Lasik Komplikationen: Chirurg/Technik/Patient?

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Re: Lasik Komplikationen: Chirurg/Technik/Patient?

von Frankyboy » 13.03.2011, 09:33

Hallo Chris,

mit Statistiken ist das ja immer so eine Sache. Die Wahrscheinlichkeit, dass zwischen drei und fünf von 100 Patienten sich einer ReLasik unterziehen müssen, scheint gegeben zu sein, wobei das Risiko wohl proportional zur Fehlsichtigkeit steigt. Worin der Fehler in der Laserkorrektur im Einzelnen begründet ist, entzieht sich meiner Kenntnis. Auch kann es natürlich sein, dass dem Operateur 1000 Eingriffe gelingen, ohne dass eine Korrektur nötig ist, um dann anschließend drei Patienten in Folge zu haben, die nachgelasert werden müssen. Statistik eben...

Ein erfahrener Chirurg, ein moderner Laser mit Vollwartungsverträgen und ausführliche Untersuchungen vorher und nachher sollten ein wichtiges Auswahlkriterium sein. An den Diskussionen, welcher Laser denn nun der Beste ist, beteilige ich mich nicht; ich weiß es schlichtweg nicht. Ebenso wichtig ist m.E. die Erreichbarkeit des Institutes bei Komplikationen; ich hatte die Mobiltelefonnummer von Herrn Dr. Febrer erhalten mit der Bitte, mich sofort zu melden, wenn es Probleme gibt. Außerdem rief er am Abend des OP-Tages noch bei mir zu Hause an, um sich nach meinem Befinden zu erkundigen. Zudem hätte ich auch bei Augentis zu den üblichen Öffnungszeiten bei Schwierigkeiten oder Fragen immer vorbeikommen können. Noch vor einigen Tgen bekam ich eine per Email gestellte Frage zur optischen Zone schnell und freundlich ausführlich beantwortet.

Für immens wichtig halte ich auch die Aufklärung VOR der OP, dass die Möglichkeit einer Über- oder Unterkorrektur besteht, damit der Patient nicht aus allen Wolken fällt, wenn er erfährt, dass er nochmal dran ist. Ich erhielt diese Information wahrheitsgemäß. Die ReLasik sollte auf jeden Fall im Preis inbegriffen sein, wenn man nicht die zweite unangenehme Nachricht des Tages hören möchte.

Viele Grüße
Frank

Lasik Komplikationen: Chirurg/Technik/Patient?

von chris111 » 13.03.2011, 02:11

Wie vielleicht so viele andere Brillenträger vor ihrer Lasik stelle auch ich mir die Frage, was sich in den "Erfolgsquoten" der Operateure eigentlich verbirgt.

Man hört von 95%, dann wieder 97% Erfolg, d.h. Patienten bei denen es beim ersten Mal klappt. Aber was ist denn eigentlich mit den verbleibenden Prozenten? Liegt es an den Eigenheiten des Auges des Patienten? Falls ja, hätte es also selbst beim sorgfältigsten Chirurgen und der neuesten Technik nicht geklappt ( machen wir uns dann bezüglich der Wahl der Klinik umsonst verrückt)? Oder liegt es doch an der Erfahrung/dem Können des Chirurgen (denn danach suchen wir doch letztlich irgendwie alle - dem besten Chirurgen in unserer Stadt).
Mich würden eure Gedanken interessieren...

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