von Lotte_83 » 12.06.2011, 11:18
Auch ich gehöre zu denen die sich hier im Forum ausgiebig informiert haben, und jetzt mit meinem Erfahrungsbericht einen Beitrag leisten möchte anderen eine Hilfe zu sein wenn sie sich mit dem Thema befassen.
Ich bin seit 20 Jahren kurzsichtig (zuletzt R -6,0, L -5,25) und trug mich schon mehrere Jahre mit dem Gedanken mich lasern zu lassen. Habe das aber immer wieder aufgeschoben wegen Bedenken vor dem Eingriff und auch die Kostenfrage. Vor einigen Wochen traf ich eine Bekannte, die sich bei Care Vision die Augen lasern lies und sehr zufrieden war. Da entschloss ich mich, den Schritt nun endlich auch zu wagen. Machte kurzerhand einen Beratungstermin aus, wurde getestet und mir wurde bescheinigt dass ich für Lasik in Frage komme, Kosten 2.100€. Das Team bei CV in München ist sehr nett (einige der Empfangsdamen nicht so sehr, aber diejenigen, auf die es ankommt - Optiker, OP-Schwestern, Arzt), ich muss allerdings sagen dass ich nicht groß über Risiken aufgeklärt wurde. Alles kein Problem, vielleicht trockene Augen, aber am Tag nach der OP könne ich schon wieder arbeiten gehen. Was sich als nicht ganz so unproblematisch herausstellte, dazu gleich mehr. Meine Meinung ist, man muss sich selbst sehr viel informieren, um sich der Risiken bewusst zu sein die man eingeht.
Die Voruntersuchung fand am 9.6. statt. Alles super, nur durch diese Tropfen die die Pupillen erweitern wurde mir schrecklich schwindlig, obwohl ich eigentlich einen stabilen Kreislauf habe. War aber nicht schlimm, bekam gleich Kreislauftropfen und mir wurde gesagt ich solle noch ein bisschen dableiben und Wasser und Kaffee trinken.
Am Freitag, 10.6. dann also die OP. Auf den Ablauf möchte ich nun nicht mehr allzu sehr eingehen, der entsprach fast genau der Beschreibung von dgb, Care Vision im Frankfurt, am selben Tag

Auch ich bekam die Schutzbrille statt der Schutzklappen mit Klebeband angeboten. Ich verstehe nicht warum sie mir nicht gleich 2103€ in Rechnung stellen - kann mir nicht vorstellen dass jemand der gerade so viel Geld hingelegt hat die 3€ für die viel praktischere Brille einsparen möchte....
Nur so viel noch zur OP: Ich war den ganzen Tag über schrecklich nervös und angespannt, ich hatte unglaublich Schiss. Die OP ist wirklich nicht schlimm! Überhaupt kein Problem, selbst der Geruch machte mir nichts aus, nur den Saugnapf fand ich vom Druck her etwas unangenehm aber mehr nicht. Ich denke es dauerte etwa 30 Minuten, kam mir aber vor wie 10 Minuten. Außerdem bekam ich eine Schutzlinse, da der Flap wohl nicht so ganz festgesaugt war, diese bleibt 1 Woche drin, laut Dr. Schmidt macht er das öfter auch bei Lasik. Hat jemand zufälligerweise ähnliche Erfahrungen, bei einer Lasik?
Jedenfalls war ich dann fertig, durfte mich aufsetzen, Dr. Schmidt setzte sich neben mich und es wurde ein Erinnerungsfoto gemacht. Ich halte ihn für einen fähigen und routinierten Arzt, er hat allerdings eine etwas ironische Art, mit der man zurecht kommen muss. Ist aber nicht unsympathisch.
Direkt nach der OP sah ich scharf, aber wie durch einen milchigen Schleier. Ich konnte abends sogar fern schauen. Unfassbar!
