von Bambina » 21.10.2010, 23:46
Liebe Forum-Kollegen!
Ich lese nun schon seit einiger Zeit immer wieder hier im Forum und habe auch schon bei unterschiedlichen Ärzten und Laserzentren Informationen geholt.
Da ich in Wien komme, habe ich folgende Ärzte/Zentren aufgesucht:
- Dr. Zirm (Annagasse):
hat mir persönlich nicht zugesagt - die aussage war, entweder lasik zu machen oder eine implantation - lasek wollten sie nur im ausnahmefall machen, aufgrund der schmerzen. besonders "interessant" fand ist, dass mir gesagt wurde, wenn lasik aufgrund einer dünnen hornhaut nicht gehen sollte, auch lasek nicht in frage kommt, da bei beiden gleich viel HH abgetragen wird. weiters irritiert hat mich die aussage, dass der flap vollständig (so als hätte es keinen schnitt gegeben) wieder anwächst.
- Carevision (Dr. Klemen):
in dieser Praxis habe ich mich gleich wohlgefühlt - sehr nette Mitarbeiter - hatte nie das Gefühl mit meinen Fragen jemandem auf die Nerven zu gehen (und ich habe einige Male angerufen) - auch als ich um einen Termin zum "Kennenlernen" mit Dr. Klemen ausmachen wollte, war dies kein Problem und er hat sich Zeit für mich genommen und mir alles nochmals erklärt - er hat mir auch die Möglichkeit gegeben, bei einer OP wie ich sie haben würde, zuzusehen (hat mir einiges an Nervosität genommen)
- Dr. Kaminski (AKH):
Obwohl ich weiß, dass er eine Praxis in Baden hat, bin ich aus Zeitgründen zu ihm ins AKH gegangen und wollte ihn kennenlernen bzw. eine Untersuchung, was er zu meinem Auge sagt. Obwohl er ein recht junger und sicherlich erfolgreicher Arzt ist, war ich etwas enttäuscht. Ich hatte das Gefühl nicht recht willkommen zu sein und ihm seine Mittagspause zu stehlen. Zeit für Fragen war sehr knapp bemessen, schnell durchuntersucht und dann sagt er, dass er mir derzeit vom Lasern abraten würde, da ich eine gewisse Asymmetrie im Astigmatismus habe. Kaum weitere Erklärungen und schwupp war ich schon draußen. Ich solle in 3 Monaten wiederkommen. Völlig am Boden zerstört habe ich das KH verlassen und dachte, das wars jetzt mit meinem Traum.
Dennoch wollte ich nicht aufgeben und habe den Termin zur Voruntersuchung bei Carevision nicht abgesagt. Ich wollte zumindest eine zweite fixe Absage, um auf Nummer sicher zu gehen.
Voruntersuchung Carevision Dr. Klemen:
Dr. Klemen persönlich hat die Untersuchungen vorgenommen und mein Auge auch mit pupillenerweiternden Tropfen angesehen. Natürlich habe ich ihm von den Bedenken des anderen Arztes erzählt, woraufhin er nochmals genauer geschaut hat und meinte, dass es zwar eine gewisse Unregelmäßigkeit gibt, welche aber aus seiner Sicht kein Problem darstellt. Kein Auge ist nunmal ganz symmetrisch. Zur Sicherheit hat er die Messwerte an sämtliche Ärzte des Carevision Verbandes geschickt, um sicherzugehen, dass er nichts übersieht.
Nun war ich zur Gänze verwirrt - einerseits irritiert und andererseits voller Hoffnung. Es musste also eine Entscheidung getroffen werden - doch wie soll ich dies tun? Ein weiterer Arzt musste konsultiert werden...
