Femto Lasik von nur einem Auge?

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von Glasbaustein » 20.08.2008, 16:45

Hallo Gedankenkrieger. Bin gerade zufällig über diesen etwas älteren Thread gestolpert. Wie ist es denn mit Dir weitergegangen? Hast Du uns hier denn völlig vergessen? :cry:

EDIT: Man sollte erst die Suchen-Funktion bemühen! Habe deinen Bericht gerade entdeckt. Und zwar hier --> .....

http://augenlaser.operationauge.de/view ... a05f747276

Könntest dort netterweise ja aber trotzdem mal kurz berichten wie es Dir jetzt nach 2 Monaten so geht. Hast Du denn jetzt auf Monovision lasern lassen? Oder waren beide Augen unter´m Laser? Sieht aber, bei näherer Betrachtung, so aus, als hättest Du beide Augen operieren lassen!?

von Donauwelle » 07.06.2008, 11:49

.... wobei ich bestimmt auch ähnliche Bedenken hätte, wie Gedankenkrieger.

Ich würde das auf jeden Fall noch vor der OP mit dem Arzt abklären, und mich - falls der Entschluss zur OP auf einem Auge fällt - noch mit Oberflächenverfahren beschäftigen.
Wenn der unterschiedliche Seheindruck zu störend ist, und eine CL am zweiten Auge keine Option darstellt, wäre mir bei einem so geringen Sehfehler um meine HH leid.

LG

von heiner » 05.06.2008, 20:55

Früher, vor ca. 10 Jahren hätte man durchaus so geurteilt das man geringe Fehlsichtigkeiten wie dein linkes Auge sie hat doch besser nicht korrigiert, weil die gefahr einer Verschlimmbesserung höher ist als der nutzen.

Heutzutage verhält es sich genau umgekehrt, grade bei so geringen Werten ist die Chance auf ziemlich genau 0 dioptrin im ersten Anlauf und eine gute Sehqualität ohne Halos oder Sternenwurf auch Nachts besonders gut.

von Gedankenkrieger » 05.06.2008, 15:25

danke matthias für deine antworten,

genau das waren auch so meine gedanken. da ich aber eben doch noch ein paar jahre bis zur altersweitsichtigkeit habe (hoffe die schonfrist bleibt noch ein bisschen :D ) bin ich eben hin und her gerissen.

besonders, da nach aussage des behandelnden arztes die nachteile der ersten femto-generation (lange ansaugzeit etc.) beseitigt und erledigt sein sollen. als ansaugzeit (und damit op-Zeit) wurden mir 20 sekunden zugesagt, was doch recht kurz ist im vergleich zu den "alten" behandlungsmethoden.

mal schauen, ich werd dann einfach noch einmal eine nacht darüber schlafen. schließlich habe ich ja noch ein wenig zeit.

von Glasbaustein » 05.06.2008, 13:17

Hallo,

Ich will keine guten Ratschläge geben, da ich kein Experte bin. Meine Meinung als relativ umfassend informierter Laie ist aber, dass es klug sein kann das bessere Auge bei diesem Wert zu belassen, wenn....ja, wenn Du bald mit einer Altersweitsichtigkeit rechnen kannst (ab 45 Jahren). Dann kann Dir diese Konstellation die sogenannte "Monovision" bescheren, die auch als OP-Variation angeboten wird um der AW zu begegnen. Dein Wert von -1,25 ist da recht ideal, wenn ich nicht irre. Am besten deinen Arzt fragen. Wenn Du das so machst, würdest Du dir nämlich ab 45 die Lesebrille ersparen. Im Idealfall für den Rest deines Lebens.

Deine Überlegungen sind also nicht verkehrt, denn es ist immer eine OP an einem "gesunden" Auge.

Auf der anderen Seite habe ich oft gelesen, dass viele Leute mit dieser Art der Augenkorrektur nicht gut klar kommen. Es gibt die Möglichkeit so etwas mit Kontaktlinsen zu simulieren. Ein guter Arzt wird dir solche besorgen und Dich auch mindestens eine Woche damit herumlaufen lassen.

Möglicherweise hast Du ja selbst noch welche. Dann müsstest Du theoretisch nur die für dein besseres Auge weglassen. Nur fürchte ich, wird dass alles nicht den gewünschten Effekt bringen, solange Du noch nicht altersweitsichtig bist. Wie gesagt: Am besten deinen Arzt fragen. Ob Du damit leben könntest, kannst Du dabei ja eventuell trotzdem herausfinden. Das solltest Du über mehrere Tage probieren.

Natürlich immer unter Berücksichtigung von Sicherheitsaspekten. Also kein Autofahren oder andere aufmerksamkeitsfordernde Handlungen (Hausarbeit, Arbeit an sich, anspruchsvolle Sportarten u.ä.) mit dieser "Versuchsanordnung" vornehmen. Wenn Du noch weiter von der AW entfernt sein solltest, wäre es auf jeden Fall schon mal gut zu wissen, ob Du mit dieser "Korrektur" bis zum Erreichen der AW (und natürlich darüber hinaus) leben könntest.

Überhaupt, denke ich, wärst Du mit deinen Fragen bei einer guten Klinik oder deinem Augenarzt am besten aufgehoben. Wichtig wären hier natürlich auch noch deine Hornhautverkrümmungswerte, vorausgesetzt dass Du eine hast. Denn dann könnte es schon wieder anders ausschauen mit der "idealen Voraussetzung" für eine "Monovision". Dann würden sich deine Minuswerte um diese Beträge ja wohl noch erhöhen.

Ach sorry, lese gerade das Du 28 Jahre alt bist. Habe das in der Eile überlesen. Egal, dann nimm´s als allgemeinen Ratschlag. Im Grunde ändert sich an meinen Ausführungen damit auch nicht viel. Ich würde das alles mit meinem Augenarzt näher erörtern. Wichtig ist in deinem Falle eben, ob Du mit einer Monovision für die nächsten zwanzig Jahre zurecht kommen würdest. Wundert mich etwas, dass Dir der Arzt das so noch nicht gleich erläutert hat, denn das scheint sich bei Dir anzubieten. Das wäre eigentlich nur zu verstehen, wenn er etwas weiß, was Du hier nicht geschrieben hast: Nämlich das bei Dir noch zusätzlich eine relativ hohe HHV vorliegt. Oder es gibt noch andere Aspekte, die ich als halb informierter Laie nicht erfassen kann. Deswegen mein Rat: Am besten auch noch mit dem Augenarzt deines Vertrauens über diese Punkte sprechen.

Gruß, Matthias

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