Gelasert am 3.9.09 in Ahaus bei Dr. Schmickler

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von barto » 11.09.2009, 13:21

Das mit dem trockenen Auge hab ich glaub ich schon ein wenig, aber dafür gibts ja die passenden Tränenersatztropfen. Obwohl ich mir unter einem "trockenen Auge" schon etwas sehr viel trockeneres vorstelle.

Die Entstehung von Lichthöfen konnte ich gestern Abend auch bemerken, als ich im Auto saß. Allerdings merkt man das nur, weil man vorher gesagt bekommt, dass das die erste Zeit auftreten kann.

Beim gestrigen 2ten Kontrolltermin wurde mir gesagt, dass ich die antibiotischen Tropfen nur noch bis morgen nehmen muss und die Tränenersatztropfen dann nur noch nach Bedarf. Also alles tip top in Ordnung.

von Balduras » 11.09.2009, 03:05

irgendwelche negativen folgen bei dir ? (trockenes auge, halos etc. )

Gelasert am 3.9.09 in Ahaus bei Dr. Schmickler

von barto » 09.09.2009, 16:25

Mahlzeit zusammen.

Ich wollte mal meine Erfahrung mit der LASIK zum besten geben, da die Begeisterung über das (scharfe) Sehen ohne Brille einfach nicht nachlässt.

Zuerst eine kurze Vorgeschichte. Ich bin 25 Jahre alt und hatte jahrelang eine Brille (-2.5 / -2.0), seit einem Jahr bin ich mit damit angefangen, Kontaktlinsen zu benutzen, da mir die Brille wirklich SEEEEHR auf die Nerven ging. Allerdings ist man damit doch eingeschränkt. Ich besitze ausserdem eine Sonnenbrille, die ich mit Sehstärke ausgestattet hatte, somit konnte ich keine Kontaktlinsen einsetzen und gleichzeitig meine (geliebte) Sonnenbrille aufsetzen. Naja jedenfalls gab es für mich genügend Gründe, eine Operation am Auge durchführen zu lassen. Dazu kam noch, dass ein Kollege von mir schon vor 2 Jahren eine LASIK hat machen lassen und mir damit ständig auf die Nerven ging :D

Nachdem die Voruntersuchung ergab, dass keinerlei Hinderungsgründe für eine LASIK existieren (Hornhautdicke ausreichend z.B.), hab ich direkt den nächsten Termin am 3.9. klar gemacht, die genaue Uhrzeit wurde mir ein paar Tage vorher mitgeteilt.

Am Operationstag war ich schon ein wenig aufgeregt, aber da Frau Dr. Schmickler doch ein wenig mehr Erfahrung mit dem lasern hat (~15 Jahre :lol: ), gibt einem das doch ein beruhigendes Gefühl. Ich muss dazu sagen, dass ich vorher noch nie einen solchen oder ähnlichen Eingriff über mich ergehen lassen musste und schon ein wenig skeptisch gegenüber jeglichen Operationen bin, seien sie noch so gering. Die LASIK ist da schon eher eine Routineangelegenheit.

Nachdem ich im Wartezimmer mit einem Beruhigungsmittel (könnte auch ein Placebo gewesen sein - keine Ahnung) versorgt wurde und noch ein wenig Zeit hatte darüber nachzudenken, wie schlimm es jetzt würde und das es kein Zurück mehr gibt, wurde ich in den Zwischenraum zum Desinfizieren der Augenpartie, der Hände und zum Betäuben der Augen gebracht. Keine 5 Minuten später wurde ich abgeholt, mit den obligatorischen Worten "soooo, dann wollen wir mal..." :D

Nachdem man sich auf den OP-Tisch gelegt hat, geht alles fast schneller, als man gucken ( :lol: ) kann. Bevor ich überhaupt geschnallt hatte, was am rechten Auge gemacht wurde (Abkleben der Wimpern, Einsetzen der Augenklemme, zahlreiche Augentropfen, Fixieren der Augen und Abtrennen der Hornhautschicht, Lasern, "Wiederverkleben"), sagte Dr. Schmickler nur "soo, das wärs am rechten Auge schon gewesen".
Ich habe wirklich keine Ahnung, wie das alles so schnell gehen konnte, es hat mit Sicherheit nicht länger als 10 Minuten für beide Augen gedauert. Noch wesentlich erstaunlicher aber finde ich, dass ich ABSOLUT nichts gemerkt habe, die Augenklemme merkt man ein wenig, aber das als Schmerz zu bezeichnen wäre schon arg übertrieben. Der Druck des Saugrings auf das Auge kurz vor dem Abtrennen der Hornhautschicht ist zwar als unangenehm zu bezeichnen, aber wiederum alles andere als schlimm, man konnte es wirklich entspannt ertragen.

Direkt nach der OP (mein O-Ton: "Wie das wars schon?") wird man raus gebracht und kann fast gar nicht glauben, dass man die Augen schon öffnen darf und vor allem, dass man schon gut sehen kann.

Am nächsten Tag hatte ich lt. Sehtest 120% Sehstärke, obwohl ich selbst der Meinung war, dass die Augen sich ein wenig komisch anfühlten (leichtes Brennen während der 6 stündigen Ruhephase nach dem Lasern scheinen normal, aber wiederum leicht zu ertragen). Mittlerweile nervt mich nur noch die Tatsache, dass man lange nicht am Auge reiben darf - verständlich - aber die Säuberung des Auges ist schon ein wenig komplizierter als sonst. Es fühlt sich immer noch "dreckig" an, die Wimpern sind halt schwer zu säubern, ohne das Gefühl zu haben, man berührt die Augen durch das Augenlid. Ein großer Vorrat an Wattestäbchen ist hier nützlich :)

Alles in allem muss ich sagen, ich kann es nur weiter empfehlen und würde es sofort wieder machen lassen. Das Lebensgefühl ist gleich ein ganz anderes, einfach befreit. Bin nach wie vor begeistert. So, genug geschleimt, ich hoffe ich konnte ein wenig vermitteln, wie sich dieses Erlebnis anfühlt und die Frage beantworten, ob es sich lohnt.

Solltet ihr noch Fragen haben, könnt ihr diese gerne stellen, schaue hier noch ein paar Tage lang hinein.

lg

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