Dr. Radda (Sieveringerstraße 1190 Wien):
Auf Hr. Dr. Radda bin ich durch eine Empfehlung gestoßen. Er ist soweit ich das richtig in Erinnerung habe der Leiter der Augenabteilung im SMZ Ost. Ich habe ihn einfach angerufen und mein Anliegen geschildert. Super war, dass ich bereits am selben Tag einen Termin bekommen habe. Diese Ungewissheit war ja nicht auszuhalten. Es wurden bei ihm wieder sämtliche Untersuchungen gemacht (inkl. pupillenerweiternder Tropfen). Er meinte, dass von seiner Seite aus nichts gegen eine Lasek spricht. Nachdem ich nochmals genau erklärte (soweit ich es wusste), was Dr. Kaminski diagnostiziert hatte, meinte er, dass wir sicherheitshalber noch eine genaue HH Topographie und HH Dicke Messung im SMZ Ost machen sollten. Gesagt getan, am nächsten Tag ab ins SMZ Ost - ein anderer Arzt als Dr. Radda hat die Untersuchung gemacht - er machte die Messung und meinte, dass alles in Ordnung ist. Erst nachdem ich ihm sagte, weshalb ich hier bin (Angst der Asymmetrie) meinte er, dass er sich mit dem Dr. Radda absprechen wird. Ich denke, er bloß Bedenken es selbst zu entscheiden.
Soweit mein derzeitiger Stand der Information.
EIgentlich wollte ich Euch bitten, mir eventuell eine Entscheidungshilfe zu geben - aber ich weiß, dass dies wahrscheinlich nicht möglich sein wird. Solltet ihr dennoch Gedanken äußern wollt, gerne. Für alle anderen kann vielleicht der Erfahrungsbericht hilfreich sein.
Für mich selbst habe ich eigentlich schon eine Entscheidung getroffen, es wäre einfach das Größte für mich ohne Brille durchs Leben gehen.
Noch kurz zu meinen ungefähren Werten:
Kurzsichtigkeit: ca. 6 DIoprien
Astigmatismus: ca. 1
HH Dicke: links 512, rechts 504
Danke fürs "Zuhören"! Liebe Grüße aus Wien,
Bambina
Liebe Forum-Kollegen!
Ich lese nun schon seit einiger Zeit immer wieder hier im Forum und habe auch schon bei unterschiedlichen Ärzten und Laserzentren Informationen geholt.
Da ich in Wien komme, habe ich folgende Ärzte/Zentren aufgesucht:
[u]- Dr. Zirm (Annagasse): [/u]
hat mir persönlich nicht zugesagt - die aussage war, entweder lasik zu machen oder eine implantation - lasek wollten sie nur im ausnahmefall machen, aufgrund der schmerzen. besonders "interessant" fand ist, dass mir gesagt wurde, wenn lasik aufgrund einer dünnen hornhaut nicht gehen sollte, auch lasek nicht in frage kommt, da bei beiden gleich viel HH abgetragen wird. weiters irritiert hat mich die aussage, dass der flap vollständig (so als hätte es keinen schnitt gegeben) wieder anwächst.
[u]- Carevision (Dr. Klemen):[/u]
in dieser Praxis habe ich mich gleich wohlgefühlt - sehr nette Mitarbeiter - hatte nie das Gefühl mit meinen Fragen jemandem auf die Nerven zu gehen (und ich habe einige Male angerufen) - auch als ich um einen Termin zum "Kennenlernen" mit Dr. Klemen ausmachen wollte, war dies kein Problem und er hat sich Zeit für mich genommen und mir alles nochmals erklärt - er hat mir auch die Möglichkeit gegeben, bei einer OP wie ich sie haben würde, zuzusehen (hat mir einiges an Nervosität genommen)
[u]- Dr. Kaminski (AKH):[/u]
Obwohl ich weiß, dass er eine Praxis in Baden hat, bin ich aus Zeitgründen zu ihm ins AKH gegangen und wollte ihn kennenlernen bzw. eine Untersuchung, was er zu meinem Auge sagt. Obwohl er ein recht junger und sicherlich erfolgreicher Arzt ist, war ich etwas enttäuscht. Ich hatte das Gefühl nicht recht willkommen zu sein und ihm seine Mittagspause zu stehlen. Zeit für Fragen war sehr knapp bemessen, schnell durchuntersucht und dann sagt er, dass er mir derzeit vom Lasern abraten würde, da ich eine gewisse Asymmetrie im Astigmatismus habe. Kaum weitere Erklärungen und schwupp war ich schon draußen. Ich solle in 3 Monaten wiederkommen. Völlig am Boden zerstört habe ich das KH verlassen und dachte, das wars jetzt mit meinem Traum.
