Artiflex-OP: weit weg von Zuhause?

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Ansicht erweitern Die letzten Beiträge des Themas: Artiflex-OP: weit weg von Zuhause?

von blizzard » 22.06.2009, 00:49

Ich habe zwar nicht recherchiert, aber zunächst folgende Beiträge über Komplikationen bei phaken Linsen gefunden:

http://augenlaser.operationauge.de/view ... tml#166624

http://augenlaser.operationauge.de/icl- ... insen.html

Somit stimmt die Aussage
Komplikationen bei phaken Linsen: 0
nicht

Es lassen sich weit weniger Berichte über Komplikationen bei phaken Linsen finden, denn die Zahl der Einpflanzungen von phaken Linsen ist um Zehnerpotenzen kleiner als die Zahl der refraktiven Hornhautbehandlungen.

Darüber hinaus werden phake Linsen in der Regel bei stark bis extrem Fehlsichtigen eingesetzt. Diese Gruppe ist gegenüber Nebenwirkungen viel toleranter als Leute mit einer geringen bis moderaten Fehlsichtigkeit.

Komplikationen können bei phaken Linsen nach Jahren auftreten und sind in der Regel nicht harmlos:
Katarakt, Glaukom, Verminderung der Endothelzellendichte.

Gruß

B.

von guybrush » 14.06.2009, 23:56

Ich habe hier im Forum beides recherchiert.

Komplikationen bei phaken Linsen: 0
Komplikationen bei Laser: unzählige

Wie erklärst du dir das? Denkst du die Leute hier berichten nur über negative Erfahrungen bei den Laser verfahren und extra nicht bei denen der Linsen-Verfahren, weil sie LASIK "schlecht machen wollen"?

von blizzard » 12.06.2009, 01:18

guybrush :
Die Menschliche Hornhaut ist einfach nicht dafür gemacht weggelasert zu werden; da scheint mir die ICL, viel "natürlicher",


das menschliche Auge ist auch nicht dafür geschaffen, daß man es aufschneidet und Linsen ins Augeninnere hineinschiebt. Ich meine hierbei die phaken Linsen (ICL, Artisan, Artiflex u.ä).

Ich habe den Eindruck, daß LASIK in diesem Forum schlecht gemacht wird. Es herrscht eine Phobie wegen einer angeblichen Instabilität der Hornhaut und Flap-Verscheibungs-/Ablösungsrisikos. In der Fachliteratur stellen sie keine signifikanten Komplikationen dar.

Die phaken Linsen sind mit einer höheren Komplikationsrate behaftet als LASIK oder PRK/LASEK. Diese Risiken werden in diesem Forum unterschätzt.

Die Grenze für LASIK bei Kurzsichtigkeit ist nicht eindeutig. Im Einzelfall hängt sie von der Hornhaudicke und der Pupillengröße bei Dunkelheit ab. Insoweit sind es durchaus seriöse Ärzte, die -8,0 Dioptrien mit LASIK behandeln, wenn die Voraussetzungen erfüllt sind.

Gruß

B.

Re: Artiflex-OP: weit weg von Zuhause?

von guybrush » 09.06.2009, 01:17

singforfun hat geschrieben:Ich persönlich würde mich nicht so fern der Heimat operieren lassen. Spezialisten gibbet auch in der Nähe. Ist doch wichtig für die Nachsorge. Was machst Du denn, wenn irgendwas ist. :wink:

Warum schließt Du Lasik aus? Deine Werte sind im Lasik-Bereich. Ist ein Oberflächenverfahren und längst nicht so riskant wie eine große Augen-OP mit Linse.
Erstens bin ich höchstens noch im lasik RAND-Bereich und ein einigermassen seriöser arzt würde dann keine lasik mehr machen.

Und zweitens würd ichs auch dann nicht tun wenn ich tatsächlich noch im akzeptablen lasik-Bereich (IMHO -5 dpt und drunter) wäre.
Schaut man sich hier im Forum um graut einem ja von den vielen (unheilbaren) Nebenwirkungen.

LASIK ist zwar auf den ersten Blick "schneller" aber sicher nicht besser und schon gar nicht Risiko ärmer, im Gegenteil.

Die Menschliche Hornhaut ist einfach nicht dafür gemacht weggelasert zu werden; da scheint mir die ICL, viel "natürlicher", aber natürlich jedem das eine. :D

Und für die "Nebensorge", bzw. Nachkontrollen reichen "die guten Leute in der nähe" allemal. :lol:

Re: Artiflex-OP: weit weg von Zuhause?

von singforfun » 08.06.2009, 10:12

guybrush hat geschrieben:Hi
-Gibts eigentlich für solche "vorsichtigen" Leute nicht sone Art hoch sterilen "OP-Saal", wo man während der Heilungsphase wohnen könnte...? :D

Wie habt ihr das gemacht, wenn eure favorisierte Augenklinik mehrere 100km weit weg lag und ihr "nicht mal eben schnell vorbeifahren" konntet?
Sterile Räume hat ja niemand zuhause. Ist auch nicht nötig. Du bekommst extra antibiotische Augentropfen.

Ich persönlich würde mich nicht so fern der Heimat operieren lassen. Spezialisten gibbet auch in der Nähe. Ist doch wichtig für die Nachsorge. Was machst Du denn, wenn irgendwas ist. :wink:

Warum schließt Du Lasik aus? Deine Werte sind im Lasik-Bereich. Ist ein Oberflächenverfahren und längst nicht so riskant wie eine große Augen-OP mit Linse.

lg singforfun

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