von July » 06.03.2010, 11:29
Hallo ms zebra,
ja, entscheiden musst letztendlich du, so gings mir auch --- und empfand es als eine der schwersten Entscheidungen in meinem Leben .... das Auge ist ja vorher sonst gesund, ausser dass es nicht richtig sieht und man weiß ja nicht, was wirklich genau rauskommt nach dem Lasern so ... was sagt denn dein Bauchgefühl? ist bei komplexen Entscheidungen wichtiger, als alle logischen Überlegungen
Zum Thema Regression:
bin zu dem Schluss gekommen (diverseste Studien), dass es in der Tat heute nur noch ganz selten auftritt bei LASIK --- früher wurde ohne Überganzzone gelasert, da ist es noch häufiger zu einer Verkleinerung der optischen Zone gekommen (aber auch nicht bei allen! bei manchen hat sich die Zone auch wiederum vergrößert!) - aber heute wird ja mit Überganszone gearbeitet, - um Regression würde ich mir nicht so sehr Sorgen machen bei LASIK.
Hat denn Dr. Christmann auch bestätigt, dass du eine unregelmässige Hornhaut hast?
Von ihm weiß ich, dass er neueste Laser hat - es kann gut sein, dass sein Laser was kann, was ein anderer nicht kann ...
Und
aber auch mit Hinweis auf eventuelle Halos. Er meinte, in meinem Fall könne man davon ausgehen, dass ich nach der OP besser sehen würde als vorher.
das ist klar, bei Werten über -5 können Halos bleiben ... aber in der Regel verschwinden die, denn das Gehirn passt sich dem neuen Seheindruck an und blendet unerwünschtes aus - und das besser sehen könnte gut davon kommen, da bei Kurzsichtigkeit mit steiler Hornhaut in der Dunkelheit die steile Hornhaut verhindert, dass genug Licht einfällt --- nach der LASIK ist die Hornhaut ja flacher und man sieht in der Tat besser --- merke dass auf der dunklenen Landstrasse, dass ich in der Tat ein besseres Kontrastsehen habe als vor der LASIK .... mit Linsen hätte sich daran nichts geändert!
Gewundert haben mich auch die sehr unterschiedlichen Werte: einmal wurden -6,75 gemessen (bzw. der Arzt meinte, ich brauche nicht mehr), das zweite Mal war ich bei -7,5 (auf beiden Seiten). Der Astigmatismus war ungefähr gleich ausgemessen worden.
Ne, wundert mich nicht! es kommt wirklich drauf an, dass der Seheindruck mitberücksichtigt wird - und das kann gut sein, dass der bei -6,75 ausreichend ist ... und bei unseren doch höheren Werten sollte man lieber eine Re-LASIK in kauf nehmen, wenn die Korrektur doch nicht ausgelangt hat, als überkorrigiert zu werden! ... bei mir wurde ja auch deutlich weniger gelasert und dennoch hat es auf Anhieb geklappt mit der Punktlandung.
Aber davon habe ich ja nichts, wenn ich nachher nachts nur noch schwer Autofahren kann und die Kontrastschärfe nachgelassen hat.
also, ich hatte ja vor meiner Entscheidung meine Kontakte ausgepielt, um wirklich viele Informationen zu bekommen ... letztendlich war es so (und wir haben ja ähnliche Werte), dass mir gesagt wurde, dass Risiko nachts gar nicht mehr Autofahren zu können wäre 1-2 % ...
Dann habe ich mir lange überlegt, dass ich ja nicht mehr Berufsfahrer bin (war ich früher, da wäre es ja dann anders, da kann man dann seine Beruf evt. nicht mehr ausüben) --- und die paar Male, dass ich nachts hätte autofahren müsste, auf die hätte ich doch verzichten können, bzw. jemand anders hätte halt fahren müssen, doch mal Taxi etx ... Bei einem festen Arbeitsplatz, wo man den Weg kennt, wäre es auch nicht so dramatisch, denn solche Wege fährt man ja in der Regel im Schlaf
Und 1-2% sind nun wirklich nicht hoch - so fand ich ...
Ansonsten muss man sich einfach mal überlegen, wie häufig der worst case bei einem persönlich vorkommt: es regnet richtig heftig schlimm und man ist auf der 5 spurigen Autobahn nachts unterwegs auf einem Abschnitt, den man nicht kennt ... wie häufig kommt das bei dir vor?
Im Gegenzug dazu spielt sich mein Leben vor allen tagsüber ab und auch nicht hauptberuflich im Auto! also bin ich persönlich das Risiko eingegangen ...
Direkt nach der OP hatte ich ja enorme Halos, Starburst .... etc ... aber selbst in dem Zustand hätte ich Nachts bei Trockenheit doch Autofahren können .... bin dann auch dass erste mal ca. 2 Wochen nach der Op mal nachts bei heftigen Regen autogefahren .... was ging .... fuhr in der Zeit einfach etwas langsamer ....
