von Donauwelle » 16.04.2009, 15:42
Hallo!
Bei starker Fehlsichtigkeit wird von sehr vielen Ärzten eher zu Linsen geraten, weil bei Lasik meist ziemlich nahe ans HH-Limit gelasert werden muss (und soweit ich das mitbekommen habe, wird dieses HH-Limit von immer mehr Ärzten eher nach oben hin - also zu dickerer Rest-HH unter dem Flap - korrigiert).
Tendiert man eher zu einem Oberflächenverfahren, so ist man leider auch Patient der Hochrisikogruppe, weil z.B. Vernarbung wesentlich leichter vorkommen kann.
Alledings braucht man sich auch bei Linsen nicht in totaler Sicherheit wiegen. Schließlich gibt es noch keine Langzeiterfahrungen von jungen Patienten. Außerdem hört man öfters, dass - wenn nach der Linsenimplantation noch eine Restfehlsichtigkeit zurück bleibt - diese Fehlsichtigkeit mittels Lasik nachkorrigiert wird. Manche Ärzte bereiten den Flap schon vor dem Einsetzen der Linsen vor. Zählt man zu diesen Patienten, kann man Nebenwirkungen von sämtlichen Korrekturmöglichkeiten ausprobieren, wenn man Pech hat.
Wie oft ein Auge den Austausch von Linsen aushält, weiß ich nicht. Dass das beliebig oft problemlos klappt, kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen.
Wie bei allen refrakt. Eingriffen kann auch eine nächtliche Sehstörung nie ausgeschlossen werden. Auch bei mir wurden von einer Klinik Zusatzlinsen empfohlen. Da meine Pupillen eher groß (allerdings nicht riesig) sind, wurde ich sofort hingewiesen, dass nächtliche Blendung bei mir sehr wahrscheinlich wäre.
Bei sehr hoher Fehlsichtigkeit braucht man sich die Frage bezüglich Art des Eingriffs nicht stellen, weil es (abgesehen von einigen noch relativ unbekannten Eingriffsarten) keine Wahlmöglichkeit gibt.
Zählt man zu jenen, die in einem gewissen Maß eine Entscheidungsmöglichkeit haben, weil die Werte noch mit allen Verfahren korrigiert werden können, darf man sich leider bei keinem in 100%iger Sicherheit wiegen.
Da hilft nur gute Vorinformation, gute Aufklärung, richtiges Bauchgefühl und realistische Erwartung und natürlich eine Portion Glück (oder zumindest kein Pech).
Jungen Interessierten, die Linsen noch relativ gut vertragen (also solche Leute, die eigentlich nur zu faul sind mit Linsen zu hantieren) würde ich raten, so lange wie möglich abzuwarten. Schließlich arbeitet die Forschung fleißig.
Hallo!
Bei starker Fehlsichtigkeit wird von sehr vielen Ärzten eher zu Linsen geraten, weil bei Lasik meist ziemlich nahe ans HH-Limit gelasert werden muss (und soweit ich das mitbekommen habe, wird dieses HH-Limit von immer mehr Ärzten eher nach oben hin - also zu dickerer Rest-HH unter dem Flap - korrigiert).
Tendiert man eher zu einem Oberflächenverfahren, so ist man leider auch Patient der Hochrisikogruppe, weil z.B. Vernarbung wesentlich leichter vorkommen kann.
Alledings braucht man sich auch bei Linsen nicht in totaler Sicherheit wiegen. Schließlich gibt es noch keine Langzeiterfahrungen von jungen Patienten. Außerdem hört man öfters, dass - wenn nach der Linsenimplantation noch eine Restfehlsichtigkeit zurück bleibt - diese Fehlsichtigkeit mittels Lasik nachkorrigiert wird. Manche Ärzte bereiten den Flap schon vor dem Einsetzen der Linsen vor. Zählt man zu diesen Patienten, kann man Nebenwirkungen von sämtlichen Korrekturmöglichkeiten ausprobieren, wenn man Pech hat.
Wie oft ein Auge den Austausch von Linsen aushält, weiß ich nicht. Dass das beliebig oft problemlos klappt, kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen.
Wie bei allen refrakt. Eingriffen kann auch eine nächtliche Sehstörung nie ausgeschlossen werden. Auch bei mir wurden von einer Klinik Zusatzlinsen empfohlen. Da meine Pupillen eher groß (allerdings nicht riesig) sind, wurde ich sofort hingewiesen, dass nächtliche Blendung bei mir sehr wahrscheinlich wäre.
Bei sehr hoher Fehlsichtigkeit braucht man sich die Frage bezüglich Art des Eingriffs nicht stellen, weil es (abgesehen von einigen noch relativ unbekannten Eingriffsarten) keine Wahlmöglichkeit gibt.
Zählt man zu jenen, die in einem gewissen Maß eine Entscheidungsmöglichkeit haben, weil die Werte noch mit allen Verfahren korrigiert werden können, darf man sich leider bei keinem in 100%iger Sicherheit wiegen.
Da hilft nur gute Vorinformation, gute Aufklärung, richtiges Bauchgefühl und realistische Erwartung und natürlich eine Portion Glück (oder zumindest kein Pech).
Jungen Interessierten, die Linsen noch relativ gut vertragen (also solche Leute, die eigentlich nur zu faul sind mit Linsen zu hantieren) würde ich raten, so lange wie möglich abzuwarten. Schließlich arbeitet die Forschung fleißig.