von Gast » 21.03.2003, 12:16
Hallo,
hatte gestern meine Lasik in der Euro-Med-Klinik Fürth und will allen Unentschlossenen darüber berichten.
Zunächst einmal muss ich sagen, dass die OP wirklich nciht schlimm ist, ich fands zwar schlimmer als einen Zahnarztbesuch, aber es ist auszuhalten.
Doch jetzt mal der Reihe nach: gegen 14 Uhr kam ich in die Praxis und war noch sehr aufgeregt. Deshalb ließ ich mir auch eine Beruhigungstablette geben, die jedoch nicht wirklich half. Kurz nach halb drei holte mich eine Schwester in den Vorraum des OP-Saals, erklärte mir nochmal den Vorgang, tropfte 4mal die Augen und setzte mir eine Haube auf. Da ich noch etwas warten musste, redete sie mir immer wieder beruhigend zu und nahm nir die Angst schon ein bißchen. Dann ging die Tür zum OP auf und Schwester Hildegard und Dr. Will nahmen mich in Empfang. Dr. Will sagte mir, dass alles sehr schnell ablaufen würde und dass es meine einzige Aufgabe sei, mich zu entspannen und konzentriert den roten Punkt über mir zu betrachten.
Dann musste ich mich auf den OP-Tisch legen, das linke Auge und der Rest des Gesichts wurden abgedeckt, die Wimpern abgeklebt und Betäubungstropfen getropft. Dann wurde die Augenklemme eingesetzt, was überhaupt nicht zu spüren war, da ich auch große Augen habe. So vorbereitet wurde ich unter den Laser geschoben und der Arzt setzte den Saugring ein, was ich auch überhaupt nicht spürte sondern nur sah. Dann wurde es dunkel und der für mich unangenehmste Teil begann, das Aufschneiden des Flaps. Ich spürte zwar keine Schmerzen, nur ein leichtes Kribbeln, aber man hörte das Geräusch und ich stellte mir vor wie jetzt ein
esser an meinem Auge rumschneidet. Und das sollte man sich lieber nicht vorstellen! Die ganze Sache dauerte zum Glück nur einige Sekunden, dann sah ich wie der Flap weggeklappt wurde. Der rote Punkt hatte sich jetzt in einen großen Fleck verwandelt. Dann kam das eigentliche Lasern. Dabei spürte ich nur ein Kitzeln und es dauerte auch höchstens eine Minute. Der Laser ist aber ziemlich laut, hört sich so an wie beim Schweißen und es roch ein wenig verbrannt. Anschließend wurde der Flap wieder draufgelegt und glatt gestrichen, gespült, die Klemme und die Abdeckung entfernt und die ganze Prozedur mit dem linken Auge wiederholt.
Nach der OP kontrollierte der Arzt, ob der Flap richtig sitzt und es war alles in Ordnung. Die Augen wurden mit Klappen abgeklebt und ich bekam die Tropfen und Salbe mit.
Dann kam die Autofahrt nach Hause und schon nach etwa einer halben Stunde fing das Brennen und Jucken der Augen an. Dies war auch sehr unangenehm, ich konnte die Augen gar nicht öffnen, ohne das es zu tränen anfing. Nach ca 5 Stunden war das dann auch vorbei und heute hab ich gar keine Schmerzen mehr.
Die Sicht ist gut, viel besser als mit Brille wenn auch noch ein bißchen milchig bei allen nahen Sachen, aber das soll sich bessern. Die Ärzte waren jedenfalls mit den heutigen Werten zufrieden und ich bin es auch.
ich hoffe jetzt einfach mal das keine Verschlechterung und keine Halos aufteten, das muss ich heut abend mal testen.
Viel Glück für alle die die OP vor sich haben, ich würds wegen den möglichen Risiken zwar nicht unbedingt für jeden weiterempfehlen, aber ich glaub für mich wars die richtige Entscheidung. Das muss halt jeder mit sich selbst ausmachen. Und man braucht auf alle Fälle keine Angst vor der OP selbst haben, es ist auszuhalten!
