von Taurusli007 » 22.10.2008, 19:33
Guten Tag
Ich hatte fast die gleichen Ausgangswerte (etwas weniger Weitsichtigkeit, dafür etwas mehr zylindrische Kurzsichtigkeit). Das ist sicher einer der schwerstmöglichen Ausgangslagen für eine Korrektur, aber heute schon machbar.
Ich stelle mir das so vor: Um die Kurzsichtigkeit auf dem Zylinder zu reduzieren muss der Laser zentral auf dem Auge auf der Kurzsichtigkeitsachse abflachen. Leider geht das etwas zu Lasten der Weitsichtigkeit auf der anderen Achse, die nun notgedrungen wohl etwas zunehmen wird. Wenn ich es richtig verstanden habe, ist dieser Wert zum Glück nicht 1 : 1.
Um die Weitsichtigkeit auf der anderen Achse (90°) zu reduzieren, muss nun der Laser zunächst ein Graben dezentral lasern. Hier wird dezentral zu der Kurzsichtigkeit hin eindeutig etwas eingespart, auch weil der nun ausgleichende Abtrag weiter über das Zentrum in der 8er-Form erfolgt. Hier liegt ein winziger Vorteil eines Weitsichtigen mit dieser Ausgangslage, da der Graben nicht 'rundherum' läuft und so die Wundheilung schneller vorangehen kann und die Stabilität weniger beeinträchtigt ist, als vergleichsweise bei nur Weitsichtigen.
Insgesamt eine sehr komplexe und schwierige Sache. Es muss für den zentralen und periphären Abtrag genügend Hornhautdicke vorliegen und zwar sicher etwas mehr als "nur" für die Kurzsichtigkeit- bzw. Weitsichtigkeitswerte alleine gebraucht würde. Interessieren würde mich, ob Du heute mit Brille 100 % sehen kannst? Ich konnte das nicht und jetzt nach der Laserung wird das plötzlich möglich. Die Augenärztin hat mir gesagt, dass diese Art von Ausgangslage mit Brille schwer zu korrigieren ist. Ein gutes Resultat kann noch mit Kontaktlinsen erzielt werden.
Guten Tag
Ich hatte fast die gleichen Ausgangswerte (etwas weniger Weitsichtigkeit, dafür etwas mehr zylindrische Kurzsichtigkeit). Das ist sicher einer der schwerstmöglichen Ausgangslagen für eine Korrektur, aber heute schon machbar.
Ich stelle mir das so vor: Um die Kurzsichtigkeit auf dem Zylinder zu reduzieren muss der Laser zentral auf dem Auge auf der Kurzsichtigkeitsachse abflachen. Leider geht das etwas zu Lasten der Weitsichtigkeit auf der anderen Achse, die nun notgedrungen wohl etwas zunehmen wird. Wenn ich es richtig verstanden habe, ist dieser Wert zum Glück nicht 1 : 1.
Um die Weitsichtigkeit auf der anderen Achse (90°) zu reduzieren, muss nun der Laser zunächst ein Graben dezentral lasern. Hier wird dezentral zu der Kurzsichtigkeit hin eindeutig etwas eingespart, auch weil der nun ausgleichende Abtrag weiter über das Zentrum in der 8er-Form erfolgt. Hier liegt ein winziger Vorteil eines Weitsichtigen mit dieser Ausgangslage, da der Graben nicht 'rundherum' läuft und so die Wundheilung schneller vorangehen kann und die Stabilität weniger beeinträchtigt ist, als vergleichsweise bei nur Weitsichtigen.
Insgesamt eine sehr komplexe und schwierige Sache. Es muss für den zentralen und periphären Abtrag genügend Hornhautdicke vorliegen und zwar sicher etwas mehr als "nur" für die Kurzsichtigkeit- bzw. Weitsichtigkeitswerte alleine gebraucht würde. Interessieren würde mich, ob Du heute mit Brille 100 % sehen kannst? Ich konnte das nicht und jetzt nach der Laserung wird das plötzlich möglich. Die Augenärztin hat mir gesagt, dass diese Art von Ausgangslage mit Brille schwer zu korrigieren ist. Ein gutes Resultat kann noch mit Kontaktlinsen erzielt werden.