von Thierry » 07.10.2003, 09:25
Die zwei Tabletten des Beruhigungsmittels konnten ein wenig mein Unruhezustand und meine Panik mildern. Vermutlich aufgrund des allgemeinen Effekts dieser sogenannten "Tranquilizer", die die Funktionen des Zentralnervensystems dämpfen. Ich selber vermute daß der Ehemann von Frau Celikkol mir desshalb zwei Tabletten gab, weil er sah, wie bedeutend und wie schwierig für mich dieser Schritt zur Behandlung war. Niemand wollte eine OP erzwingen. Weder ich, noch Frau Celikkol. Und ich weiß heute: wenn wir es nicht ein zweites mal in Ruhe versucht hätten, hätte ich nie mehr die OP durchführen lassen.
Dennoch ist es unklar in welchem Ausmaß andere Faktoren (und nicht nur die Beruhigungstabletten) auch eine Rolle gespielt haben, da ich nach dem ersten (ungeglückten) Versuch und der Abbruch der Behandlung, die sehr nette und mitfühlende Unterstützung von allen Beteiligten bekommen habe. Klar ist man in solch einem Zustand komplett "abgekapselt" und auch gut gemeinte Worte treffen einen nicht, weil man sich selber nicht mehr beherrschen kann. Der Verstand hat schon lange aufgegeben. Die Nerven sind an Ende. Tränen fliessen. Man fühlt sich sch... weil man alle warten lässt. Jeglicher Versuch, sich zu beruhigen, mißlingt, weil man zerrissen ist zw. gegensätzliche Wünsche.
Ich würde aber jedem(r) Patienten(in) die Einnahme eines Beruhigungsmittels empfehlen. Man weiß nie im Vorraus, wie man reagieren wird...
Die zwei Tabletten des Beruhigungsmittels konnten ein wenig mein Unruhezustand und meine Panik mildern. Vermutlich aufgrund des allgemeinen Effekts dieser sogenannten "Tranquilizer", die die Funktionen des Zentralnervensystems dämpfen. Ich selber vermute daß der Ehemann von Frau Celikkol mir desshalb zwei Tabletten gab, weil er sah, wie bedeutend und wie schwierig für mich dieser Schritt zur Behandlung war. Niemand wollte eine OP erzwingen. Weder ich, noch Frau Celikkol. Und ich weiß heute: wenn wir es nicht ein zweites mal in Ruhe versucht hätten, hätte ich nie mehr die OP durchführen lassen.
Dennoch ist es unklar in welchem Ausmaß andere Faktoren (und nicht nur die Beruhigungstabletten) auch eine Rolle gespielt haben, da ich nach dem ersten (ungeglückten) Versuch und der Abbruch der Behandlung, die sehr nette und mitfühlende Unterstützung von allen Beteiligten bekommen habe. Klar ist man in solch einem Zustand komplett "abgekapselt" und auch gut gemeinte Worte treffen einen nicht, weil man sich selber nicht mehr beherrschen kann. Der Verstand hat schon lange aufgegeben. Die Nerven sind an Ende. Tränen fliessen. Man fühlt sich sch... weil man alle warten lässt. Jeglicher Versuch, sich zu beruhigen, mißlingt, weil man zerrissen ist zw. gegensätzliche Wünsche.
Ich würde aber jedem(r) Patienten(in) die Einnahme eines Beruhigungsmittels empfehlen. Man weiß nie im Vorraus, wie man reagieren wird...