Allerdings kann ich leider nicht behaupten dass ich zu denen gehöre die ohne Probleme am nächsten Tag 100% sehen, ich habe einige der Nebenwirkungen. Meine Sehstärke schwankt immer wieder, die Augen werden trocken (ich tropfe so ca alle 20 - 30 Min.), ich bin recht lichtempfindlich (schaue noch mit Sonnenbrille fern...), und sehe Lichthöfe. Bei der Nachuntersuchung sollte ich zuerst die Zahlenreihe lesen die wohl bei perfekter Sicht lesbar ist lesen, da hatte ich Mühe überhaupt zu erkennen dass da Zahlen drauf sind. Das war etwas frustrierend. Allerdings konnte ich die Zahlenreihe die am Tag nach der OP normal ist lesen, und mit etwas Mühe diejenige mit der man Autofahren kann. Laut Dr Schmidt alles kein Problem und alles normal, wird sich einpendeln. Außerdem brennt mein linkes Auge noch etwas wenn ich Tropfen reinmache, da ist wohl die Wundheilung noch nicht ganz abgeschlossen. Das wird aber schon besser seit heute.
Nichtsdestotrotz bin ich überglücklich, natürlich vor allem in den Momenten wo ich scharf sehe. Dass ich mich ohne Brille oder Kontaktlinsen bewegen kann ist unfassbar. Ich gehe davon aus dass sich die Nebenwirkungen die nächsten Tag einpendeln werden, ist jetzt ja erst Tag 2 nach der OP.
Ich bin allerdings froh dass ich mich am Freitag operieren lies, und durch das lange Wochenende erst am Dienstag wieder arbeiten (am PC) muss. Am PC verschwimmt die Sicht noch leicht, und es strengt meine Augen an.
Mein Fazit an Tag 2 ist, dass ich sehr glücklich darüber bin, dass ich mich habe lasern lassen. Ich komme mir vor wie wiedergeboren...
Mein Fazit insgesamt lautet, dass man sich selbst viel informieren muss, und dass es leider noch keine allgemeingültigen Aussagen gibt. So sagte mir Dr. Schmidt z.B. dass ich 6 Wochen nicht Fahrrad fahren darf, falls ich stürze und Schmutz in die Augen bekomme. In der Infobroschüre von CV steht allerdings drin dass man nach einigen Tagen schon wieder laufen oder Fahrrad fahren kann. Auch ist es schwierig dem Urteil des Arztes komplett zu vertrauen, denn soviel wie ich gelesen habe sagen diese ja fast immer dass alles normal ist und sich einpendeln wird. Dessen muss man sich bewusst sein.
Ich werde weiter berichten wie es mir ergeht.
Auch ich gehöre zu denen die sich hier im Forum ausgiebig informiert haben, und jetzt mit meinem Erfahrungsbericht einen Beitrag leisten möchte anderen eine Hilfe zu sein wenn sie sich mit dem Thema befassen.
Ich bin seit 20 Jahren kurzsichtig (zuletzt R -6,0, L -5,25) und trug mich schon mehrere Jahre mit dem Gedanken mich lasern zu lassen. Habe das aber immer wieder aufgeschoben wegen Bedenken vor dem Eingriff und auch die Kostenfrage. Vor einigen Wochen traf ich eine Bekannte, die sich bei Care Vision die Augen lasern lies und sehr zufrieden war. Da entschloss ich mich, den Schritt nun endlich auch zu wagen. Machte kurzerhand einen Beratungstermin aus, wurde getestet und mir wurde bescheinigt dass ich für Lasik in Frage komme, Kosten 2.100€. Das Team bei CV in München ist sehr nett (einige der Empfangsdamen nicht so sehr, aber diejenigen, auf die es ankommt - Optiker, OP-Schwestern, Arzt), ich muss allerdings sagen dass ich nicht groß über Risiken aufgeklärt wurde. Alles kein Problem, vielleicht trockene Augen, aber am Tag nach der OP könne ich schon wieder arbeiten gehen. Was sich als nicht ganz so unproblematisch herausstellte, dazu gleich mehr. Meine Meinung ist, man muss sich selbst sehr viel informieren, um sich der Risiken bewusst zu sein die man eingeht.
Die Voruntersuchung fand am 9.6. statt. Alles super, nur durch diese Tropfen die die Pupillen erweitern wurde mir schrecklich schwindlig, obwohl ich eigentlich einen stabilen Kreislauf habe. War aber nicht schlimm, bekam gleich Kreislauftropfen und mir wurde gesagt ich solle noch ein bisschen dableiben und Wasser und Kaffee trinken.
