Lasern trotz trockener Augen

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Re: Lasern trotz trockener Augen

von Danyal » 11.08.2012, 06:19

genau wie du hab ich das auch gehalten ;-)

jahrelang Kontaktlinsen, abends schon teils Kopfschmerzen, teilweise sogar beschädigte Linsen noch getragen, da sie ja noch den Rest des Monats halten sollten (die haben natürlich gerieben und zusätzlich gereizt....) etc etc, Tropfen dann als ich beim Arzt war nicht regelmäßig genommen, als mir dann Kontaktlinsen verboten wurden.

Damals hieß es noch, dass eventuell nach 6 Monaten mal wieder Linsen gehen. Aber so wie ich getropft habe, war es dann natürlich kaum besser....

dann habe ich einfach die PRK machen lassen ohne es mit meinem normalen Augenarzt abzusprechen. Wollte eigentlich einen Termin haben, aber das sollte 4 Monate dauern und da musste ich bei CareVision einiges weniger warten... und hab es dann einfach ohne Rücksprache gemacht. Aber nachdem mein vorheriger Augenarzt (damals als Kind) auch schon nix von Linsen hielt, habe ich auf deren Meinung ohnehin nicht so viel gegeben....

Aber der ideale Weg ist das nicht. Erst nach der OP habe ich wirklich Panik geschoben und extrem gewissenhaft getropft, die verschriebenen Tropfen und die zusätzlichen (aka soviel wie geht, alle 10 Min) Benetzungstropfen. Heute brauch ichs glücklicherweise nicht mehr.

Gibt es eigentlich Studien, ob es bezgl. Trockenheit einen Unterschied zwischen PRK und Lasik gibt? Lasik hätte ich auch machen können, aber wollte ich ja nicht.

Re: Lasern trotz trockener Augen

von DannyJae » 07.08.2012, 08:57

Hi Danyal,

freut mich, dass dir deine trockenen Augen inzwischen keine Probleme mehr bereiten. Ich denke, dass meine eher trockenen Augen von vor der OP auch selbst verschuldet waren. Leider habe ich 16 Jahre lang exzessiv Kontaktlinsen getragen und nie auf die ersten Anzeichen trockener Augen geachtet - brennen, leichte Rötung und müde Augen. Kontaktlinsen rein, fertig. Abends war's dann beim Weggehen schon teils unangenehm, aber egal :roll: Dann vor 3 Jahren war Schluss und die Augen haben nach 2-3 Stunden zu Recht rebelliert.

Hab die trockenen Augen und das langjährige Kontaktlinsentragen beim Laser-Arzt angesprochen, aber das war kein Ausschlusskriterium. So richtig übel wie bei dir mit alle 10 Minuten tropfen und Schmerzen war es bei mir zum Glück nie - heute bin ich bei alle 3-4 Stunden mal ein Tröpfchen reinmachen und hoffe, dass sich das irgendwann vollends legt. Kann jedem Kontaktlinsenträger nur raten: Hört auf eure Augen! :wink:

Grüße,
Daniel

P.S. Mit diesem Post möchte ich mich 9 Monate nach meiner (erfolgreichen) Laser-OP aus dem Forum verabschieden. Alles Gute euch!

Re: Lasern trotz trockener Augen

von Danyal » 07.08.2012, 04:48

Ich hatte auch vorher trockene Augen und Kontaktlinsenunverträglichkeit (durch diverse Entzündungen durch trockene Augen etc), aber ich glaube inzwischen, dass es auch daran lag, dass ich die Anweisungen der Ärzte nicht ordentlich befolgt habe...

Ich habe nie so gewissenhaft getropft wie mir angeraten wurde etc...

Dann habe ich mich mehr oder weniger spontan mit PRK lasern lassen ohne dem Arzt überhaupt vom trockenen Auge zu erzählen. (PRK da ich auf keinen Fall einen Flap wollte, Lasik wäre auch gegangen) Darauf getestet wurde ich auch nicht.
Danach war es teils furchtbar und ich musste ohne Ende tropfen (alle 10 Min teils), brutalst trocken und deswegen schmerzhaft, vor allem mit der Schutzlinse am Anfang... heute eigentlich keine Probleme mehr.

Ich denke schon, dass es auch teils an meiner schlechten "Augenpflege" lag. Wenn du das bei dir ausschließen kannst, kann ich dir leider nicht helfen. Garantieren kann ich auch nix, aber bei mir haben die eventuell teils selbstverschuldeten trockenen Augen nicht geschadet bisher. So eine sorgfältige Medikamenten/Tropfen-Kur wie nach der PRK haben meine Augen vorher nie bekommen.

Re: Lasern trotz trockener Augen

von sehnix » 02.08.2012, 13:51

Hallo Frankyboy und DannyJae

Die beiden Varianten habe ich gesehen... Interessant ist hierbei - für mich zumindest - die smile-Variante...

Und leider ist diese in meiner "erreichbaren" Gegend leider noch gar nicht angekommen. Schade eigentlich; die Methode klingt äusserst vielversprechend...

Btw: danke für die Links - jaaaa, ist etwas unscharf (hoffe beim Lasern sind's besser als beim Scannen ;)

Re: Lasern trotz trockener Augen

von DannyJae » 02.08.2012, 09:14

sehnix hat geschrieben:Ist diese ev. noch unter einem anderen Namen bekannt?
Ausgeschrieben bedeutet ReLEX "Refraktive Lentikel-Extraktion". Ein anderes Synonym ist mir zumindest nicht bekannt. Die Relex-Methode unterteilt sich in die beiden Varianten SMILE (Small Incision Lenticule Extraction) und das von Frankyboy erwähnte FLEX (Femtosecond Lenticule Extraction). Der Clou an Relex ist, dass nur noch der Femtosekunden-Laser benutzt wird und nicht mehr der Excimer-Laser.

Der Unterschied zwischen Smile und Flex ist dann die Art, wie das gelaserte Lentikel entfernt wird. Bei Flex gibt es nach wie vor einen Flap - ganz wie bei der klassischen Femto-LASIK mit den gleichen "Nebenwirkungen". Bei Smile dagegen wird nur die 3 mm lange Öffnung gelasert, durch die das Lentikel herausgezogen wird. Das soll dann deutlich schonender für das Auge sein mit entsprechend weniger Nebenwirkungen.

Was die Resultate angeht, gibt es ein wenig widersprüchliche Meinungen. Laser-Ärzte, die Relex anbieten, sind natürlich davon überzeugt und haben bereits kleinere Studien dazu durchgeführt.

http://www.premiumeyes.de/_pdf/relex%20 ... breyer.pdf (leider schlechte Auflösung)

http://www.smileeyes.de/.images/pdf/Concept_Web.pdf
(allgemeine Infos)

Laserärzte, die "nur" die Femto-LASIK und andere Verfahren durchführen, zeigen sich von den Resultaten dagegen noch nicht sehr beeindruckt und behaupten, der Femtosekunden-Laser sei für das Verfahren noch zu ungenau. So auch der hier öfter erwähnte Laserspezialist Matthias Maus:

http://www.sehkraft.de/lasik/trends-und ... ungen.html

Vermutlich liegt die Wahrheit irgendwo dazwischen :D

Viele Grüße,
Daniel

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