von timib2000 » 04.12.2008, 20:29
Tach alle zusammen,
ich (26)hatte am 28.11.2008 in Bad Homburg bei City Lasik meine Lasik-OP und werde hier mal berichten.
Meine Ausgangswerte waren:
Rechts: Sphäre: -0,25; Zyl. -5; Achse 15°
Links: Sphäre: -0,25; Zyl. -5; 172°
Hornhautdicke kenne ich nicht mehr genau war aber bei beiden Augen zwischen 550 und 560
Der Operateur, der auch die Vor- und Nachuntersuchung machte, war Herr Dr. Engelskirchen.
Die OP war für 10:40 angesetzt, ging aber tatsächlich schon um 10:30 los. Ich war wohl der 2. oder 3. der an dem Tag operiert wurde. Jetzt wurden mir der Kittel, die Oberschuhe und die Kopfhaube zum Anziehen gegeben. Danach musste ich noch geschätzte 10 Minuten vor dem eigentlichen OP warten. Das waren die „schlimmsten“ Momente weil da die Nervosität zu steigen begann. Ich habe mich dann aber zusammengerissen - auch ohne Beruhigungstablette.
Beim Warten wurde der OP-Saal vorbereitet.
Danach ging alles angenehm schnell. Die OP an sich war schmerzfrei. Ich habe weder ein Druckgefühl beim Ansaugen des Keratoms gespürt noch irgendwelche Schmerzen beim Schnitt. Die Liedspange habe ich nur auf der linken Seite als unangenehm empfunden.
Als ich dann wieder im Warteraum saß sollte ich die Augen 20-30 Minuten geschlossen halten. Nach besagter Zeit ging es dann zur ersten Kontrolle. Das Ergebnis war wohl laut Operateur OK. Mir wurden Isopto Max Tropfen (Kortison), Cornearegel (Dexpanthenol) und Augenklappen für die Nacht mitgegeben.
Der Rest des Tages verlief völlig gut. Keine Schmerzen oder Juckreize. Anfangs war die Sicht noch sehr milchig und die Blendfähigkeit war imho hoch. Ich habe bis Abends die meiste Zeit auf dem Sofa gelegen und Hörbuch gehört. Abends bin ich dann mal zu Fuss zum Supermarkt gegangen und durfte in den Genuss von Halos und Starbursts kommen. Aber alles nicht so schlimm, als dass es im Verkehr gestört hätte. Bis Abends habe ich immer mal wieder getropft bzw. das Gel benutzt.
Die Nacht habe ich dann mit den Klappen verbringen müssen. Das war zwar sehr ungewohnt aber ging dann doch.
Einen Tag später hatte ich dann bei Herrn Dr. Engelskirchen die erste Nachuntersuchung. Die der Flap lag, außer links, sehr gut an der Hornhaut an. Dass links etwas nicht stimmt hatte ich schon gemerkt, weil ich ein ständiges Kratzen gespürt habe wenn ich den Augapfel in der Hölle bewegt habe. Der Doc empfahl mir das Cornearegel morgens und Abends zu verwenden. Dadurch würde der Flap flexibel werden und sich „von selbst“ an der Hornhaut anlegen. Bzgl. der Sehrstärke hatte der Arzt noch keine Aussage gemacht.
Außerdem wurde die Schutzlinse entfernt.
Seitdem beinhaltet meine tägliche Augenpflege Cornearegel am Morgen und viel Bepanthen zum Schlafen. In der ersten Woche soll ich außerdem jeden Tag 5mal die Kortisontropfen nehmen. In den folgenden Wochen wird dann um jeweils einen Tropfen pro Tag reduziert.
Die Benutzung der Dexpanthenol-Mittel hat sich imho als gut herausgestellt: Nach 2 Tagen war das besagte Kratzen weg. Ich gehe mal davon aus, dass der Arzt bei der nächsten Kontrolle bestätigen wird, dass der Flap nun auch links richtig anliegt.
Zum Seheindruck:
Der OP-Tag: Tagsüber war ich einigermaßen blendempfindlich was aber abends wieder verschwand. Außerdem war die Sicht etwas milchig was aber wohl an der Schutzlinse lag.
Nach einem Tag: Die Blendempfindlichkeit war verschwunden, ebenso wie die neblige Sicht(nach Entfernen der Linse). Bei Nacht waren die Halos und Starbursts nur noch minimal. Tendenziell würde ich sagen, dass mein rechts Auge ein wenig besser ist als das linke.
