von Gast » 29.12.2003, 13:53
Hallo Petra,
verständlich, das kam mir zunächst auch seltsam vor. Ich denke, Frau C. kann wohl am wenigsten dafür, dass die meisten Patienten, die bei ihr waren, zufrieden sind und Ihre Erfahrungen hier freudig kund tun.
Ich kenne eine Handvoll Leute persönlich, die sich in der Türkei operieren ließen, auch in der DGH und anderen Kliniken für jeweils etwa 500 Euro.
Ich für meinen Teil sehe, wenn ich alle Berichte mal unter dem Strich zusammenfasse, dass man in diesen "500-Euro-Kliniken" technisch(!) nicht besser oder schlechter behandelt wird als bei Frau C.
Der Unterschied liegt für mich woanders.
Undzwar im Service. Der hierdurch resultierende "Mehrpreis" bei Frau C. ist für mich durchaus gerechtfertigt:
Hol- und Bringservice für den gesamten Aufenthalt, dauerhafte deutschsprachige Betreuung, keine Massenabfertigung, alles ziemlich persönlich. Dafür zahle ich gerne einiges mehr.
Ich denke, sich in der Türkei operieren zu lassen ist keine Frage der persönlichen Risikofreude, sondern eher eine psychologische. Die Ausbildung und das Gerät ist meiner subjektiven Meinung nach qualifizierter als in Deutschland und daher nicht ausschlaggebend.
Die Frage ist vielmehr, ob man in der Lage ist, nach einer OP, insbesonders nach einer hardcorigen PKR/LasEk, in einer fremden Umgebung allein rumzutorkeln(!) und nicht in der eigenen häuslichen Umgebung.
Nach meiner eigenen Erfahrung verdienen Augenärzte in Deutschland einfach viel zu viel, nehmen sich keine Zeit, und sind zudem ziemlich arrogant (bei mir 3x Nachuntersuchung à 10 Min.= 210 Euro!). Ich gehe, bis auf wenige Ausnahmen, nicht gerne zu deutschen Ärtzten und suche auch hier daheim die "Ausländer". Das ist aber mein ganz persönliches Ding und solle hier nicht bewertet werden.
Und wenn hier etwas schiefgeht, Gott behüte, kann man sich ja natürlich auf total hohe Schadensersatzsummen und schnelle Gerichtsverfahren freuen,... oder etwa nicht?!
Viele Grüße,
Huss
Hallo Petra,
verständlich, das kam mir zunächst auch seltsam vor. Ich denke, Frau C. kann wohl am wenigsten dafür, dass die meisten Patienten, die bei ihr waren, zufrieden sind und Ihre Erfahrungen hier freudig kund tun.
Ich kenne eine Handvoll Leute persönlich, die sich in der Türkei operieren ließen, auch in der DGH und anderen Kliniken für jeweils etwa 500 Euro.
Ich für meinen Teil sehe, wenn ich alle Berichte mal unter dem Strich zusammenfasse, dass man in diesen "500-Euro-Kliniken" technisch(!) nicht besser oder schlechter behandelt wird als bei Frau C.
Der Unterschied liegt für mich woanders.
Undzwar im Service. Der hierdurch resultierende "Mehrpreis" bei Frau C. ist für mich durchaus gerechtfertigt:
Hol- und Bringservice für den gesamten Aufenthalt, dauerhafte deutschsprachige Betreuung, keine Massenabfertigung, alles ziemlich persönlich. Dafür zahle ich gerne einiges mehr.
Ich denke, sich in der Türkei operieren zu lassen ist keine Frage der persönlichen Risikofreude, sondern eher eine psychologische. Die Ausbildung und das Gerät ist meiner subjektiven Meinung nach qualifizierter als in Deutschland und daher nicht ausschlaggebend.
Die Frage ist vielmehr, ob man in der Lage ist, nach einer OP, insbesonders nach einer hardcorigen PKR/LasEk, in einer fremden Umgebung allein rumzutorkeln(!) und nicht in der eigenen häuslichen Umgebung.
Nach meiner eigenen Erfahrung verdienen Augenärzte in Deutschland einfach viel zu viel, nehmen sich keine Zeit, und sind zudem ziemlich arrogant (bei mir 3x Nachuntersuchung à 10 Min.= 210 Euro!). Ich gehe, bis auf wenige Ausnahmen, nicht gerne zu deutschen Ärtzten und suche auch hier daheim die "Ausländer". Das ist aber mein ganz persönliches Ding und solle hier nicht bewertet werden.
Und wenn hier etwas schiefgeht, Gott behüte, kann man sich ja natürlich auf total hohe Schadensersatzsummen und schnelle Gerichtsverfahren freuen,... oder etwa nicht?!
Viele Grüße,
Huss