Mir wurde auch dazu geraten, ruhig Autozufahren, damit das Auge/Gehirn eben Übung bekommt und sich auf das neue System anfängt einzustellen.
lg, July
Hallo ms zebra,
ja, entscheiden musst letztendlich du, so gings mir auch --- und empfand es als eine der schwersten Entscheidungen in meinem Leben .... das Auge ist ja vorher sonst gesund, ausser dass es nicht richtig sieht und man weiß ja nicht, was wirklich genau rauskommt nach dem Lasern so ... was sagt denn dein Bauchgefühl? ist bei komplexen Entscheidungen wichtiger, als alle logischen Überlegungen :wink:
Zum Thema Regression:
bin zu dem Schluss gekommen (diverseste Studien), dass es in der Tat heute nur noch ganz selten auftritt bei LASIK --- früher wurde ohne Überganzzone gelasert, da ist es noch häufiger zu einer Verkleinerung der optischen Zone gekommen (aber auch nicht bei allen! bei manchen hat sich die Zone auch wiederum vergrößert!) - aber heute wird ja mit Überganszone gearbeitet, - um Regression würde ich mir nicht so sehr Sorgen machen bei LASIK.
Hat denn Dr. Christmann auch bestätigt, dass du eine unregelmässige Hornhaut hast?
Von ihm weiß ich, dass er neueste Laser hat - es kann gut sein, dass sein Laser was kann, was ein anderer nicht kann ...
Und
[quote]
aber auch mit Hinweis auf eventuelle Halos. Er meinte, in meinem Fall könne man davon ausgehen, dass ich nach der OP besser sehen würde als vorher.
[/quote]
das ist klar, bei Werten über -5 können Halos bleiben ... aber in der Regel verschwinden die, denn das Gehirn passt sich dem neuen Seheindruck an und blendet unerwünschtes aus - und das besser sehen könnte gut davon kommen, da bei Kurzsichtigkeit mit steiler Hornhaut in der Dunkelheit die steile Hornhaut verhindert, dass genug Licht einfällt --- nach der LASIK ist die Hornhaut ja flacher und man sieht in der Tat besser --- merke dass auf der dunklenen Landstrasse, dass ich in der Tat ein besseres Kontrastsehen habe als vor der LASIK .... mit Linsen hätte sich daran nichts geändert!
[quote]
Gewundert haben mich auch die sehr unterschiedlichen Werte: einmal wurden -6,75 gemessen (bzw. der Arzt meinte, ich brauche nicht mehr), das zweite Mal war ich bei -7,5 (auf beiden Seiten). Der Astigmatismus war ungefähr gleich ausgemessen worden.
[/quote]
Ne, wundert mich nicht! es kommt wirklich drauf an, dass der Seheindruck mitberücksichtigt wird - und das kann gut sein, dass der bei -6,75 ausreichend ist ... und bei unseren doch höheren Werten sollte man lieber eine Re-LASIK in kauf nehmen, wenn die Korrektur doch nicht ausgelangt hat, als überkorrigiert zu werden! ... bei mir wurde ja auch deutlich weniger gelasert und dennoch hat es auf Anhieb geklappt mit der Punktlandung.
[quote]
Aber davon habe ich ja nichts, wenn ich nachher nachts nur noch schwer Autofahren kann und die Kontrastschärfe nachgelassen hat.
[/quote]
also, ich hatte ja vor meiner Entscheidung meine Kontakte ausgepielt, um wirklich viele Informationen zu bekommen ... letztendlich war es so (und wir haben ja ähnliche Werte), dass mir gesagt wurde, dass Risiko nachts gar nicht mehr Autofahren zu können wäre 1-2 % ...
Dann habe ich mir lange überlegt, dass ich ja nicht mehr Berufsfahrer bin (war ich früher, da wäre es ja dann anders, da kann man dann seine Beruf evt. nicht mehr ausüben) --- und die paar Male, dass ich nachts hätte autofahren müsste, auf die hätte ich doch verzichten können, bzw. jemand anders hätte halt fahren müssen, doch mal Taxi etx ... Bei einem festen Arbeitsplatz, wo man den Weg kennt, wäre es auch nicht so dramatisch, denn solche Wege fährt man ja in der Regel im Schlaf :wink:
Und 1-2% sind nun wirklich nicht hoch - so fand ich ...
Ansonsten muss man sich einfach mal überlegen, wie häufig der worst case bei einem persönlich vorkommt: es regnet richtig heftig schlimm und man ist auf der 5 spurigen Autobahn nachts unterwegs auf einem Abschnitt, den man nicht kennt ... wie häufig kommt das bei dir vor?
Im Gegenzug dazu spielt sich mein Leben vor allen tagsüber ab und auch nicht hauptberuflich im Auto! also bin ich persönlich das Risiko eingegangen ...
Direkt nach der OP hatte ich ja enorme Halos, Starburst .... etc ... aber selbst in dem Zustand hätte ich Nachts bei Trockenheit doch Autofahren können .... bin dann auch dass erste mal ca. 2 Wochen nach der Op mal nachts bei heftigen Regen autogefahren .... was ging .... fuhr in der Zeit einfach etwas langsamer ....
Mir wurde auch dazu geraten, ruhig Autozufahren, damit das Auge/Gehirn eben Übung bekommt und sich auf das neue System anfängt einzustellen.
lg, July