Verbot von VU und OP am selben Tag

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Re: Verbot von VU und OP am selben Tag

von precision » 13.02.2012, 11:36

Hallo Avi,
Welche VU's sind denn genau umstritten? Ich möchte es gerne genau wissen, damit ich weiß worauf ich achten muss.
Zum Beispiel, Augenhintergrunduntersuchung mit Pupillenerweiterung am LASIK-Tag, kann die Laserbehandlung erschweren, da der Eye Tracker die Pupille nicht erfassen kann. Ansonsten können alle Untersuchungen am Tag der Op durchgeführt werden.
Das ist natürlich so eine Sache, aber vielleicht wäre es ja auch eine Idee sich vorher eine weitere Meinung einzuholen? Ich wäre z. B. gehe heute noch mal zum Augenarzt und bin auch gerne gewillt in einem weiteren Zentrum eine Voruntersuchung zu machen. Egal, ob das dann weitere 70 Euro sind.
Vergleichen sollte man immer, wenn man die Möglichkeit hat. Es gibt viele Kliniken, die die Voruntersuchung-oder ein Quick Check- kostenlos anbieten.

viele Grüsse

Re: Verbot von VU und OP am selben Tag

von Avi » 13.02.2012, 11:15

Frankyboy hat geschrieben:Hallo Avi,
ob es wirklich verboten ist, entzieht sich meiner Kenntnis; eine entsprechende Rechtsquelle würde mich interessieren.
Ich habe das hier mal zur Diskussion gestellt, weil ein User hier überall beton, dass das in Deutschland nicht erlaubt ist. Das verwirrt mich, denn wenn es halt so wäre frage ich mich wie es dann manche Zentren immer noch praktizieren können. Weißt was ich meine?
precision hat geschrieben:Wie man hier im Forum sieht, informiert sich fast jeder vor der Laserbehandlung. Ausreichend Bedenkzeit hat ja jeder. Keiner muss sich spontan entscheiden.
Das sehe ich im Großen uns Ganzen auch so. Ich gehe ja nicht hin und sag "Einmal Augenlasern to go" :wink:
Donauwelle hat geschrieben:Ich glaube, du meintest mit deiner Frage nicht die VU, sondern nur Teile der VU, die ein bisschen um stritten sind, wenn sie am gleichen Tag erfolgen.

Wenn diese wenigen umstrittenen Untersuchungen am Tag der OP durchgeführt werden, so ist es für Personen, die eine weite Anreise auf sich nehmen müssen, sicher angenehm. Über mögliche Probleme müsste man diese Patienten natürlich aufklären.
Welche VU's sind denn genau umstritten? Ich möchte es gerne genau wissen, damit ich weiß worauf ich achten muss.
Donauwelle hat geschrieben:Ich denke der Großteil wartet auf die Info des Operateurs und vertraut diesem bilnd. Ich bin auch sicher, dass sogar Personen, die sich überdurchschnittlich gut vorinformiert haben, meist überfordert sind, wenn sich herausstellt, dass sie keine 0-8-15-Patienten sind (falls diese OP-Willegen das überhaupt erfahren). Diese Personen entscheiden sich dann wahrscheinlich meist für eine OP, weil sie den "Fachleuten" vertrauen.
Das ist natürlich so eine Sache, aber vielleicht wäre es ja auch eine Idee sich vorher eine weitere Meinung einzuholen? Ich wäre z. B. gehe heute noch mal zum Augenarzt und bin auch gerne gewillt in einem weiteren Zentrum eine Voruntersuchung zu machen. Egal, ob das dann weitere 70 Euro sind.

Außerdem kann ja jeder noch die Notbremse ziehen, wenn man sich nicht wohl oder schlecht beraten fühlt. Selbst wenn man beides am selben Tag vereinbart hat. Dann freut sich jemand anderes, der nun schneller an die Reihe kommt :wink: Und dann wird das evtl. gebuchte Zimmer einfach für ein WE Trip genutzt.

