meine Femto/PRK/Femto bei Augentis

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Re: meine Femto/PRK/Femto bei Augentis

von Matthias01 » 19.04.2012, 20:42

Was ich jetzt habe? ich weiß es ehrlich gesagt nicht. Wie bei den anderen OP´s davor wurde mir bei den Nachuntersuchung bescheinigt das alles Top wäre.
Gefühltes Ergebnis?… beim lesen kneife ich das rechte Auge zu, plus werte sind da auf jeden Fall noch vorhanden,arbeiten am PC ? sehr unangenehm und anstrengend aber die Fernsicht? um´s mal mit einem Beispiel zu verdeutlichen, ich wohne in der 5. Etage. Die Kennzeichen der Autos die direkt vor dem Haus stehen sind Grad noch lesbar. Eine Wagenlänge weiter.. keine Chance mehr.
Würde ich es nochmal machen? Sicher nicht. Das Team ist nett, keine frage. Aber das Ergebnis ?….
Geht mir ganz genauso. Der Sehtest war bei meiner Augenärztin auch längst nicht so gut wie beim Laserzentrum (links 0,8 statt 1,25, rechts 1,0 statt 1,25). Nett waren die bei mir auch, sehr nett sogar. Es ändert aber nichts daran, dass es sich um eine sehr fragwürdige Operation handelt, deren Risiken von den Ärzten total untertrieben werden. Dann lieber unfreundlich und echte Aufklärung.

Re: meine Femto/PRK/Femto bei Augentis

von Matthias01 » 19.04.2012, 20:36

Mir hat das Laserzentrum im Übrigen über die Anwälte geschrieben, dass man man Referenzzentrum von Europas größtem Laserhersteller sei und mit mir keine Diskussion auf Wikipedia-Niveau führen wolle. Inhaltlich will man sich mit meinen, durch Studien belegten, Thesen nicht auseinandersetzen.

Eine Belehrung darüber, dass durch eine LASIK die Sehfehler höherer Ordnung in einer Vielzahl der Fälle ansteigen lehnt man ab. Das steht nicht bei wikipedia, sondern u.a. in einer Studie von Prof. Kohnen.

Ebenso weigert man sich, eine explizite Belehrung über die Größe der Dunkelpupille und die optische Zone des Lasergerätes (es steht auf der Seite des VSDAR, dass die optische Zone so groß gewählt werden soll, wie die Pupille, nicht bei wikipedia) vorzunehmen.

Auch meine Bitte bei Patienten, die bereits an einem schwach ausgeprägten trockenen Auge vor der OP leiden, auf das gesteigerte Risiko eines chronisch trockenen Auges als individuelles Risiko hinzuweisen, lehnt man ab (Steht in mehreren wissenschaftliche Studien, nicht bei wikipedia).

Statt dessen wirft man mir vor, geschäftsschädigende Aussagen gegenüber Dritten zu tätigen und droht mir! mit Klage. Das Ganze hilft mir insoweit, als dass ich mir nunmehr keinerlei Selbstvorwürfe mehr mache. Selbst bei gezielten Nachbohren hätte ich diese Informationen vor der Operation vom Laserzentrum nie erhalten. Ich kann Euch nur den Rat geben: Lest Studien und nicht die Werbeprospekte der Zentren.

Re: meine Femto/PRK/Femto bei Augentis

von Matthias01 » 19.04.2012, 20:21

Es mag auch sein das ich mit den falschen Erwartungen an die Sache gegangen bin. Ich hatte schon gehofft nach dem Lasern auf die Werte zu kommen die ich mit Brille oder Kontaktlinsen hatte.
Die Erwartung hatte ich auch...Im Nachhinein kann man sicher sagen, diese Erwartung ist absolut unrealistisch. Wird nur nicht so gern gesagt...

Auf der Homepage des VSDAR heisst es:

"Selbst unter strengen Prüfbedingungen ist eine operative Korrektur der Fehlsichtigkeit auf exakt 0,0 Dioptrien ein eher seltenes Ereignis. Ob man nach der Operation noch eine Brille "braucht", hängt im wesentlichen von den Anforderungen des Patientien an sein Sehvermögen ab."

Bewundernswert, dass Du es dreimal gemacht hast. Krass, dass Du da keine Probleme mit trockenen Augen hast.

Re: meine Femto/PRK/Femto bei Augentis

von Donauwelle » 19.04.2012, 15:20

Frankyboy hat geschrieben:In dem Fall würde ich mich als behandelnder Arzt ebenfalls auf die gemessenen Refraktionswerte nach der OP berufen (worauf auch sonst).
Man darf aber trotzdem nicht vergessen, dass selbst bei den besten Refraktionswerten die Sicht unangenehm wirken kann und sich dies z.B. bei Dunkelheit, Nebel, Regen, manchen Entfernungen, ..... sehr störend (in manchen Fällen vielleicht sogar gefährlich) auswirken kann.

Natürlich ist es unangenehm für einen Arzt, wenn er erkennen muss, dass voraussichtlich ein Bericht ins Forum gestellt wird, der nicht ganz optimal ausfällt. Falls die Aussage des Docs tatsächlich so erfolgte wie berichtet (und davon gehe ich aus), ist dies aber doch sehr enttäuschend.

Auch wenn es nicht möglich sein wird eine 100%ige Patientenzufriedenheit zu erreichen, sollte man sich zu derartigen Äußerungen nicht hinreißen lassen. Gerade wenn man Forenlob in großen Mengen gerne akzeptiert, muss man sich auch mit dem ein oder anderen skeptischen Beitrag "anfreunden" und vielleicht daraus lernen. - Vielleicht wurde vor der OP doch ein kleines bisschen zu viel versprochen.

Re: meine Femto/PRK/Femto bei Augentis

von Kiwimaus1 » 18.04.2012, 18:20

Der Punkt ist aber, dass Snakekick trotz 100% Visus subjektiv nicht zufrieden ist und dies auch zum Ausdruck gebracht hat. Was sein gutes Recht ist. Man kann mit Problemen kämpfen,auch wenn der Visus 100% ist, die Sehleistung ist doch nicht alleine aussagekräftig für etwaig bestehende Probleme. Klar hätte er sich auch noch mal an sein Laserinstitut wenden könnten, aber ich werde doch wohl hier trotzdem von meinen Erfahrungen berichten dürfen. Wenn das Vorgehen dieses Laserinstitutes hier Schule macht, dann darf hier entweder niemand mehr sein Laserzentrum beim Namen nennen oder es darf halt nur noch positiv berichtet werden. Gerade du als Mod solltest hierfür kein Verständnis haben. Wenn das Zentrum was zu sagen hat, dann kann es ja auch hier seine Meinung äußern, aber nicht User dazu bringen hier vorgefertigte Aussagen einzustellen. Das geht in meinen Augen echt zu weit.

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