LaserBroth hat geschrieben:..dass er sich mit einer Kundin unterhalten habe ...., welche Speziallinsen für Laser-Opfer vertreibt. Er riet mir nun die ganze Sache genaustens zu bedenken.
Sie meinte damit wahrscheinlich jene therapeutischen CL, die auch nicht operierte Personen mit Keratokonus tragen, um gut/besser zu sehen bzw. um ein Fortschreiten der Erkrankung zu verlangsamen, oder?
Diese Frau behauptet, dass der Körper bemüht ist "Verletzungen" auszugleichen. Da bei der Lasik ja eine Verletzung an der Hornhaut entsteht soll der Körper nun über evtl. Jahrzehnte versuchen diese auszugleichen, was dann zu Hornhautwölbungen und ähnlichen führen kann. Ich meine hier nicht den Vorgang, welche aus Abtragung von zu viel Hornhaut verursacht werden kann.
Derartige Meldungen kenne ich leider auch (auch von Laserärzten). Offensichtlich erwartet die skeptische Gruppe der Spezialisten tatsächlich einen Anstieg der Langzeitprobleme.
Ich gehe davon aus, dass aus diesem Grund viele Ärzte nicht bis an die "gängige" Untergrenze des HH-Limits von 250 oder 280 µm operieren. Es gibt auch Ärzte, die davon ausgehen, dass ein HH-Limit von 320µm ein Leben lang aushalten wird (die Formulierung "davon ausgehen" ist bewusst gewählt und hat nichts mit Sicherheit zu tun).
Ich habe mich eigentlich für das Lasern entschieden, da ich hier auf Arbeit 2 Kolleginnen haben, bei denen die Sache perfekt gelaufen ist und die sehr zufrieden sind.
Das sind leider keine Langzeiterfahrungen.
Ich kann einen OP-Wunsch bestens verstehen (v.a. falls die Fehlsichtigkeit nicht ganz gering ist), und ich gebe zu, dass die Vorteile einer geglückten OP durchaus seinen Reiz haben.
Aufgrund eigener Erfahrungen würde ich die OP aber niemandem (schon gar nicht meinem Kind) empfehlen. Schließlich habe ich selbst miterlebt, dass man sich ordentliche Probleme einhandeln kann, und dass die Minderung der Probleme Jahre (mit. Nachkorrekturen) dauern kann.
Wenn deine HH-Dicke (bei Lasik die HH-Dicke unter dem Flap) zu grenzwertig wird, wenn deine Werte über den empfohlenen Werten liegen, wenn deine Dunkelpupillen eher groß sind oder wenn du schon vor der OP zu trockenen Augen neigst, würde ich einen Eingriff besonders gut überdenken.
Häufige Problemchen findest du in der Navigationsleiste links unter Lasik-Wissenswertes - Bilderselektion. Das sind aber nur Richtwerte, und derartige Seheindrücke können durchaus wesentlich schlimmer sein. Im Forum findet man auch einige Simulatoren, die die Probleme in unterschiedlicher Intensität darstellen.
Die "Keratoprothesen", die seit kurzem ebenfalls in der Rubrik Lasik-Wissenswertes erklärt werden, wurden bestimmt auch nicht entwickelt, weil es 1 oder 2 Problemfälle gibt

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[quote="LaserBroth"]..dass er sich mit einer Kundin unterhalten habe ...., welche Speziallinsen für Laser-Opfer vertreibt. Er riet mir nun die ganze Sache genaustens zu bedenken.[/quote]Sie meinte damit wahrscheinlich jene therapeutischen CL, die auch nicht operierte Personen mit Keratokonus tragen, um gut/besser zu sehen bzw. um ein Fortschreiten der Erkrankung zu verlangsamen, oder?
[quote]Diese Frau behauptet, dass der Körper bemüht ist "Verletzungen" auszugleichen. Da bei der Lasik ja eine Verletzung an der Hornhaut entsteht soll der Körper nun über evtl. Jahrzehnte versuchen diese auszugleichen, was dann zu Hornhautwölbungen und ähnlichen führen kann. Ich meine hier nicht den Vorgang, welche aus Abtragung von zu viel Hornhaut verursacht werden kann.[/quote]Derartige Meldungen kenne ich leider auch (auch von Laserärzten). Offensichtlich erwartet die skeptische Gruppe der Spezialisten tatsächlich einen Anstieg der Langzeitprobleme.
Ich gehe davon aus, dass aus diesem Grund viele Ärzte nicht bis an die "gängige" Untergrenze des HH-Limits von 250 oder 280 µm operieren. Es gibt auch Ärzte, die davon ausgehen, dass ein HH-Limit von 320µm ein Leben lang aushalten wird (die Formulierung "davon ausgehen" ist bewusst gewählt und hat nichts mit Sicherheit zu tun).
[quote]Ich habe mich eigentlich für das Lasern entschieden, da ich hier auf Arbeit 2 Kolleginnen haben, bei denen die Sache perfekt gelaufen ist und die sehr zufrieden sind.[/quote]Das sind leider keine Langzeiterfahrungen.
Ich kann einen OP-Wunsch bestens verstehen (v.a. falls die Fehlsichtigkeit nicht ganz gering ist), und ich gebe zu, dass die Vorteile einer geglückten OP durchaus seinen Reiz haben.
Aufgrund eigener Erfahrungen würde ich die OP aber niemandem (schon gar nicht meinem Kind) empfehlen. Schließlich habe ich selbst miterlebt, dass man sich ordentliche Probleme einhandeln kann, und dass die Minderung der Probleme Jahre (mit. Nachkorrekturen) dauern kann.
Wenn deine HH-Dicke (bei Lasik die HH-Dicke unter dem Flap) zu grenzwertig wird, wenn deine Werte über den empfohlenen Werten liegen, wenn deine Dunkelpupillen eher groß sind oder wenn du schon vor der OP zu trockenen Augen neigst, würde ich einen Eingriff besonders gut überdenken.
Häufige Problemchen findest du in der Navigationsleiste links unter Lasik-Wissenswertes - Bilderselektion. Das sind aber nur Richtwerte, und derartige Seheindrücke können durchaus wesentlich schlimmer sein. Im Forum findet man auch einige Simulatoren, die die Probleme in unterschiedlicher Intensität darstellen.
Die "Keratoprothesen", die seit kurzem ebenfalls in der Rubrik Lasik-Wissenswertes erklärt werden, wurden bestimmt auch nicht entwickelt, weil es 1 oder 2 Problemfälle gibt :roll: .