nachdem ich mich nun geschlagene 2 monate durch dieses forum gelesen hab, wollte ich nun auch mal meine geschichte ablassen:
ich hab mich am 4.7.2008 in hamburg bei euroeyes einer femtolasik unterzogen und hatte dabei folgende ausgangswerte
rechtes auge -2,75 sp -1,75 / 4°
linkes auge -1,75 sp -3,0 / 156°
hornhautdicke (weiß ich leider nicht mehr ganz genau) 535-550
zur op selbst brauch ich ja nicht allzuviel sagen, da ja schon alles recht häufig in anderen beiträgen erzählt wurde...man legt sich hin, bekommt die augen gelasert und geht wieder raus. schmerzen hatte ich keine während der op. allerdings hats nach ner halben stunde, als die betäubung langsam nachgelassen hat, ziemlich angefangen zu brennen. das war aber auch nach 4 stunden von einem moment auf den anderen wieder vorbei. die sicht war auf beiden augen noch etwas milchig und auf dem linken auge recht verschwommen. rechts war ok.
am nächsten tag stellte ich morgens zu meiner freude fest, daß das milchige schon deutlich zurück gegangen war. jedoch war links immernoch alles recht verschwommen. ich hatte dann auch gleich morgens die erste nachuntersuchung und der arzt verriet mir nach entfernen der schutzlinse und blick durch die spaltlampe, daß die hornhaut auf dem linken auge noch etwas unregelmäßig sei und ich sollte deshalb noch etwa weitere 3 tage eine schutzlinse tragen und fleißig inflanefran forte sowie isopto-max tropfen. der visus betrug zu dem zeitpunkt links ca. 30% und rechts >100%
in den nächsten 3 tagen hat sich mein visus links deutlich verbessert. nachdem dann die 3 tage rum waren, bin ich nach hannover gefahren, um mir die schutzlinse wieder rausnehmen zu lassen. als die linse runter war, ging auch sofort der visus in den keller.
na ja, hab dann an die vielen beruhigenden phrasen gedacht, die hier im forum gepostet wurden: "ruhe bewahren. es braucht zeit. etc." und bin wieder nach hause gefahren.
der nächste nachuntersuchungstermin stand am 11.7.08 an. trockenen auges stand ich pünktlich wieder auf der matte, um mir die meinung des arztes anzuhören. der visus hatte sich mittlerweile schon wieder auf das niveau des 3. tages mit schutzlinse gesteigert (hatte beim test etwa 50%; rechts unverändert bestens).
wieder bekam ich zu hören, daß die hornhautoberfläche noch etwas knittrig aussehe und der heilungsprozess beim linken auge recht langsam verlaufe. es solle sich aber innerhalb der nächsten 1-2 wochen (ich weiß leider nicht mehr ganz genau, was der nette herr gesagt hat) legen und das auge sollte auch die 100% schaffen. ich solle noch weiter inflanefran und isopto max tropfen. außerdem meinte er, daß mein tränenfilm recht dünn sei (wär ich von allein nicht drauf gekommen

ich hätte gesagt, da is überhaupt kein tränenfilm vorhanden)
hab mir dann aber trotzdem wieder die netten phrasen des forums ins gedächtnis gerufen und bin nach hause gefahren.
leider hab ich auf der fahrt nach hannover die augen ein bisschen zu trocken werden lassen, was ich dann auch am nachmittag teuer bezahlen sollte. ich hatte mich -zu hause angekommen-nochmal kurz hingelegt, um die augen zu schonen. als ich aufwachte, merkte ich schon, daß die augen extrem trocken waren und ich hatte ein mittelstarkes fremdkörpergefühl im auge. also gleich tropfen rein. ...dann gings los! aus dem mittelstark wurde dann schlagartig sehr schmerzhaft und die augen waren feuerrot. ich konnte die augen kaum noch aufkriegen aber ich stellte fest, daß meine tränendrüsen plötzlich wieder funktionierten. ich hab mich dann auch relativ schnell wieder ins bett gelegt und konnte glücklicher weise 2 stunden schlafen. als ich aufgewacht bin, ging das spiel von vorne los. ich hab dann aber versucht meine augen offen zu halten. das hat dann scheinbar geholfen und nach etwa einer stunde hatten sich meine augen wieder beruhigt.
zum glück ist mir das kein zweites mal passiert!
die verschwommene sicht (ich werd mich im folgenden nur noch auf das linke auge beziehen, wenn nicht anders erwähnt, da das rechte nach wie vor unverändert gut ist) hat sich dann in der folgenden woche um einiges gebessert, doch leider kristallisierten sich dadurch immer mehr relativ starke doppelbilder heraus: ein doppelbild fast genauso stark in der deckkraft, wie das hauptbild nach rechts unten versetzt; mehrere 4 weitere "doppelbilder" mit geringerer intensität nach unten, oben links und rechts versetzt. dazu eine leichte unschärfe und aus den doppelbildern resultierend ein kontrastverlust.
