akkomodativer strabismus linse oder lasik??

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Re: akkomodativer strabismus linse oder lasik??

von krace1984 » 27.09.2011, 16:55

Hallo Leny,
zumindet hab ich schon seit 20 jahren die gleiche dioptrienanzahl +4
wäre das für dich keine option gewesen?
Im nachhinein wäre eine Linsen-OP sicherlich eine Variante gewesen. Weil sie ja auch wieder enfernt oder nachjustiert werden kann.

Bei deinen konstanten + Werten würde ich mich weiter Informieren bezüglich einer Linsen-Implantation.

Ich denke die Chancen stehen da besser als bei einem refraktiven Eingriff. Zumal sie auch wieder rückgangig zu machen ist, das funktioniert bei einem laser Eingriff nur sehr bedingt!

Wenn überhaupt an eine Laser-Op zu denken ist bei einem Schielpatienten, dann sicherlich nur femtolasik. Weil das Resultat da besser absehbar ist.
heisst das du schielst nun immer mehr und mehr wieder nach innen...und brille hilft dir nicht?
Ja genau so ist es, die Brille kann das Schielen nicht mehr kompensieren. Ich werde um eine OP nicht herumkommen.

Freundliche Grüsse

Re: akkomodativer strabismus linse oder lasik??

von leny » 26.09.2011, 20:52

hallo andreas!
vielen dank für deine info!
wirklich sehr hilfreich..
denke mal dass die implantierte vorderkammerlinse dann eher eine option wäre..
zumindet hab ich schon seit 20 jahren die gleiche dioptrienanzahl +4
wäre das für dich keine option gewesen?

tut mir leid mit deinem schielen..heisst das du schielst nun immer mehr und mehr wieder nach innen...und brille hilft dir nicht?
lg leny

Re: akkomodativer strabismus linse oder lasik??

von krace1984 » 24.09.2011, 20:07

Hallo Leny,

Da sprichst du ein ganz heisses Thema an, wozu ich einiges aus Erfahrung beitragen kann.

Grundsätzlich vertragen sich ein Schielen und eine Laser OP oft nicht!

Erklärung

Du schielst ohne Brille.
Mit Brille ist dein Schielen korrigiert.
Der Grund dafür liegt in deiner entspannten akkomodationsfreien Sicht.

Mit einer Laser OP greifst du in dieses System ein.

Problem Nr. 1
Mal angenommen die Op verläuft optimal +- 0.25 Dioptrien.
Dann hast du immer noch das Risko der Regression, also dass sich deine Werte zurückbilden. Somit müsstest du wieder Brille tragen um nicht zu schielen.

Problem Nr. 2
Durch den Laserabtrag können Unregelmässigkeiten auf der Hornhaut entstehen, welche den Schielwinkel negativ beeinflussen.

Problem Nr. 3
Da durch Trockene Augen nach einer Laser-Op die Sicht oft nicht konstant gut ist, besteht auch hier ein Risiko für eine Verschlechterung des Schielwinkels.

Problem Nr. 4
Wenn dein Stereosehen durch die OP gestört wird, wirkt sich das ebenfalls negativ aus.

Ich selber bin gezwungen aufgrund meiner LASEK OP in Kürze ebenfalls eine Schiel-Op über mich ergehen zu lassen. Bei mir ist das Schielen durch die Laserei verschlimmert worden.

Strabismus ist bereits ein sehr komplexes Gebiet der Augenheilkunde. Kommt da noch die refraktive Chirurgie mit all ihrer Komplexität dazu kann das zu grossen Problemen führen.

Bei Fragen einfach melden
Gruss

Re: akkomodativer strabismus linse oder lasik??

von leny » 23.09.2011, 10:45

danke frank!hab ihr schon gemailt:)

Re: akkomodativer strabismus linse oder lasik??

von Frankyboy » 22.09.2011, 20:09

Hallo leny,

zu dem Thema gab es schon mal einen Thread, der leider auch nicht so ganz ergiebig war: http://augenlaser.operationauge.de/lasi ... t8250.html

Vielleicht schreibst Du die Userin mal an; sie war hier zwar länger nicht angemeldet, aber einen Versuch ist es wert.

Liebe Grüße
Frank

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