Dennoch wollte ich nicht aufgeben und habe den Termin zur Voruntersuchung bei Carevision nicht abgesagt. Ich wollte zumindest eine zweite fixe Absage, um auf Nummer sicher zu gehen.
[u]Voruntersuchung Carevision Dr. Klemen:[/u]
Dr. Klemen persönlich hat die Untersuchungen vorgenommen und mein Auge auch mit pupillenerweiternden Tropfen angesehen. Natürlich habe ich ihm von den Bedenken des anderen Arztes erzählt, woraufhin er nochmals genauer geschaut hat und meinte, dass es zwar eine gewisse Unregelmäßigkeit gibt, welche aber aus seiner Sicht kein Problem darstellt. Kein Auge ist nunmal ganz symmetrisch. Zur Sicherheit hat er die Messwerte an sämtliche Ärzte des Carevision Verbandes geschickt, um sicherzugehen, dass er nichts übersieht.
Nun war ich zur Gänze verwirrt - einerseits irritiert und andererseits voller Hoffnung. Es musste also eine Entscheidung getroffen werden - doch wie soll ich dies tun? Ein weiterer Arzt musste konsultiert werden...
[u]Dr. Radda (Sieveringerstraße 1190 Wien):[/u]
Auf Hr. Dr. Radda bin ich durch eine Empfehlung gestoßen. Er ist soweit ich das richtig in Erinnerung habe der Leiter der Augenabteilung im SMZ Ost. Ich habe ihn einfach angerufen und mein Anliegen geschildert. Super war, dass ich bereits am selben Tag einen Termin bekommen habe. Diese Ungewissheit war ja nicht auszuhalten. Es wurden bei ihm wieder sämtliche Untersuchungen gemacht (inkl. pupillenerweiternder Tropfen). Er meinte, dass von seiner Seite aus nichts gegen eine Lasek spricht. Nachdem ich nochmals genau erklärte (soweit ich es wusste), was Dr. Kaminski diagnostiziert hatte, meinte er, dass wir sicherheitshalber noch eine genaue HH Topographie und HH Dicke Messung im SMZ Ost machen sollten. Gesagt getan, am nächsten Tag ab ins SMZ Ost - ein anderer Arzt als Dr. Radda hat die Untersuchung gemacht - er machte die Messung und meinte, dass alles in Ordnung ist. Erst nachdem ich ihm sagte, weshalb ich hier bin (Angst der Asymmetrie) meinte er, dass er sich mit dem Dr. Radda absprechen wird. Ich denke, er bloß Bedenken es selbst zu entscheiden.
Soweit mein derzeitiger Stand der Information.
EIgentlich wollte ich Euch bitten, mir eventuell eine Entscheidungshilfe zu geben - aber ich weiß, dass dies wahrscheinlich nicht möglich sein wird. Solltet ihr dennoch Gedanken äußern wollt, gerne. Für alle anderen kann vielleicht der Erfahrungsbericht hilfreich sein.
Für mich selbst habe ich eigentlich schon eine Entscheidung getroffen, es wäre einfach das Größte für mich ohne Brille durchs Leben gehen.
Noch kurz zu meinen ungefähren Werten:
Kurzsichtigkeit: ca. 6 DIoprien
Astigmatismus: ca. 1
HH Dicke: links 512, rechts 504
Danke fürs "Zuhören"! Liebe Grüße aus Wien,
Bambina