das stärkste doppelbild ist glücklicher weise vor 4 oder 5 tagen verschwunden, nachdem es innerhalb von 2 tagen immer mehr dem "hauptbild" angenähert hat. die anderen doppelbilder sind ein wenig schwächer geworden. das nach rechts versetzte doppelbild ist ein winziges bisschen stärker geworden.
trotzdem hat sich mein visus im allgemeinen verbessert und wenn ich grade tränenflüssigkeit getropft hab, ist das bild sogar recht scharf. die doppelbilder verändern sich scheinbar je nach dem auf welche tiefe das auge fokussiert und die doppelbilder wandern dann über das zentrale bild auf die gegenüberliegende seite.
falls es jemanden interessiert, welche tropfen ich benutze: ich hab jetzt hylo lasop, hylo gel, hylo comod und artelac-advanced-mdo (bausch & lomb) ausprobiert und muss sagen, daß ich hylo lasop so ziemlich am besten finde. hylo comod - die dickflüssigste variante - hält auch nicht länger als hylo lasop, verklebt aber stärker die wimpern. hab mir gestern (leider) artelac geholt und hab das gefühl, daß der tränenfilm recht schnell zusammenbricht, was mitunter vielleicht auch grad am wetter liegen mag (über 30° und trockene luft).
meine trockenen augen haben mich in den ersten 2 wochen gezwungen, etwa alle 10 minuten zu tropfen. wobei sich das dann in den letzten 5-7 tagen doch um einiges gebessert. aus den 10 minuten wurden 15, dann 20, 30 und gestern hab ich sogar mal über ne stunde geschafft. allerdings isses heute...na ja, solche worte möchte ich hier lieber nicht schreiben. ich drücks mal anders aus: ich könnt garnicht so viel fressen wie ich k***en möchte. ich schiebs aber mal auf die augentropfen und das wetter.
so viel dann auch zum status quo.
in etwa 2 wochen hab ich dann die nächste nachuntersuchung. mal schauen, wie es sich bis dahin entwickelt hat. bin gespannt, was der arzt diesmal sagt.
ich werde dann nochmals berichten.
cheers
ach so! noch ein post scriptum: wie wahrscheinlich ist es, daß sich dir hornhautoberfläche sebständig wieder glättet? mein inflanefran is seit heute aufgebraucht, und der visus beträgt noch keine 100%.
was nun? ignorieren und den letzten kontrolltermin abwarten?
nachdem ich mich nun geschlagene 2 monate durch dieses forum gelesen hab, wollte ich nun auch mal meine geschichte ablassen:
ich hab mich am 4.7.2008 in hamburg bei euroeyes einer femtolasik unterzogen und hatte dabei folgende ausgangswerte
rechtes auge -2,75 sp -1,75 / 4°
linkes auge -1,75 sp -3,0 / 156°
hornhautdicke (weiß ich leider nicht mehr ganz genau) 535-550
zur op selbst brauch ich ja nicht allzuviel sagen, da ja schon alles recht häufig in anderen beiträgen erzählt wurde...man legt sich hin, bekommt die augen gelasert und geht wieder raus. schmerzen hatte ich keine während der op. allerdings hats nach ner halben stunde, als die betäubung langsam nachgelassen hat, ziemlich angefangen zu brennen. das war aber auch nach 4 stunden von einem moment auf den anderen wieder vorbei. die sicht war auf beiden augen noch etwas milchig und auf dem linken auge recht verschwommen. rechts war ok.
am nächsten tag stellte ich morgens zu meiner freude fest, daß das milchige schon deutlich zurück gegangen war. jedoch war links immernoch alles recht verschwommen. ich hatte dann auch gleich morgens die erste nachuntersuchung und der arzt verriet mir nach entfernen der schutzlinse und blick durch die spaltlampe, daß die hornhaut auf dem linken auge noch etwas unregelmäßig sei und ich sollte deshalb noch etwa weitere 3 tage eine schutzlinse tragen und fleißig inflanefran forte sowie isopto-max tropfen. der visus betrug zu dem zeitpunkt links ca. 30% und rechts >100%
in den nächsten 3 tagen hat sich mein visus links deutlich verbessert. nachdem dann die 3 tage rum waren, bin ich nach hannover gefahren, um mir die schutzlinse wieder rausnehmen zu lassen. als die linse runter war, ging auch sofort der visus in den keller.
na ja, hab dann an die vielen beruhigenden phrasen gedacht, die hier im forum gepostet wurden: "ruhe bewahren. es braucht zeit. etc." und bin wieder nach hause gefahren.
der nächste nachuntersuchungstermin stand am 11.7.08 an. trockenen auges stand ich pünktlich wieder auf der matte, um mir die meinung des arztes anzuhören. der visus hatte sich mittlerweile schon wieder auf das niveau des 3. tages mit schutzlinse gesteigert (hatte beim test etwa 50%; rechts unverändert bestens).
