von Spark » 19.12.2008, 11:23
Hi neo3380, ich gratuliere.
Das halte ich für eine ausgesprochen gute Idee.
Es lässt sich beobachten, dass sich Patienten nach einem refraktiven Eingriff sehr auf ihr "Sehen" konzentrieren, sich selbst sehr intensiv beobachten und auch ständig das rechte mit dem linken Auge vergleichen.
Dies ist in der Regel vor dem Eingriff nicht der Fall.
Aus diesem Grund habe ich selbst einmal versucht, mein "Sehen" intensiver zu betrachten.
Während ich dies schreibe und mich auf den Bildschirm konzentriere, sehe ich neben der blauen Schrift einen schwachen Schatten, leicht nach rechts oben versetzt aber unzweifelhaft vorhanden.
Mit dem rechten Auge erscheinen Farben etwas stärker zu sein.
Ferne Objekte erscheinen mit dem linken Auge etwas schärfer.
Autofahren bei Nacht strengt an, Kontraste und Konturen werden schwächer.
Lichtquellen bei Nacht blenden und haben einen haloartigen Effekt.
Diese Effekte sind eindeutig zu beobachten. Allerdings nicht unbedingt störend,
sie beeinträchtigen mich nur wenig.
Und wenn ich mich nicht selbst mit meinem "Sehen" beschäftige, nicht darauf achte oder abgelenkt bin?
Ja, dann sehe ich bestens!
Aber jetzt muss noch eines gesagt werden.
Jemand der nach einem refraktiven Eingriff unter Halos, Starbursts oder Ghosting leidet,
ist keineswegs dadurch kuriert, dass er sich nicht mehr mit seinem "Sehen" beschäftigt.
Beeinträchtigungen gibt es leider in seltenen Fällen und diese können sehr massiv sein.
Es soll nicht der Eindruck entstehen, dass jemand der Probleme hat,
sich einfach zuviel mit sich selbst beschäftigt.
Vielmehr sollte dies von meiner Seite her der Anstoß für alle "Nichtoperierten" sein
sich vor der OP einmal mit ihrem "Sehen" zu beschäftigen.
Dies kann vielleicht vermeiden, dass optische Effekte die vor der OP schon vorhanden waren,
erst nach der OP auffallen, weil man sich nach der OP intensiver mit seinem "Sehen" befasst.
Für die "Operierten", - ob mit oder ohne Probleme,- mag dies vielleicht ein Anlass sein,
einmal darüber nachzudenken, wie intensiv das Nachdenken, Beobachten und Vergleichen den Alltag prägt und auch den Seheindruck mitbestimmt.
lG, Spark
Hi neo3380, ich gratuliere.
Das halte ich für eine ausgesprochen gute Idee.
Es lässt sich beobachten, dass sich Patienten nach einem refraktiven Eingriff sehr auf ihr "Sehen" konzentrieren, sich selbst sehr intensiv beobachten und auch ständig das rechte mit dem linken Auge vergleichen.
Dies ist in der Regel vor dem Eingriff nicht der Fall.
Aus diesem Grund habe ich selbst einmal versucht, mein "Sehen" intensiver zu betrachten.
Während ich dies schreibe und mich auf den Bildschirm konzentriere, sehe ich neben der blauen Schrift einen schwachen Schatten, leicht nach rechts oben versetzt aber unzweifelhaft vorhanden.
Mit dem rechten Auge erscheinen Farben etwas stärker zu sein.
Ferne Objekte erscheinen mit dem linken Auge etwas schärfer.
Autofahren bei Nacht strengt an, Kontraste und Konturen werden schwächer.
Lichtquellen bei Nacht blenden und haben einen haloartigen Effekt.
Diese Effekte sind eindeutig zu beobachten. Allerdings nicht unbedingt störend,
sie beeinträchtigen mich nur wenig.
Und wenn ich mich nicht selbst mit meinem "Sehen" beschäftige, nicht darauf achte oder abgelenkt bin?
Ja, dann sehe ich bestens!
Aber jetzt muss noch eines gesagt werden.
Jemand der nach einem refraktiven Eingriff unter Halos, Starbursts oder Ghosting leidet,
ist keineswegs dadurch kuriert, dass er sich nicht mehr mit seinem "Sehen" beschäftigt.
Beeinträchtigungen gibt es leider in seltenen Fällen und diese können sehr massiv sein.
Es soll nicht der Eindruck entstehen, dass jemand der Probleme hat,
sich einfach zuviel mit sich selbst beschäftigt.
Vielmehr sollte dies von meiner Seite her der Anstoß für alle "Nichtoperierten" sein
sich vor der OP einmal mit ihrem "Sehen" zu beschäftigen.
Dies kann vielleicht vermeiden, dass optische Effekte die vor der OP schon vorhanden waren,
erst nach der OP auffallen, weil man sich nach der OP intensiver mit seinem "Sehen" befasst.
Für die "Operierten", - ob mit oder ohne Probleme,- mag dies vielleicht ein Anlass sein,
einmal darüber nachzudenken, wie intensiv das Nachdenken, Beobachten und Vergleichen den Alltag prägt und auch den Seheindruck mitbestimmt.
lG, Spark