Bowman Membran

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von Dan » 01.06.2008, 01:57

na ja es ist richtig ,dass bei einem oberflächenverfahren, die bowman membran in der behandelten zone komplett abgetragen bzw. zerstört wird. bei lasik bleibt die bowman mebran im flap zwar erhalten, am rand wird sie jedoch durch den flapschnitt auch zertrennt, also bleibt sie in ihrer ursprünglichen stabilität nicht erhalten. ich denke es kommt ungefähr aufs gleiche hinaus; unabhängig davon, ob lasik oder ein oberflächenverfahren angewandt wird.

dass manche menschen keine bowman membran besitzen, habe ich auch so gelesen. daher kann man wohl davon ausgehen, dass sie keine so essentielle bedeutung für die funktionalität des auges besitzt. deshalb finde ich es auch ziemlich abwegig, die zerstörung der bowman membran bei oberflächenverfahren als kontra argument anzuführen, da man sich ja noch völlig uneinig ist, welche funktion sie überhaupt besitzt.

Bowman-Membrane und Stabilität

von Taurusli007 » 01.06.2008, 01:40

Ich bin mit dem C-Ten-Verfahren behandelt worden und wusste nichts über diese Bowman-Membrane. Sie soll für die Stabilität der Hornhaut nicht unbedeutend sein und das würde heissen, das ein Teil des Vorteils der Oberflächenverfahren gegenüber der Flappräperation weg ist ... ? Natürlich kann man und wird wohl auch in der Zukunft nicht ohne einen gewissen Nachteil eine Korrektur machen können mit Laser. Selbst wenn eine 100%ige Femtolaserung möglich wäre, findet sich wohl wieder ein Nachteil. Sowieso wäre eine generelle anatomische Korrektur des Auges interessant. Man soll sich ja nicht täuschen, denn auch nach der OP mit Laser ist man anatomisch gesehen kurz- oder weitsichtigt und zwar mit allen Nachteilen von Netzhautablösung und höheres Risiko von grünen Star und Glaukom usw. ... Das sollte man nie vergessen ...

Was denken hier die Spezialisten? Mich würde das Thema Bowman-Membrane und Stabilität interessieren ...

von buecherwurm » 01.06.2008, 00:10

Die Bowmanmembran wird bei Lasek, Epi-Lasik, PRK und C-Ten in der optischen Zone ganz abgetragen und wächst auch nicht mehr nach. Das hat auf die Glätte des Epithels aber gar keinen Einfluss (gibt auch keine Narben weil sie ganz abgetragen wird außer man laser tweniger als 12um was sehr selten vorkommen dürfte). Man weiß nicht wozu die Schicht da ist (manche Menschen haben auch keine), möglicherweise etwas mit UV-Schutz.

Bowman Membran

von Dan » 31.05.2008, 16:00

Folgenden Text habe ich in wikipedia gefunden:

Die Bowman-Membran, auch Bowman-Schicht oder Lamina limitans anterior, liegt zwischen dem Stroma und der Basalmembran und ist ca. 12 µm dick. Sie ist weniger eine Membran als eine Ansammlung von Kollagenfibrillen und Proteoglykanen. Die Kollagenfibrillen haben einen Durchmesser von etwa 20-30 nm, was ungefähr zwei Drittel der Dicke derer im Stroma entspricht. Da die Kollagenfibrillen zufällig angeordnet und aus abgesonderten Keratozyten des Stromas zusammengesetzt sind, kann man von einem engen Zusammenspiel zwischen Bowman-Membran und Stroma ausgehen. Die Vorderfläche der Bowman-Membran ist glatt und formt die Basalmembran. Weiterhin ist die Bowman-Membran unab­dingbar für die Erhaltung der Epithel­struktur. Einmal verletzt heilt sie nur unter Narbenbildung wieder aus. Eine deutliche Bowman-Membran besitzen jedoch nur Primaten.


Die letzten drei sätze finde ich besonders interessant. also heißt das, dass die epithelschicht nach einem oberflächenverfahren, nie wieder so glatt wird wie vorher? weiß da jemand genaueres dazu?

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