wieder bekam ich zu hören, daß die hornhautoberfläche noch etwas knittrig aussehe und der heilungsprozess beim linken auge recht langsam verlaufe. es solle sich aber innerhalb der nächsten 1-2 wochen (ich weiß leider nicht mehr ganz genau, was der nette herr gesagt hat) legen und das auge sollte auch die 100% schaffen. ich solle noch weiter inflanefran und isopto max tropfen. außerdem meinte er, daß mein tränenfilm recht dünn sei (wär ich von allein nicht drauf gekommen :roll: ich hätte gesagt, da is überhaupt kein tränenfilm vorhanden)
hab mir dann aber trotzdem wieder die netten phrasen des forums ins gedächtnis gerufen und bin nach hause gefahren.
leider hab ich auf der fahrt nach hannover die augen ein bisschen zu trocken werden lassen, was ich dann auch am nachmittag teuer bezahlen sollte. ich hatte mich -zu hause angekommen-nochmal kurz hingelegt, um die augen zu schonen. als ich aufwachte, merkte ich schon, daß die augen extrem trocken waren und ich hatte ein mittelstarkes fremdkörpergefühl im auge. also gleich tropfen rein. ...dann gings los! aus dem mittelstark wurde dann schlagartig sehr schmerzhaft und die augen waren feuerrot. ich konnte die augen kaum noch aufkriegen aber ich stellte fest, daß meine tränendrüsen plötzlich wieder funktionierten. ich hab mich dann auch relativ schnell wieder ins bett gelegt und konnte glücklicher weise 2 stunden schlafen. als ich aufgewacht bin, ging das spiel von vorne los. ich hab dann aber versucht meine augen offen zu halten. das hat dann scheinbar geholfen und nach etwa einer stunde hatten sich meine augen wieder beruhigt.
zum glück ist mir das kein zweites mal passiert!
die verschwommene sicht (ich werd mich im folgenden nur noch auf das linke auge beziehen, wenn nicht anders erwähnt, da das rechte nach wie vor unverändert gut ist) hat sich dann in der folgenden woche um einiges gebessert, doch leider kristallisierten sich dadurch immer mehr relativ starke doppelbilder heraus: ein doppelbild fast genauso stark in der deckkraft, wie das hauptbild nach rechts unten versetzt; mehrere 4 weitere "doppelbilder" mit geringerer intensität nach unten, oben links und rechts versetzt. dazu eine leichte unschärfe und aus den doppelbildern resultierend ein kontrastverlust.
das stärkste doppelbild ist glücklicher weise vor 4 oder 5 tagen verschwunden, nachdem es innerhalb von 2 tagen immer mehr dem "hauptbild" angenähert hat. die anderen doppelbilder sind ein wenig schwächer geworden. das nach rechts versetzte doppelbild ist ein winziges bisschen stärker geworden.
trotzdem hat sich mein visus im allgemeinen verbessert und wenn ich grade tränenflüssigkeit getropft hab, ist das bild sogar recht scharf. die doppelbilder verändern sich scheinbar je nach dem auf welche tiefe das auge fokussiert und die doppelbilder wandern dann über das zentrale bild auf die gegenüberliegende seite.
falls es jemanden interessiert, welche tropfen ich benutze: ich hab jetzt hylo lasop, hylo gel, hylo comod und artelac-advanced-mdo (bausch & lomb) ausprobiert und muss sagen, daß ich hylo lasop so ziemlich am besten finde. hylo comod - die dickflüssigste variante - hält auch nicht länger als hylo lasop, verklebt aber stärker die wimpern. hab mir gestern (leider) artelac geholt und hab das gefühl, daß der tränenfilm recht schnell zusammenbricht, was mitunter vielleicht auch grad am wetter liegen mag (über 30° und trockene luft).
meine trockenen augen haben mich in den ersten 2 wochen gezwungen, etwa alle 10 minuten zu tropfen. wobei sich das dann in den letzten 5-7 tagen doch um einiges gebessert. aus den 10 minuten wurden 15, dann 20, 30 und gestern hab ich sogar mal über ne stunde geschafft. allerdings isses heute...na ja, solche worte möchte ich hier lieber nicht schreiben. ich drücks mal anders aus: ich könnt garnicht so viel fressen wie ich k***en möchte. ich schiebs aber mal auf die augentropfen und das wetter.
so viel dann auch zum status quo.
in etwa 2 wochen hab ich dann die nächste nachuntersuchung. mal schauen, wie es sich bis dahin entwickelt hat. bin gespannt, was der arzt diesmal sagt.
ich werde dann nochmals berichten.
cheers
ach so! noch ein post scriptum: wie wahrscheinlich ist es, daß sich dir hornhautoberfläche sebständig wieder glättet? mein inflanefran is seit heute aufgebraucht, und der visus beträgt noch keine 100%.
was nun? ignorieren und den letzten kontrolltermin abwarten?