträglichkeit beendete dann bald mein Linsen-Experiment.

Eine Bekannte brachte mich dazu, über eine Augenlaseroperation nachzudenken. Durch die Linsen einmal auf den Geschmack gekommen, wollte ich das schöne Gefühl der Brillenfreiheit weiter genießen und recherchierte über die verschiedenen Methoden.

Ich habe mich für die Femto-LASIK entschieden, ein relativ neues Verfahren in Deutschland, bei dem der Hornhautschnitt nicht mehr mit dem Messer, sondern mit einem Laser gemacht wird. Hier in Köln ist das nur in der PAN Klinik im Ocumax Augenlaserzentrum möglich. Die Voruntersuchung ergab, dass ich für den Eingriff geeignet war: Hornhautdicke, Pupillengröße - alles passte. Bald stand der OP-Termin fest.

Natürlich war ich aufgeregt und durch einige Beiträge in verschiedenen Diskussionsforen auch etwas verunsichert. Es ist wohl so, dass negative Erfahrungen eher geschildert werden als positive. Das Team und die Ärzte waren aber sehr nett und haben mir die Angst genommen. Außerdem gab es ja auch noch die Beruhigungstablette :)

Schmerzen hatte ich während der ganzen OP keine, das Auge wird vorher mit Augentropfen betäubt. Die Furcht vor dem Lidsperrer (hier muss ich immer an den Film „A Clockwork Orange“ denken) war unbegründet. Etwas unangenehm war allerdings der Druck durch den Saugring. Zeitweise habe ich nur ein grau-schwarzes Bild gesehen, aber darauf war ich vorbereitet. Während der OP erklärte Dr. Gerten immer genau was passiert und eine OP-Schwester hielt meine Hand. Ich hoffe, ich habe nicht zu stark gedrückt :roll: Nach dem Femtosekundenlaser musste ich ein paar Minuten warten, dann wurde ich in den nächsten OP-Saal zum Excimer Laser geschoben. Der gesamte Eingriff dauerte nicht lange, ich schätze eine halbe Stunde für beide Augen.

Wesentlich länger kamen mir dann die sechs Stunden vor, in denen ich die Augen geschlossen halten musste. Mit Hörspielen, Besuch und Telefonaten habe ich mir die Zeit vertrieben. Beim stündlichen Tropfen habe ich vorsichtig geblinzelt und meine Sehstärke getestet: Ich konnte die Zeiger der Uhr problemlos erkennen, phantastisch.

Die Kontrolle am Tag nach der OP ergab 80 und 100 Prozent Sehkraft. Am Anfang schwankte meine Sehkraft je nach Tageszeit und Tagesform. Mal war das linke Auge besser, mal das rechte; im Büro bei Kunstlicht hatte ich mehr Probleme als bei Tageslicht usw. Mit jedem Tag hat sich die Sehkraft mehr stabilisiert. Die Monatskontrolle ergab eine Sehstärke von 100 % auf beiden Augen. Ich hoffe, dass das Ergebnis so bleibt.

Wie wahrscheinlich alle LASIK-Operierten hatte ich am Anfang mit trockenen Augen zu kämpfen. Nach Rücksprache mit dem Arzt habe ich zusätzlich zu den Augentropfen vorm Schlafengehen Bepanthen Augensalbe genommen, das hat ganz gut geholfen. Richtig klasse waren die eingesetzten Punctum Plugs. Das sind Mini-Stöpsel für den Tränenkanal. Jetzt muss ich kaum noch tropfen, manchmal nach dem Aufstehen oder wenn ich in verrauchten Räumen war.

Ich genieße es ohne Brille zu sein, mich richtig zu schminken, Sport zu machen und finde es schade, dass ich auf dieses Gefühl so lange verzichten musste.

Beate

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