Hallo,
hatte gestern meine Lasik in der Euro-Med-Klinik Fürth und will allen Unentschlossenen darüber berichten.
Zunächst einmal muss ich sagen, dass die OP wirklich nciht schlimm ist, ich fands zwar schlimmer als einen Zahnarztbesuch, aber es ist auszuhalten.
Doch jetzt mal der Reihe nach: gegen 14 Uhr kam ich in die Praxis und war noch sehr aufgeregt. Deshalb ließ ich mir auch eine Beruhigungstablette geben, die jedoch nicht wirklich half. Kurz nach halb drei holte mich eine Schwester in den Vorraum des OP-Saals, erklärte mir nochmal den Vorgang, tropfte 4mal die Augen und setzte mir eine Haube auf. Da ich noch etwas warten musste, redete sie mir immer wieder beruhigend zu und nahm nir die Angst schon ein bißchen. Dann ging die Tür zum OP auf und Schwester Hildegard und Dr. Will nahmen mich in Empfang. Dr. Will sagte mir, dass alles sehr schnell ablaufen würde und dass es meine einzige Aufgabe sei, mich zu entspannen und konzentriert den roten Punkt über mir zu betrachten.
Dann musste ich mich auf den OP-Tisch legen, das linke Auge und der Rest des Gesichts wurden abgedeckt, die Wimpern abgeklebt und Betäubungstropfen getropft. Dann wurde die Augenklemme eingesetzt, was überhaupt nicht zu spüren war, da ich auch große Augen habe. So vorbereitet wurde ich unter den Laser geschoben und der Arzt setzte den Saugring ein, was ich auch überhaupt nicht spürte sondern nur sah. Dann wurde es dunkel und der für mich unangenehmste Teil begann, das Aufschneiden des Flaps. Ich spürte zwar keine Schmerzen, nur ein leichtes Kribbeln, aber man hörte das Geräusch und ich stellte mir vor wie jetzt ein
esser an meinem Auge rumschneidet. Und das sollte man sich lieber nicht vorstellen! Die ganze Sache dauerte zum Glück nur einige Sekunden, dann sah ich wie der Flap weggeklappt wurde. Der rote Punkt hatte sich jetzt in einen großen Fleck verwandelt. Dann kam das eigentliche Lasern. Dabei spürte ich nur ein Kitzeln und es dauerte auch höchstens eine Minute. Der Laser ist aber ziemlich laut, hört sich so an wie beim Schweißen und es roch ein wenig verbrannt. Anschließend wurde der Flap wieder draufgelegt und glatt gestrichen, gespült, die Klemme und die Abdeckung entfernt und die ganze Prozedur mit dem linken Auge wiederholt.
Nach der OP kontrollierte der Arzt, ob der Flap richtig sitzt und es war alles in Ordnung. Die Augen wurden mit Klappen abgeklebt und ich bekam die Tropfen und Salbe mit.
Dann kam die Autofahrt nach Hause und schon nach etwa einer halben Stunde fing das Brennen und Jucken der Augen an. Dies war auch sehr unangenehm, ich konnte die Augen gar nicht öffnen, ohne das es zu tränen anfing. Nach ca 5 Stunden war das dann auch vorbei und heute hab ich gar keine Schmerzen mehr.
Die Sicht ist gut, viel besser als mit Brille wenn auch noch ein bißchen milchig bei allen nahen Sachen, aber das soll sich bessern. Die Ärzte waren jedenfalls mit den heutigen Werten zufrieden und ich bin es auch.
ich hoffe jetzt einfach mal das keine Verschlechterung und keine Halos aufteten, das muss ich heut abend mal testen.
Viel Glück für alle die die OP vor sich haben, ich würds wegen den möglichen Risiken zwar nicht unbedingt für jeden weiterempfehlen, aber ich glaub für mich wars die richtige Entscheidung. Das muss halt jeder mit sich selbst ausmachen. Und man braucht auf alle Fälle keine Angst vor der OP selbst haben, es ist auszuhalten!