LASIK im Oktober bei Dr. Engelskirchen - Erfahrungsbericht

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LASIK im Oktober bei Dr. Engelskirchen - Erfahrungsbericht

von rainair » 09.01.2007, 23:15

Nach langer Ueberlegungszeit habe ich mich dann doch zur LASIK entschlossen. Da ich in diesem Forum hilfreiche Information gefunden habe, hier ein kurzer Erfahrungsbericht.

Die OP ist jetzt gut drei Monate her. Mein Werte jetzt -0.5 (re) und +0.25 (li). Diese Werte wurden per Infrarot gemessen. Allerdings sind diese Messgeraete gerade nach LASIK sehr ungenau. Subjektive habe ich auf beiden Augen 100% Sehkraft. Diese Werte hatte ich schon den ersten Tag nach der OP und seit dem hat sich daran nichts geaendert. Insoweit alles bestens. Allerdings sind meine Augen zZt noch sehr trocken, so dass ich so etwa alle 1-2 Stunden tropfen muss. Das liegt allerdings daran, dass ich 12 Stunden am Tag in einem klimatisierten Buero vor einem PC sitze. Nach ein paar Tagen Urlaub ohne Klimaanlage wurden die trockenen Augen schlagartig besser. Halos habe ich so gut wie keine.

Ueber die OP selber gibt es hier eine Reihe von Erfahrungsberichten, die schon das wiedergeben, was ich auch erlebt habe.

Meine groessten Bedenken vor der Operation galten der Stabilitaet der Hornhaut nach LASIK. Interessanterweise wurde bei mir vor der OP eine Hornautdicke von 0.499 (re) bzw. 0.495(li) gemessen. Einige Monate vorher waren es (mit einer anderen Untersuchungsmethode) noch 0.483 bzw. 0.482 und am Tag der OP dann tatsaechlich 0.502 bzw. 0.503. Die Messgeraete scheinen noch eine ziemlich hohe Fehlertoleranz zu haben. (Das gilt im uebrigen auch fuer das Keratom (Geraet, das den Flap schneidet). Selbst wenn der Artzt etwa eine Flapdicke von 0.130 einstellt, schwankt das Ergebnis um bis zu 20%.) Vor dem Hintergrund, dass fuer Lasik eine Honrhautdicke von 0.500 empfohlen wird, hatte ich mich eigentlich schon gegen eine OP entschieden. Allerdings hat mich der operierende Arzt davon ueberzeugt, dass die Resthornhaudicke nach der OP entscheidend ist (min 0.250). Und die war bei mir noch (gerade) zu erreichen. Hat mir irgendwie eingeleuchtet. Ich habe lange nach Information darueber gesucht, wie man auf einen Mindestrestwert von 0.250 gekommen ist. Immerhin sind das weniger als 50% der Dicke einer durchschnittlichen Hornhaut. Im Internet ist dazu nichts zu finden. Und Langzeitstudien gibt auch nicht. Zwar wird in Internetauftritten teilweise behauptet, dass es weltweit nur 43 Faelle gebe, in denen eine solche duenne (aber gesunde) Hornhaut zu ernsthaften Komplikation gefuehrt hat, aber diese Zahl bezieht sich nur auf in der Literartur dargestellte Faelle und nicht auf alle weltweit aufgetretenen Faelle. Jedenfalls hat der behandelnde Arzt mir erklaert, dass die 0.250 ein Erfahrungswert ist, der mit Blick auf andere OPs an der Hornhaut ermittelt wurde. So weiss man etwa aus anderen OPs, wie weit man die Hornhaut einschneiden muss, bis sich diese nach aussen woelbt.

Soviel dazu... noch ein paar Saetze zum behandelnden Arzt. Ich habe die Lasik von Dr. Engelskirchen, Troisdorf bei Bonn, durchfuehren lassen. Nicht ganz billig (4250 EUR), aber dafuer mE ein sehr kompetenter Arzt. Dr. Engelskirchen operiert im Augenzentrum Koeln-Porz mit einem Zeiss Laser und Wavefront. Der wurde erst vor kurzem in den USA von der FDA zugelassen - ist also so ziemlich das Neuste, was auf dem Markt ist. (Und er funktioniert: Waehrend meiner OP hat sich ein Klebeband, dass das Abdecktuch hielt, geloest und ist wohl vor eine der beiden Kameras gelangt, die die Pupille verfolgen. Der Laser hat sofort gestoppt. :)) ME ist die Technik, mit der operiert wird, entscheidend fuer den Erfolg der OP. Denn der Arzt mach bei einer Wavefront-Lasik eigentlicht nichts - ausser die Daten in den Computer eingeben und den Vorgang ueberwachen (und vorher den Schnitt mit Keratom).

Viel Erfolg allen, die es noch vor sich haben.

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