Lasik mit Wellenfront am 02.03.2012 in Potsdam

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Re: Lasik mit Wellenfront am 02.03.2012 in Potsdam

von LaserBroth » 04.03.2012, 13:50

:D :D :D :D

Hallo Leute,

ich hab die OP sehr gut überstanden! War etwas unangenehm, denn im Linken Auge ist eine Ader geplatzt, so dass ich dort jetzt einen Bluterguss habe. Aber ansonsten alles super!

Ich kann die Potsdamer Augenklinik nur empfehlen. Dr. Rasch leistet hervorragende Arbeit.

Übrigens der erste Sehtest einen Tag nach der OP lag bei 200% (!!!) Sehkraft.

Der Wahrnsinn.

Re: Lasik mit Wellenfront am 02.03.2012 in Potsdam

von LaserBroth » 20.02.2012, 10:39

Hallo.

Danke erstmal für eure Antworten.

Ich wage langsam aber sicher an meinem Vorhaben zu zweifeln.
Derzeit habe ich auf beiden Augen einen Wert von -1,50, ist eigentlich nicht viel wie immer alle sagen. Aber wenn man nicht gut sehen kann, dann kann man nicht gut sehen.

Es gibt ja heutzutage wohl schon Kontaktlinsen, welche man auch mal eine Woche am Stück tragen kann? Evtl. wäre das eine sinnvolle Alternative.

Das eigentliche Problem an den ganzen Vorhaben ist, dass ich für die Behandlung eine fortlaufende Berechnung der bisher angefallenen Kosten übernehmen müsste. D.h. auch wenn ich mich nicht lasern lasse, ist für die Voruntersuchungen irgendwas um die 500,00 Euro zu blechen. Daher müsste ich mir schon verdammt sicher sein die Sache abzusagen. Beim Gespräch mit meinem Arzt hatte ich eigentlich ein sehr gutes Gefühl. Vielleicht sind gewisse Zweifel ja auch sinnvolle Schutzgedanken. Und vielleicht sind meine Kollegen und ich in 20 Jahren allesamt blind (falls ich mich lasern lasse).

Interessant fand ich allerdings, dass der Dr. soagr seine Frau persönlich gelasert hat! Es muss dann wohl selber doch ziemlich von dieser Sache überzeugt sein...

Re: Lasik mit Wellenfront am 02.03.2012 in Potsdam

von Donauwelle » 19.02.2012, 11:47

krace1984 hat geschrieben:Aber ob sich dadurch Hornhautwölbungen entwickeln können, dazu habe ich noch nichts gehört.
HH-Vorwölbung kommt nicht immer sofort, sondern das Ausleiern der HH kann auch erst Jahre nach dem operativen Eingriff auftreten.
Positiv kann sich höchstens auswirken, dass HH-Vorwölbung angeblich bei älteren Personen nicht mehr so häufig auftritt (ich weiß aber leider nicht was unter "älteren Personen" gemeint war).

Mir als Nicht-Mediziner stellt sich daher gleich wieder die Frage, ob die Erfahrung, dass "ältere Personen" nicht mehr so stark zu Keratokonus neigen auch für jene Personen gilt, die bis ans HH-Limit gelasert wurden. Ich tippe eher auf nein, da auch dazu natürlich die Langzeiterfahrungen fehlen.

Re: Lasik mit Wellenfront am 02.03.2012 in Potsdam

von krace1984 » 19.02.2012, 10:10

Hallo,

Das eigentliche Problem ist dass man nie im Voraus weiss wie schlussendlich das Resulat der OP ist.

