Laser blended Vision 30.08.12 bei Worldeyes in Frankfurt

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Laser blended Vision 30.08.12 bei Worldeyes in Frankfurt

von testfahrer » 31.08.2012, 19:11

Hallo Lasergemeide

Gestern war der Tag meiner Lasik in Frankfurt bei Worldeyes in Frankfurt. Darüber möchte ich kurz berichten.

Die Klinik habe ich mir ausgesucht weil ich im Netzt bei den Erfahrungsberichten keine negativen Berichte finden konnte und der Preis dort attraktiv ist.

Gestern vormittag ging ich also zur Voruntersuchung. Nach aufnahme meiner Daten wurde ich an diversen Geräten untersucht: Hornhautdicke, die Dioptrien wurden ermittelt, Pupillendurchmesser usw. Alle ermittelten Messwerte ergaben das ich für eine Laserbehandlung geeignet war.
Danach wurde ich von Dr. Zeyssig in einem der allseits bekannten Untersuchungszimmer weitergehend untersucht bzw. der exakte Wert der Weitsichtigkeit und Hornhautverkrümmung ermittelt. Am Ende wurde dann zunäckst die Brille mit den einsteckgläsern zusammengestellt, mit der ich optimal sehen konnte. Während der Untersuchung wurde mir erklärt das es die Laser blended Vision gibt, die es ermöglicht auch die Ledebrille für lange Zeit nicht mehr zu benötigen. Dabei wird ein Auge so gelasert, das es im Nahbereich gut sieht, eines in der Ferne und es gibt eine Zone in der beide Augen gemeinsam scharf sehen können. Da ich bereits eine Altersweitsichtigkeit hatte, ein verlockender Gedanke. Daher wurde mir eine entsprechende Brille "zusammengesteckt" mit der ich dann ca. eine Stunde am Main spazieren gehen konnte. Dazu nahm ich auch etwas zu lesen mit, so das ich sowohl das Sehen in der Umgebung/Ferne als auch lesen in Ruhe ausprobieren konnte. Die Zone in der beide Augen gemeinsam scharf sehen können, konnte diese Brille allerdings nicht abbilden.
Auf dem Spaziergang stellte ich fest, das ich sehr gut in der Ferne und im Nahbereich sehen konnte. Auch lesen war sehr gut möglich. Da ja beide Augen nicht synchron auf Fern- bzw. Nahsehen eingestellt waren, probierte ich auch Dinge wie Treppensteigen, Drehungen um mich selbst, bücken und so aus. Diese Augenarztbrillen haben leider ein sehr beschränktes Sichtfeld, das war an diesem Test nicht optimal, aber es reichte für einen ersten Seheindruck. Ich war sehr zufrieden. Die Passanten auf der Straße und am Main übrigens auch ;-) Diese Brillen sind ja kein normaler Anblick auf der Straße. Und in verbindung mit meinen Dreh- und Bückübungen dachte der eine oder andere sicher, ich hätte Drogen genommen :mrgreen:
Nachdem ich zurück in der Klinik war, bot mir Dr. Peru eine weitere Brille mit entsprechenden Einsteckgläsern an, die ein deutlich größeres Sichtfeld hatte. Auch damit bin ich dann nochmal draußen herumgelaufen. Und auch damit war der Seheindruck sehr gut. Nah, Fern und auch beim Lesen.
Zurück in der Klinik hatte ich mich entschieden: So will ich meine Augen gelasert haben!

Am Nachmittag hatte ich dann den Termin zum lasern. Die OP wurde von Dr. Peru durchgeführt und entsprach vom ablauf her dem, was hier schon viele berichtet haben. Daher beschreibe ich nur meinen persönlichen Eindruck: Ich wurde vorbereitet wie alle es hier beschreiben: Beruhigungstablette, sterile Kleidung und später betäubende Tropfen in die Augen. Es ging schnell, war komplett schmerzlos und Dr. Peru hat jeden Schritt genau erklärt. Persönlich fand ich das, was ich während des Eingriffs sehen konnte schon etwas surreal, die Lichter, Lichtpunkte und verschiedenen Farben. Angst hatte ich aber zu keinem Zeitpunkt und ich fühlte mich nicht einen Moment allein gelassen.
Nach der Behandlung verbrachte ich noch einige Zeit in einem abgedunkelten Raum, dann wurden beide Augen nochmal kontrolliert. Da nichts festgestellt wurde, was meiner Entlassung für den Tag entgegensprach, konnte ich gehen.
Leider war ich ohne Begleitperson in Frankfurt. Mein Hotel war in Sichtweite zur Klinik ~800 - 1000 Meter entfernt. Und da ich mich super fühlte, die Augen quasie keine Probleme machten entschied ich mich spontan, den Weg zufuß zurückzulegen. Doch schon bald ließ die Betäubung der Augen nach und der Heimweg wurde dann doch sehr beschwerlich. Trotz Sonnenbrille hatte ich ein starkes Blendgefühl und die Augen tränten und brannten. Da hätte ich dann doch gerne, wie ursprünglich geplant, in einem Taxi gesessen. Naja, selber schuld.
Im Hotel ließ ich dann das Tränen, Brennen und kratzen über mich ergehen bis ich endlich in einen unruhigen Schalf verfiel. Aber irgendwann schlief ich auch fest ein. Und als ich aufwachte war es super! Nichts tat weh, keine Tränen oder Kratzen. Das Sehen im Nahbereich war toll, im Fernbereich allerdings nicht berauschend. Lesen ging perfekt. Nach dem Frühstück bin ich dann, zu fuß, zur ersten Nachuntersuchung. Dabei stellte sich im Fernbereich eine Sehkraft von 80% heraus. Ich bekam eine vorrübergehende Bestätigung, das ich ohne Brille fahren darf und außer den üblichen Einschränkungen, was Schwimmen und Sport angeht, kann ich tun was immer ich möchte. Nur nicht die Augen reiben :!:
Die Heimfahrt verlief vollkommen problemlos. Jetzt spüre ich, das meine Augen angestrengt und müde sind. Aus meiner Sicht aber auch vollkommen normal.
Die Sicht in der Ferne muß besser werden! Sonst bin ich unzufrieden. Allerdings benötigt mein Kopf jetzt einfach einige Zeit, sich mit den neuen "Einstellungen" anzufreunden. Dann sollte es deutlich besser werden.

So, das war jetzt vielleicht etwas durcheinander und aufgeregt, aber es sind so viele Eindrücke gewesen, in den letzten zwei Tagen. Einer, den ich nicht vergessen werde war: Nach der OP habe ich meine Sachen aus dem Wertfach in der Klinik genommen. Auch meine Brille, diesen mir seit ca. 45 Jahren vertrauten Gegenstand, auf den man immer ein besonderes Augenmerk hatte. Und die soll jetzt nicht mehr nötig sein? Ich hatte ihr gegenüber fast ein bisschen ein schlechtes Gewissen, so doof das klingen mag. Denn ohne sie wäre mein Leben so ungleich schwerer gewesen. Viellecht kann diesen Gedanken ja jemand nachvollziehen.

Ach ja, meine Werte vor der OP:
R: +1,25 -2,50 168° ; L: +2.00 -2,50 170°

Gruß Martin

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