Beim Autofahren bei Nacht habe ich im Verkehr fast keine Beeinträchtigungen. Nur die beleuchteten Instrumente wirken ein bisschen unscharf. Allerdings könnte da auch Müdigkeit mitreinpielen da meine Sicht gegen Nachmittag/Abend immer schon eine wenig nachgelassen hat. arbeitet.
Der zweite Tag nach der OP:
Siehe Vortag mit folgender Einschränkung: Morgens stellt die die Sehstärke schneller ein und schwankt auch tagsüber weniger. 8,5 Stunden in einem staubtrockenem klimatisierten Raum zu arbeiten ist ein wenig unangenehm aber mit ein wenig Hylo Comod erträglich.
Der dritte Tag nach der OP:
Siehe Vortag mit folgender Einschränkung: Der klimatisierte Raum stört auch weniger.
Der vierte Tag nach der OP:
Siehe Vortag mit folgender Einschränkung: Bei Nachtfahrten nun keine Halos oder Starbursts mehr.
Highlight des Tages: Damit nur ja kein Wasser ins Auge kommt dusche ich immer sehr vorsichtig mit einer Schwimmbrille. Dafür habe ich mir dann versehentlich ACE-Saft ins rechte (schlechtere) Auge gekippt. Meine Sofort-1.Hilfe-Maßnahme bestand im Ausspülen mit Hylo-Comod bis meine rechts Gesichtshelfte naß war und anschließenden Kortisontropfen. Nach 5 Minuten war die Sicht wieder wie vorher. Schwein gehabt.
Der fünfte Tag nach der OP:
Mittlerweile scheint mein rechtes Auge aufzuholen. Das soll aber keine Aufforderung sein das mit dem ACE-Saft nachzumachen
Abends werden meine Augen immer noch ab ca. 18Uhr etwas trockener und damit schlechter.
Nach was zu den Isopto Max Tropfen: Die ersten Augenblicke sinkt die Sehschärfe. Das hat mich am Anfang ein wenig beunruhigt ist aber nach kurzer Zeit wieder OK.
Ich habe diesen Text abends mit müden Augen geschrieben und daher nicht nochmals korrekturgelesen. Daher bitte ich mir Rechtschreib- und Grammatikdefizite zu verzeihen.
Ich werde hier weiter Updaten.
man sieht sich (dummes Wortspiel, ich weiss...)
timi
Tach alle zusammen,
ich (26)hatte am 28.11.2008 in Bad Homburg bei City Lasik meine Lasik-OP und werde hier mal berichten.
Meine Ausgangswerte waren:
Rechts: Sphäre: -0,25; Zyl. -5; Achse 15°
Links: Sphäre: -0,25; Zyl. -5; 172°
Hornhautdicke kenne ich nicht mehr genau war aber bei beiden Augen zwischen 550 und 560
Der Operateur, der auch die Vor- und Nachuntersuchung machte, war Herr Dr. Engelskirchen.
Die OP war für 10:40 angesetzt, ging aber tatsächlich schon um 10:30 los. Ich war wohl der 2. oder 3. der an dem Tag operiert wurde. Jetzt wurden mir der Kittel, die Oberschuhe und die Kopfhaube zum Anziehen gegeben. Danach musste ich noch geschätzte 10 Minuten vor dem eigentlichen OP warten. Das waren die „schlimmsten“ Momente weil da die Nervosität zu steigen begann. Ich habe mich dann aber zusammengerissen - auch ohne Beruhigungstablette.
Beim Warten wurde der OP-Saal vorbereitet.
Danach ging alles angenehm schnell. Die OP an sich war schmerzfrei. Ich habe weder ein Druckgefühl beim Ansaugen des Keratoms gespürt noch irgendwelche Schmerzen beim Schnitt. Die Liedspange habe ich nur auf der linken Seite als unangenehm empfunden.
Als ich dann wieder im Warteraum saß sollte ich die Augen 20-30 Minuten geschlossen halten. Nach besagter Zeit ging es dann zur ersten Kontrolle. Das Ergebnis war wohl laut Operateur OK. Mir wurden Isopto Max Tropfen (Kortison), Cornearegel (Dexpanthenol) und Augenklappen für die Nacht mitgegeben.
Der Rest des Tages verlief völlig gut. Keine Schmerzen oder Juckreize. Anfangs war die Sicht noch sehr milchig und die Blendfähigkeit war imho hoch. Ich habe bis Abends die meiste Zeit auf dem Sofa gelegen und Hörbuch gehört. Abends bin ich dann mal zu Fuss zum Supermarkt gegangen und durfte in den Genuss von Halos und Starbursts kommen. Aber alles nicht so schlimm, als dass es im Verkehr gestört hätte. Bis Abends habe ich immer mal wieder getropft bzw. das Gel benutzt.
