cTEN (C-Ten, Customized, Trans-Epitheliale, Non-contact)

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Re: cTEN (C-Ten, Customized, Trans-Epitheliale, Non-contact)

von itzi » 06.12.2009, 10:36

Ich lese soeben Ihre Zeilen und kann Ihnen- wie auch allen anderen, die diese Zeilen lesen - nur zu grösster VORSICHT raten!

Ich wurde 2008 in Luzern mit C-TEN operiert und habe seitdem grösste Probleme mit meinen Augen.

Ich habe beide Augen auf einmal operiert (nie tun!) und bei beiden ist die Hornhaut soschlecht verwachsen, dass nun vor allem auf einem Auge eine Doppelsichtigkeit entstanden ist und ich alles mit einem Schleier sehe. Da ich mit dem anderen Auge relativ gut sehe, ist der Unterschied beson und enorm lästig. Da ich keine Kontaktlinsen vertrage, sind die Möglichkeiten, diese Probleme zu beheben überaus klein.

Schlimm ist, dass bei der voroperativen Aufklärung kaum eine Komplikation erwähnt worden ist. So wurde mir nicht einmal gesagt, dass es eine längerfristige Trockenheit des Auges geben könne; dass es eine Halo-Bildung geben könne; dass ich über Wochen, ja Monate nicht lesen werden könne; und schon gar nicht wurde die Möglichkeit erwähnt, dass schwere, bleibende Schäden zurückbleiben könnten.
Und dies, nota bene, trotz präzisem Nachfragen nach dem worst-case-szenario.
Kommt dazu, dass sich das Augenzentrum in Luzern seither weigert, diese Dinge zuzugeben und irgendwelche Verantwortung zu übernehmen.

Bevor Sie Sich also einer Laser-OP unterziehen, holen Sie so viel objektive Informationen wie möglich ein, und vergessen Sie nie, dass Laser-OPs immer auch ein sehr grosses Business sind...

Viel Glück
Itzi
Lampert10 hat geschrieben:Weiss jemand mehr über das Verfahren cTEN (C-Ten, Customized, Trans-Epitheliale, Non-contact) das scheinbar auch in der Schweiz angeboten wird? Gibt es da schon Langzeit Erfahrungen. Hat jemand schon dieses Verfahren bei sich angewendet?

Maßgeschneiderter Abtrag bei irregulärer Hornhautverkrümmung

von Dr. med. Ron Lehnert » 25.02.2008, 15:12

Für die Nachbehandlung bei visuellen Nebeneffekten soll die Technologie Vorteile gegenüber anderen auf dem Markt befindlichen Systemen zu haben:

Custom Ablation for Irregular Astigmatism
Aleksandar Stojanovic, MD
Cataract & Refractive Surgery Today Europe, May 2007, Pages 40-43

http://www.crstodayeurope.com/Html%20pa ... anovic.pdf

Allerdings kann ich unter pubmed.com keine peer-reviewed klinische Studie finden, welche mit dem iVIS-System arbeitet. Nur oben genannte Publikation...und Kongressberichte, hier als Präsentation:
http://www.ivistechnologies.com/iVISLon ... novic2.swf
Wenn die Technologie so ausgezeichnet wäre wie von iVis Technologies behauptet müsste es bessere Publikationen geben als diese:
http://www.ivistechnologies.com/publications.html

Grüsse, Ron

von Dr. med. Ron Lehnert » 25.02.2008, 14:51

Das System soll einen Vorteil bei maßgeschneiderten Behandlungen bringen, da keine mechanische Manipulation der gemessenen Oberfläche vorgenommen wird:

... he thinks that being off by 10 µm on the epithelial measurement is better than doing a custom treatment that separates epithelial removal from the refractive ablation. “Once you base your custom ablation on topography, you’re actually basing your ablation on the surface registered with the epithelium on, that’s your starting point,” he says. “If you remove that epithelium, either mechanically or with alcohol, then you’re treating quite a different surface than the one you measured and calculated your custom ablation on. That would give you a much larger error than the one you might get by not knowing exactly how thick the epithelium is.”

Außerdem gibt es auch ein Gerät (Artemis) welches vorher die genaue Epitheldicke bestimmen kann:

Dr. Stojanovic says it’s possible to get an exact measurement of the epithelium with the Artemis very-high frequency digital ultrasound unit, but going that route has some drawbacks, as well. “It’s expensive and involves an immersion bath,” he notes. “This takes time and wouldn’t really be practical for virgin-eye cases. However, I have done some cases in which the patient’s file had Artemis data in it. Then I could account precisely for the epithelial thickness.”

Quelle: http://www.revophth.com/index.asp?page=1_13516.htm

Kurz-Video C-TEN

von Taurusli007 » 14.02.2008, 01:55

Interessant sind dazu noch folgende Beiträge zum Thema C-TEN:
http://www.youtube.com/watch?v=Wnpe1NHP ... re=related und http://www.youtube.com/watch?v=ixtnclQgIbk.

C-TEN Vorteile ???

von Taurusli007 » 14.02.2008, 01:27

Tja, ich kann nach dem 20.03.08 dann berichten, ob es Vorteile gab. Durch den sehr schnellen Abtrag von 1000 Hz hat das Epithel kaum eine Chance sich zu merken, dass es auch noch weh tun soll. In etwa so wurde mir das erklärt. Ein lebendes Gewerbe hat durchaus so etwas wie ein 'Gedächnis' und kann sich 'melden' (Schmerzen). Etwa ähnlich wie wenn die Beinhaare langsam oder schnell entfernt werden mit Wachs. Ein Vorteil gegenüber der herkömmlichen Lasik ist, dass die biomechnische Stabilität der Hornhaut wenig beeinflusst wird und es verursacht kaum trockene Augen. Weil das Augen nicht berührt wird, reduziert sich zudem auch das Infektionsrisiko deutlich. Ob ich das nun wirklich so erlebe, kann ich dann gerne ausführlich berichten. Persönlich glaube ich, dass es sicher deutlich mehr schmerzt als bei Lasik, angeblich weniger als bei LASEK. Na ja, ich lasse mich überraschen....

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