Erfahrungsberichte Monovision

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Re: Erfahrungsberichte Monovision

von Donauwelle » 17.09.2013, 06:32

Da der Heilungsverlauf nach meiner Re-OP nicht nach Plan lief, hatte ich damals andere Sorgen, als der Monovision große Beachtung zu schenken. - Ich sah sowieso überdurchschnittlich lange unscharf.

Alles Gute für heute :wink: .

Re: Erfahrungsberichte Monovision

von Schwarzwaldmarie » 16.09.2013, 23:49

Ich hatte die Monovision mit den KL ausprobiert. Allerdings war ich nach 1 Woche zu dem Ergebnis gekommen das lediglich eine Mini-Monovision für mich in Frage käme. Auf -0,75 sollte ich gelasert werden, nun sind es im Moment -1,0. Die OP ist 4 Tage her.
Ich darf wahrscheinlich nicht so ungeduldig sein. Hattest Du Anfangs auch Schwierigkeiten mit den unterschiedlichen Stärken oder hast Du das "Sehen" als relativ normal empfunden.
Morgen ist mein erster Arbeitstag..... bin sehr gespannt wie ich es dort empfinde.

Re: Erfahrungsberichte Monovision

von Donauwelle » 16.09.2013, 20:52

Schwarzwaldmarie hat geschrieben:Wie bist Du damit Anfangs zurechtgekommen.
Bei mir war die Monovision nicht beabsichtigt, sondern sie hat sich quasi ergeben.
Oder sobald das dominante Auge verdeckt wird, weil ich z.B aus einem Glas trinke und auf den TV schaue ist logischerweise alles unscharf. Gewöhnt sich das Gehirn tatsächlich noch daran?
Ich bemerke die Ungleichheit im Alltag wenig bis gar nicht. Bei Dunkelheit ist die Monovision unangenehm; abends ist daher eine Brille fürs Auto sinnvoll.

Wenn ich aber z.B. beim Fernsehen irrtümlich das dominante Auge abdecke, fällt es natürlich auf, dass ich unscharf sehe. Da es aber i.d. Regel einfach ist, diesen Zustand rasch zu ändern (indem man das Glas anders hält oder eine andere Sitzposition einnimmt), habe ich damit kein Problem.
Dabei wünsch ich es mir so sehr, denn am Computer lesen fällt mir jetzt viel einfacher. Ich weiß ich bin sehr ungeduldig. :D
Aus diesem Grund bin ich derzeit auch über die unbeabsichtigte Monovision sehr glücklich. Wäre ich beidseits perfekt korrigiert, hätte ich bei der Nahsicht mittlerweile meine liebe Not.

Ich kann mich allerdings auch an Personen erinnern, die ihre Monovision wieder beseitigen ließen, nachdem die Alterssichtigkeit stärker wurde und die Vorteile der scharfen Nahsicht nicht mehr gegeben waren. Ich glaube jms war einer dieser Personen.

Re: Erfahrungsberichte Monovision

von Schwarzwaldmarie » 16.09.2013, 19:58

Hallo Donauwelle,
ich hatte am 12.09.13 eine Femto-Lasik mit Monovision.
Nichtdominantes Auge -1,0.
Wie bist Du damit Anfangs zurechtgekommen. Die Vorteile überzeugen mich, doch im Moment macht es mir doch noch sehr zu schaffen. So habe ich öfters das Gefühl, das auf dem Auge eine leichte Trübung ist, sobald ich in die Ferne sehe. Das macht mich ganz kirre. Oder sobald das dominante Auge verdeckt wird, weil ich z.B aus einem Glas trinke und auf den TV schaue ist logischerweise alles unscharf. Gewöhnt sich das Gehirn tatsächlich noch daran? Im Moment mag ich gar nicht daran glauben. Dabei wünsch ich es mir so sehr, denn am Computer lesen fällt mir jetzt viel einfacher. Ich weiß ich bin sehr ungeduldig. :D

Re: Erfahrungsberichte Monovision

von Donauwelle » 14.06.2013, 19:10

Ich habe auch eine unbeabsichtigte Monovision mit -0,75 und bin derzeit recht glücklich damit, weil mir die leichte Kurzsichtigkeit beim nicht dominanten Auge noch zu einer ansprechenden Nahsicht verhilft.
"spessartjaeger" hat sich vor Jahren auch für Monovision entschieden und war auch nicht unglücklich damit, wenn ich mich nicht irre.

Ich erinnere mich aber an andere Forennutzer (z.B. jms), die nach einiger Zeit Monivision auch das zweite Auge perfekt korrigieren ließen, und zwar als die Altersweitsichtigkeit durch die Restmyopie nicht mehr ausreichend ausgeglichen werden konnte.

Es gibt auch Personen, die mit der ungleichen Sicht nicht gut klar kommen. Vielleicht solltest du vor der OP ein paar Tage die Monovision mit CL testen, damit du weißt, wie du reagierst.

Alles Gute.

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