Die Nacht habe ich dann mit den Klappen verbringen müssen. Das war zwar sehr ungewohnt aber ging dann doch.
Einen Tag später hatte ich dann bei Herrn Dr. Engelskirchen die erste Nachuntersuchung. Die der Flap lag, außer links, sehr gut an der Hornhaut an. Dass links etwas nicht stimmt hatte ich schon gemerkt, weil ich ein ständiges Kratzen gespürt habe wenn ich den Augapfel in der Hölle bewegt habe. Der Doc empfahl mir das Cornearegel morgens und Abends zu verwenden. Dadurch würde der Flap flexibel werden und sich „von selbst“ an der Hornhaut anlegen. Bzgl. der Sehrstärke hatte der Arzt noch keine Aussage gemacht.
Außerdem wurde die Schutzlinse entfernt.
Seitdem beinhaltet meine tägliche Augenpflege Cornearegel am Morgen und viel Bepanthen zum Schlafen. In der ersten Woche soll ich außerdem jeden Tag 5mal die Kortisontropfen nehmen. In den folgenden Wochen wird dann um jeweils einen Tropfen pro Tag reduziert.
Die Benutzung der Dexpanthenol-Mittel hat sich imho als gut herausgestellt: Nach 2 Tagen war das besagte Kratzen weg. Ich gehe mal davon aus, dass der Arzt bei der nächsten Kontrolle bestätigen wird, dass der Flap nun auch links richtig anliegt.
Zum Seheindruck:
Der OP-Tag: Tagsüber war ich einigermaßen blendempfindlich was aber abends wieder verschwand. Außerdem war die Sicht etwas milchig was aber wohl an der Schutzlinse lag.
Nach einem Tag: Die Blendempfindlichkeit war verschwunden, ebenso wie die neblige Sicht(nach Entfernen der Linse). Bei Nacht waren die Halos und Starbursts nur noch minimal. Tendenziell würde ich sagen, dass mein rechts Auge ein wenig besser ist als das linke.
Beim Autofahren bei Nacht habe ich im Verkehr fast keine Beeinträchtigungen. Nur die beleuchteten Instrumente wirken ein bisschen unscharf. Allerdings könnte da auch Müdigkeit mitreinpielen da meine Sicht gegen Nachmittag/Abend immer schon eine wenig nachgelassen hat. arbeitet.
Der zweite Tag nach der OP:
Siehe Vortag mit folgender Einschränkung: Morgens stellt die die Sehstärke schneller ein und schwankt auch tagsüber weniger. 8,5 Stunden in einem staubtrockenem klimatisierten Raum zu arbeiten ist ein wenig unangenehm aber mit ein wenig Hylo Comod erträglich.
Der dritte Tag nach der OP:
Siehe Vortag mit folgender Einschränkung: Der klimatisierte Raum stört auch weniger.
Der vierte Tag nach der OP:
Siehe Vortag mit folgender Einschränkung: Bei Nachtfahrten nun keine Halos oder Starbursts mehr.
Highlight des Tages: Damit nur ja kein Wasser ins Auge kommt dusche ich immer sehr vorsichtig mit einer Schwimmbrille. Dafür habe ich mir dann versehentlich ACE-Saft ins rechte (schlechtere) Auge gekippt. Meine Sofort-1.Hilfe-Maßnahme bestand im Ausspülen mit Hylo-Comod bis meine rechts Gesichtshelfte naß war und anschließenden Kortisontropfen. Nach 5 Minuten war die Sicht wieder wie vorher. Schwein gehabt.
Der fünfte Tag nach der OP:
Mittlerweile scheint mein rechtes Auge aufzuholen. Das soll aber keine Aufforderung sein das mit dem ACE-Saft nachzumachen
Abends werden meine Augen immer noch ab ca. 18Uhr etwas trockener und damit schlechter.
Nach was zu den Isopto Max Tropfen: Die ersten Augenblicke sinkt die Sehschärfe. Das hat mich am Anfang ein wenig beunruhigt ist aber nach kurzer Zeit wieder OK.
Ich habe diesen Text abends mit müden Augen geschrieben und daher nicht nochmals korrekturgelesen. Daher bitte ich mir Rechtschreib- und Grammatikdefizite zu verzeihen.
Ich werde hier weiter Updaten.
man sieht sich (dummes Wortspiel, ich weiss...)
timi