Es kann ein Erfolg werden oder auch nicht.
Über die gängigen Nebenenerscheinungen wie trockene Augen, kontrastverlust, Nachtsehschwäche u starbursts wirst du dich ja bereits informiert haben.
Diese Frau behauptet, dass der Körper bemüht ist "Verletzungen" auszugleichen. Da bei der Lasik ja eine Verletzung an der Hornhaut entsteht soll der Körper nun über evtl. Jahrzehnte versuchen diese auszugleichen, was dann zu Hornhautwölbungen und ähnlichen führen kann. Ich meine hier nicht den Vorgang, welche aus Abtragung von zu viel Hornhaut verursacht werden kann.
Dass sich auch nach Jahren noch etwas ändern kann, da der Körper neue Zellen bildet ist, daran glaube ich auch.
Aber ob sich dadurch Hornhautwölbungen entwickeln können, dazu habe ich noch nichts gehört.
Weiss da jemand mehr?
Letztendlich geht es darum, dass ich mit meinen 24 Jahren noch ein sehr langes Leben vor mir habe und dann evtl. (wegen nicht ausgereiften Langzeiterfahrungen mit der Lasik) in 20 Jahren arge Probleme mit den Augen bekomme.
Die Lasik wird seit 20 Jahren durchgeführt. Erfahrungen darüber hinaus fehlen.

Was hast du eigentlich für Dioptrienwerte?

Gruss Andreas

Re: Lasik mit Wellenfront am 02.03.2012 in Potsdam

von Donauwelle » 18.02.2012, 18:49

LaserBroth hat geschrieben:..dass er sich mit einer Kundin unterhalten habe ...., welche Speziallinsen für Laser-Opfer vertreibt. Er riet mir nun die ganze Sache genaustens zu bedenken.
Sie meinte damit wahrscheinlich jene therapeutischen CL, die auch nicht operierte Personen mit Keratokonus tragen, um gut/besser zu sehen bzw. um ein Fortschreiten der Erkrankung zu verlangsamen, oder?
Diese Frau behauptet, dass der Körper bemüht ist "Verletzungen" auszugleichen. Da bei der Lasik ja eine Verletzung an der Hornhaut entsteht soll der Körper nun über evtl. Jahrzehnte versuchen diese auszugleichen, was dann zu Hornhautwölbungen und ähnlichen führen kann. Ich meine hier nicht den Vorgang, welche aus Abtragung von zu viel Hornhaut verursacht werden kann.
Derartige Meldungen kenne ich leider auch (auch von Laserärzten). Offensichtlich erwartet die skeptische Gruppe der Spezialisten tatsächlich einen Anstieg der Langzeitprobleme.
Ich gehe davon aus, dass aus diesem Grund viele Ärzte nicht bis an die "gängige" Untergrenze des HH-Limits von 250 oder 280 µm operieren. Es gibt auch Ärzte, die davon ausgehen, dass ein HH-Limit von 320µm ein Leben lang aushalten wird (die Formulierung "davon ausgehen" ist bewusst gewählt und hat nichts mit Sicherheit zu tun).
Ich habe mich eigentlich für das Lasern entschieden, da ich hier auf Arbeit 2 Kolleginnen haben, bei denen die Sache perfekt gelaufen ist und die sehr zufrieden sind.
Das sind leider keine Langzeiterfahrungen.

Ich kann einen OP-Wunsch bestens verstehen (v.a. falls die Fehlsichtigkeit nicht ganz gering ist), und ich gebe zu, dass die Vorteile einer geglückten OP durchaus seinen Reiz haben.
Aufgrund eigener Erfahrungen würde ich die OP aber niemandem (schon gar nicht meinem Kind) empfehlen. Schließlich habe ich selbst miterlebt, dass man sich ordentliche Probleme einhandeln kann, und dass die Minderung der Probleme Jahre (mit. Nachkorrekturen) dauern kann.

Wenn deine HH-Dicke (bei Lasik die HH-Dicke unter dem Flap) zu grenzwertig wird, wenn deine Werte über den empfohlenen Werten liegen, wenn deine Dunkelpupillen eher groß sind oder wenn du schon vor der OP zu trockenen Augen neigst, würde ich einen Eingriff besonders gut überdenken.

Häufige Problemchen findest du in der Navigationsleiste links unter Lasik-Wissenswertes - Bilderselektion. Das sind aber nur Richtwerte, und derartige Seheindrücke können durchaus wesentlich schlimmer sein. Im Forum findet man auch einige Simulatoren, die die Probleme in unterschiedlicher Intensität darstellen.
Die "Keratoprothesen", die seit kurzem ebenfalls in der Rubrik Lasik-Wissenswertes erklärt werden, wurden bestimmt auch nicht entwickelt, weil es 1 oder 2 Problemfälle gibt :roll: .

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