Lasek bei -8 Dpt.

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.... es ist wieder einmal soweit

von Taurusli007 » 20.10.2008, 16:21

Gerade heute war ich wieder bei einer Nachuntersuchung und da hat die Augenärztin gesagt, dass sie mit der C-TEN-Methode heute bereits bis -10 Dioptrien erfolgreich gelasert haben und das gleichzeit bei geringerem Gewebeabtrag als bei LASIK heute technisch möglich. Aufgrund der sehr geringen und der Korrektur angepassten Behandlungsfläche bei C-TEN ist das möglich geworden.

In Fachkreisen - so weiter - diskutiert man bereits wieder die Rückkehr zu den Oberflächenverfahren im Allgemeinen. Angeblich tauchen bei (Langzeit)untersuchungen (+/- 10 Jahren) bei LASIK immer häufiger Fälle von Keratokonus, Hornhautvorwölbungen und sogar nach 10 Jahren noch Fälle von Flapverluste aufgrund der durch den Flapschnitt verursache geringerer Stabilität der Hornhaut auf. Die Fälle von Hornhauttansplantationen nach LASIK nehmen weltweit ebenfalls angeblich zu. Selbst die Entwicklung mit dem Femtolaser scheint vermehrt zu immer dünneren Flaps (Epithelstärke) zu tendieren.

Doch ganz klar, auch die Oberflächenverfahren haben ihre Tücken.

von Donauwelle » 20.10.2008, 14:49

Bei folgendem Link werden kurz der Unterschied PRK/LASEK/LASIK erkärt. Bei der Beantwortung der vorletzten Frage geht hervor, aus welchem Grund Lasek oft nur bis -6 durchgeführt wird und dass Mitomycin bereits seit 30 Jahren zur Vernarbungsreduktion bei den Augen angewendet wird, allerdings erst seit 2000 i.d. Hornhautchirurgie und somit unter die klinische Erprobung fällt.

http://www.med.uni-marburg.de/stpg/ukm/ ... lasek.html

Wo genau ein eventueller "Haken" an bei Mitomycin ist, bzw. wie sich dieses Medikament negativ auf die HH auswirken könnte, würde mich nach wie vor interessieren.

Haze

von stareyes » 20.10.2008, 10:34

Mytomicin C hat nicht genügend Studien nachgewiesen, obwohl einige Erfahrungen auf gute Wirkung zeigen. Es darf sich KEINE Entzündung bilden und dies ist bei oberflächenverfahren noch risikoreicher. Haze muß auch regelmäßig vom Facharzt kontrolliert werden, neben Cortisonpräparate.

Wichtig ist auch eine gute Sonnenbrille, da UV Strahlen u.U. eine Vernarbung begünstigen können

@ donauwelle

von blizzard » 19.10.2008, 21:38

Hi,

Mitomycin-C wird eingesetzt , um die Heilungsreaktion und somit Hazebildung zu dämpfen. Mitomycin-C ist jedoch als Mittel zur Haze-Vorbeugung nicht unumstritten. Es wirkt zwar der Hazebildung entgegen, aber es kann auch die Hornhaut schädigen.

Normalerweise (ohne Mitomycin-c) wird nach PRK/LASEK Cortison getropft.

Gruß

B.

von Donauwelle » 19.10.2008, 17:52

@blizzard
Bei mir wurde nach der OP leichte Haze festgestellt. Diese war aber so leicht, dass der Arzt davon ausging, dass diese von alleine wieder verschwinden würde. - So war es auch. Auch von einem anderen Arzt (also nicht dem Operateur) wurden nach einigen Monaten keine Trübungen o.ä. mehr festgestellt.
Wenn du jetzt glaubst, dass nach einer Lasek sowieso jeder Cortison tropfen muss, so muss ich dich leider auch enttäuschen :wink: . Ich gehörte nicht dazu. - Ich gehe davon aus, dass das aber mit dem während der OP verwendeten Mitomycin zusammenhing. - Vielleicht ersetzt dieses Medikament ein Cortison für mehrere Wochen :?: :?:

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