Sicher ist da was dran, dass man sich das mit den Anreisekosten etc. noch mal überlegt, aber wenn man sich im Zentrum wohl fühlt, vorher sich informiert hat, evtl. schon ne 2. Meinung vorweg eingeholt hat... dann ist es doch auch ok.

LG
Avi

Re: Verbot von VU und OP am selben Tag

von Donauwelle » 13.02.2012, 10:39

Mir schwirrt immer die Frage im Kopf rum: wenn es verboten und illegal in Deutschland ist, warum dürfen die Kliniken es praktizieren
Ich glaube, du meintest mit deiner Frage nicht die VU, sondern nur Teile der VU, die ein bisschen um stritten sind, wenn sie am gleichen Tag erfolgen.
Wenn diese wenigen umstrittenen Untersuchungen am Tag der OP durchgeführt werden, so ist es für Personen, die eine weite Anreise auf sich nehmen müssen, sicher angenehm. Über mögliche Probleme müsste man diese Patienten natürlich aufklären.
Grundsätzlich finde ich es aber nicht schlau, VU und OP an einem Tag durchzuführen. - Ich würde sogar dazu tendieren, dass der Interessent mit den ausgehändigten Untersuchungsergebnissen noch einige Wochen Bedenkzeit bekommt.
precision hat geschrieben: Wie man hier im Forum sieht, informiert sich fast jeder vor der Laserbehandlung. Ausreichend Bedenkzeit hat ja jeder. Keiner muss sich spontan entscheiden.
Hier bin ich nicht gleicher Meinung, weil sich nur ein kleiner Personenkreis gut informiert. Ich denke der Großteil wartet auf die Info des Operateurs und vertraut diesem bilnd. Ich bin auch sicher, dass sogar Personen, die sich überdurchschnittlich gut vorinformiert haben, meist überfordert sind, wenn sich herausstellt, dass sie keine 0-8-15-Patienten sind (falls diese OP-Willegen das überhaupt erfahren).
Diese Personen entscheiden sich dann wahrscheinlich meist für eine OP, weil sie den "Fachleuten" vertrauen.

Re: Verbot von VU und OP am selben Tag

von precision » 13.02.2012, 09:42

Hallo Avi,

LASIK-Op kann mann nicht mit medizinisch notwendigen Operationen, z.B. Entfernung eines Tumors vergleichen. Im Internet gibt es ausreichende Informationen. Wenn man die Klinik vorher kontaktiert und die Fragen klärt und sogar evtl. eine Einverständniserklärung zukommen lässt, sehe ich keine Schwierigkeiten. Wie man hier im Forum sieht, informiert sich fast jeder vor der Laserbehandlung. Ausreichend Bedenkzeit hat ja jeder. Keiner muss sich spontan entscheiden.

viele Grüsse

Re: Verbot von VU und OP am selben Tag

von Frankyboy » 13.02.2012, 07:45

Hallo Avi,

ob es wirklich verboten ist, entzieht sich meiner Kenntnis; eine entsprechende Rechtsquelle würde mich interessieren.

Ich halte es nur ganz und gar nicht für ratsam, beide Termine zusammenzulegen, sondern plädiere für eine ausreichende Bedenkzeit, in der der Laserwillige auch in aller Ruhe den Aufklärungsbogen durchlesen kann mit der Möglichkeit, Rückfragen zu stellen. Hier sind dann auch die Augenlaserzentren gefordert, dem Patienten bereitwillig Auskunft zu geben und berechtigte Fragen nicht mit Hinblick auf einen möglicherweise entgehenden Gewinn abzuwimmeln.

Dass es möglich ist, Untersuchung und OP zeitlich zu entzerren und außerdem Patienten vernünftig aufzuklären, habe ich bei meiner LASIK erlebt.

Viele Grüße
Frank

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