Hi Mac1985,
-16 dip ist schon ein ordentlicher Sehfehler.
Die Frage die sich bei dir stellt ist u.a. dein bestkorrigierter Visus. D.h. welcher maximale Sehleistung erreichst du mit optimal angepasster Sehhilfe?
Das hat folgenden Hintergrund:
(Zur Info)
Das Licht fällt ja durch deine Netzhaut und wird wie durch eine Linse gebrochen. Anschließend bricht sich das Licht nochmal an einer natürlichen Linse und trifft schließlich auf die Netzhaut. Auf der Netzhaut (Retina) wird durch chemische prozesse das Licht in Nervenimpulse umgewandelt und geht dann über den Sehnerv (N. opticus) zum Hinterkopf wo sich das Sehzentrum befindet.
Sowohl die Retina und das Sehzentrum am Hinterkopf müssen sich in der Kindheit erst ausbilden. Dieser Ausbildungsprozess ist ca. mit 6-8 Jahren abgeschlossen und später nicht (aktuelle medizinische Aussage) mehr tranierbar.
So hart wie es klingt: Wenn deine Sehleistung mit Brille oder Hilfsmittel nicht den erforderlichen Visus erreicht, wirst du es auch nicht mit einer LAsik oder künstlicher Linse erreichen. Die Aussage gilt aber nicht unbedingt. Es ist möglich dass ein medizinischer Eingriff deine Sehleistung auch verbessert. Ein gewisser Prozentsatz an Menschen sieht nach einer Lasik o.ä. besser als mit der vorherigen Sehhilfe.
Lass Dich von einem erfahrenen Arzt untersuchen. Ich halte sehr viel von Prof Dr. med Seiler in Zürich (
www.iroc.ch) und Herr Maus in Köln (
www.augenzentrum.de). Herr Maus konnte meinen Visus weitgehend nach kontraindizierten LAsik (hätte nicht durchgeführt werden dürfen) wieder herstellen.
Herr Seiler zählt zu den großen in der refraktiven Chirurgie und war der erste der z.B. eine wellenfront geführte Lasik durchführte.
Beide Arzte nehmen sehr viel Geld für einen refraktiven Eingriff. In deinem Fall wäre es jedoch gut denkbar dass deine Krankenkasse (egal ob privat oder gesetzlich) einen Teil der Kosten übernimmt.
beste Grüße
neo3380