Am Freitag, 10.6. dann also die OP. Auf den Ablauf möchte ich nun nicht mehr allzu sehr eingehen, der entsprach fast genau der Beschreibung von dgb, Care Vision im Frankfurt, am selben Tag :-) Auch ich bekam die Schutzbrille statt der Schutzklappen mit Klebeband angeboten. Ich verstehe nicht warum sie mir nicht gleich 2103€ in Rechnung stellen - kann mir nicht vorstellen dass jemand der gerade so viel Geld hingelegt hat die 3€ für die viel praktischere Brille einsparen möchte....
Nur so viel noch zur OP: Ich war den ganzen Tag über schrecklich nervös und angespannt, ich hatte unglaublich Schiss. Die OP ist wirklich nicht schlimm! Überhaupt kein Problem, selbst der Geruch machte mir nichts aus, nur den Saugnapf fand ich vom Druck her etwas unangenehm aber mehr nicht. Ich denke es dauerte etwa 30 Minuten, kam mir aber vor wie 10 Minuten. Außerdem bekam ich eine Schutzlinse, da der Flap wohl nicht so ganz festgesaugt war, diese bleibt 1 Woche drin, laut Dr. Schmidt macht er das öfter auch bei Lasik. Hat jemand zufälligerweise ähnliche Erfahrungen, bei einer Lasik?
Jedenfalls war ich dann fertig, durfte mich aufsetzen, Dr. Schmidt setzte sich neben mich und es wurde ein Erinnerungsfoto gemacht. Ich halte ihn für einen fähigen und routinierten Arzt, er hat allerdings eine etwas ironische Art, mit der man zurecht kommen muss. Ist aber nicht unsympathisch.
Direkt nach der OP sah ich scharf, aber wie durch einen milchigen Schleier. Ich konnte abends sogar fern schauen. Unfassbar!
Allerdings kann ich leider nicht behaupten dass ich zu denen gehöre die ohne Probleme am nächsten Tag 100% sehen, ich habe einige der Nebenwirkungen. Meine Sehstärke schwankt immer wieder, die Augen werden trocken (ich tropfe so ca alle 20 - 30 Min.), ich bin recht lichtempfindlich (schaue noch mit Sonnenbrille fern...), und sehe Lichthöfe. Bei der Nachuntersuchung sollte ich zuerst die Zahlenreihe lesen die wohl bei perfekter Sicht lesbar ist lesen, da hatte ich Mühe überhaupt zu erkennen dass da Zahlen drauf sind. Das war etwas frustrierend. Allerdings konnte ich die Zahlenreihe die am Tag nach der OP normal ist lesen, und mit etwas Mühe diejenige mit der man Autofahren kann. Laut Dr Schmidt alles kein Problem und alles normal, wird sich einpendeln. Außerdem brennt mein linkes Auge noch etwas wenn ich Tropfen reinmache, da ist wohl die Wundheilung noch nicht ganz abgeschlossen. Das wird aber schon besser seit heute.
Nichtsdestotrotz bin ich überglücklich, natürlich vor allem in den Momenten wo ich scharf sehe. Dass ich mich ohne Brille oder Kontaktlinsen bewegen kann ist unfassbar. Ich gehe davon aus dass sich die Nebenwirkungen die nächsten Tag einpendeln werden, ist jetzt ja erst Tag 2 nach der OP.
Ich bin allerdings froh dass ich mich am Freitag operieren lies, und durch das lange Wochenende erst am Dienstag wieder arbeiten (am PC) muss. Am PC verschwimmt die Sicht noch leicht, und es strengt meine Augen an.
Mein Fazit an Tag 2 ist, dass ich sehr glücklich darüber bin, dass ich mich habe lasern lassen. Ich komme mir vor wie wiedergeboren...
Mein Fazit insgesamt lautet, dass man sich selbst viel informieren muss, und dass es leider noch keine allgemeingültigen Aussagen gibt. So sagte mir Dr. Schmidt z.B. dass ich 6 Wochen nicht Fahrrad fahren darf, falls ich stürze und Schmutz in die Augen bekomme. In der Infobroschüre von CV steht allerdings drin dass man nach einigen Tagen schon wieder laufen oder Fahrrad fahren kann. Auch ist es schwierig dem Urteil des Arztes komplett zu vertrauen, denn soviel wie ich gelesen habe sagen diese ja fast immer dass alles normal ist und sich einpendeln wird. Dessen muss man sich bewusst sein.
Ich werde weiter berichten wie es mir ergeht.