von Donauwelle » 24.11.2009, 15:43
Derjenige der seinen Unterhalt mit Laseroperationen verdient, formuliert Chancen und Risken anders, als derjenige, dem eventuell Verdienst entgeht bzw. der für eventuelle Problemfälle zur Kasse gebeten wird.Meine spontane Vermutung, dass der Interviewpartner entweder von der Krankenkasse oder von der Optiker-Branche ist, hat sich bestätigt.
Meiner Meinung nach sollte man aber nicht alle Risken, die beschrieben wurden, von der Hand weisen, denn die wirklichen Langzeiterfahrungen gibt es tatsächlich noch nicht, und es wird nicht für jeden Gelaserten ausreichen, wenn der OP-Erfolg 20 Jahre anhält. Es wird auch nicht für alle ausreichen nur bei optimalen Lichtverhältnissen perfekt zu sehen.
Andererseits wird es nicht für jeden Gelaserten sehr tragisch sein, wenn nach einiger Zeit eine neuerliche Fehlsichtigkeit wieder eine Brille notwendig macht, der Alltag aber trotzdem ohne Brille bewältigt werden kann. Dass mit zunehmendem Alter eine Brille gg. die Alterssichtigkeit erforderlich sein wird, sagt einem der Hausverstand, und die Aufklärung, dass bei geringer Kurzsichtigkeit nach einer Laseroperation die Alterssichtigkeit schneller bemerkbar wird, erfolgt meist sogar von jenen Ärzten, die Risken und negative Begleiterscheinungen eher totschweigen.
Dass in diversen Branchen bei der Personalauswahl Nicht-Gelaserten der Vorzug gegeben wird, ist verständlich. Warum sollten die Personalverantwortlichen einen Mitarbeiter mit erhöhtem Risiko einstellen, wenn genug Interessenten ohne Manko zur Verfügung stehen.
Es hebt die Lebensqualität enorm, wenn man nicht auf Brille oder CL angewiesen ist.
Trotzdem soll man sich bewusst machen, dass es das Leben nicht erleichtert, falls man zu jenem kleinem Personenkreis gehört, bei dem schwerwiegende Probleme auftreten.
[u]Derjenige der seinen Unterhalt mit Laseroperationen verdient, formuliert Chancen und Risken anders, als derjenige, dem eventuell Verdienst entgeht bzw. der für eventuelle Problemfälle zur Kasse gebeten wird.[/u]Meine spontane Vermutung, dass der Interviewpartner entweder von der Krankenkasse oder von der Optiker-Branche ist, hat sich bestätigt.
Meiner Meinung nach sollte man aber nicht alle Risken, die beschrieben wurden, von der Hand weisen, denn die wirklichen Langzeiterfahrungen gibt es tatsächlich noch nicht, und es wird nicht für jeden Gelaserten ausreichen, wenn der OP-Erfolg 20 Jahre anhält. Es wird auch nicht für alle ausreichen nur bei optimalen Lichtverhältnissen perfekt zu sehen.
Andererseits wird es nicht für jeden Gelaserten sehr tragisch sein, wenn nach einiger Zeit eine neuerliche Fehlsichtigkeit wieder eine Brille notwendig macht, der Alltag aber trotzdem ohne Brille bewältigt werden kann. Dass mit zunehmendem Alter eine Brille gg. die Alterssichtigkeit erforderlich sein wird, sagt einem der Hausverstand, und die Aufklärung, dass bei geringer Kurzsichtigkeit nach einer Laseroperation die Alterssichtigkeit schneller bemerkbar wird, erfolgt meist sogar von jenen Ärzten, die Risken und negative Begleiterscheinungen eher totschweigen.
Dass in diversen Branchen bei der Personalauswahl Nicht-Gelaserten der Vorzug gegeben wird, ist verständlich. Warum sollten die Personalverantwortlichen einen Mitarbeiter mit erhöhtem Risiko einstellen, wenn genug Interessenten ohne Manko zur Verfügung stehen.
[u]Es hebt die Lebensqualität enorm, wenn man nicht auf Brille oder CL angewiesen ist.
Trotzdem soll man sich bewusst machen, dass es das Leben nicht erleichtert, falls man zu jenem kleinem Personenkreis gehört, bei dem schwerwiegende Probleme auftreten.[/u]