von Gast » 23.06.2002, 18:14
Hallo Annett,
ihr habt beide Beiträge geschrieben, die zum Nachdenken anregen und ich kann allen beiden recht geben, dem Maulwurf und dir.
Ich zähle mich nämlich - ebenso wie dich - mit einer Kurzsichtigkeit von knapp -9 Dpt. genau zu der Gruppe,bei der der Maulwurf so eine OP für vertretbar hält. (Er nimmt zwar als Grenzwert -10, aber das macht nun keinen so großen Unterschied mehr).
Ehrlich gesagt, kann ich es auch nicht verstehen, wenn sich jemand operieren lässt, der vielleicht nur -1,5 oder so hat. Der sieht ja noch relativ gut, wenn er zum Beispiel schwimmen geht.
Ohne Brille schwimmen kann ich nicht, da fühl ich mich wahnsinnig unsicher. Auch beim Treppensteigen merke ich Unsicherheiten (ohne Geländer). Und es gibt unzählige Situationen die einfach kompliziert werden wenn man so kurzsichtig ist...Sauna...Dampfbad...Radfahren wenns kräftig regnet und und und...aber wem erzähle ich das.
Ich finde es toll, dass deine Op so gut verlaufen ist. Ich muss noch ein bißchen sparen und dann werde ich es auch machen lassen. Dein Bericht macht mir Mut und ich hoffe, dass es auch bei mir gut verläuft.
Alles Gute weiterhin,
mfG Irmi
: Haben Sie schon früh oder abends im Bett gelegen und wollten die Uhrzeit auf Ihrem Wecker sehen? Keine Chance, also Wecker vor die Nase halten. Waren Sie mit Freunden im Hallenbad, sobald diese wegschwammen, konnten Sie nicht sehen, wer wo ist? Keine Chance, man bittet die Freunde, einem nicht allein stehen zu lassen. Es gäbe unzählig weitere Beispiele, wo es einfach nur Scheiße ist, das man so schlecht sieht. Bagatellen im Gegensatz zum Risiko, aber auch Bagatellen in unzähliger, ständig wiederkehrender Form, können einem nerven, zermürben, Unzufriedenheit stellt sich ein. Brillen oder Linsen helfen in fast allen Lebenslagen, aber eben nur fast. Man wird leider immer wieder daran erinnert, man ist kurzsichtig, kann ohne Sehhilfe nichts sehen. Ist es da verwunderlich, das man sich an die Medizin wendet? Und es gibt mit Sicherheit nicht nur geldgeile, unverantwortlich Augenärtze. Klar ist, man muß sich beraten lassen, mehrere Meinungen einholen, selbst recherchieren, mit Patienten reden und dann entscheiden, ob man sich einer OP unterzieht. Ich kenne einige, die sich operieren haben lassen, an verschiedenen Kliniken, bei verschiedenen Ärzten und alle sind mit ihren Ergebnissen zufrieden. Es gibt sicher Leute, die schlechte Erfahrungen gemacht haben, ob durch einen unprofessionellen Arzt oder durch unverhersehbare Faktoren. Es gibt nun mal keine 100 % Garantie für nichts im Leben. Für viele andere neuere Operationsmethoden, egal welcher Art gibt es keine Langzeiterfahrungen und trotzdem werden sie tausendfach durchgeführt. Gut, mit dem einen Unterschied, diese sind wohl notwendig, die Augen OP nicht unbedingt. Aber es gibt diese Möglichkeit, also warum sie nicht nutzen. Was die Preise angeht, da muß sich jeder selbst im Klaren darüber sein, ob er das investieren möchte, ebenso über das Risiko. Und es ist mit Sicherheit keine leichte Entscheidung, die man zwischen Frühstück und Mittagessen fällt. Ich selbst habe jahrelang mit mir gerungen, ob ich meine Augen operieren lassen würde. Ich habe mich letztendlich dafür entschieden, vor 2 Wochen bin ich operiert worden, -8,5 und -9,25 mit Asti auf beiden Augen. Bis jetzt sind keine Probleme aufgetreten, weder haze, halos oder trockene Augen. Kurzum ich bin glücklich, was in 20 Jahren sein wird, wer weiß das schon.
: Es sind mit Sicherheit mehr Menschen weltweit zufrieden mit Ihrer Augen OP, als unzufrieden.
: Sie haben Ihr Recht, auf Ihre eigene Meinung und auch ich bin der Meinung, einer der -1 Dioptrie hat, eine Brille trägt und sich wegen der Schönheit nun Gedanken macht, gehört in keine Augenklinik. Aber diese Medizin grundsätzlich zu verdammen, finde ich auch nicht richtig. Auf welchem Wissen basiert eigentlich Ihre Meinung, haben Sie sich operieren lassen, haben Sie sich von Augenärzten untersuchen oder beraten lassen? Sind Sie eigentlich fehlsichtig? Oder sind Sie einer der Glücklichen, der sich morgends nicht den Wecker vor die Nase halten muß, um die Uhrzeit zu erkennen?
Hallo Annett,
ihr habt beide Beiträge geschrieben, die zum Nachdenken anregen und ich kann allen beiden recht geben, dem Maulwurf und dir.
Ich zähle mich nämlich - ebenso wie dich - mit einer Kurzsichtigkeit von knapp -9 Dpt. genau zu der Gruppe,bei der der Maulwurf so eine OP für vertretbar hält. (Er nimmt zwar als Grenzwert -10, aber das macht nun keinen so großen Unterschied mehr).
Ehrlich gesagt, kann ich es auch nicht verstehen, wenn sich jemand operieren lässt, der vielleicht nur -1,5 oder so hat. Der sieht ja noch relativ gut, wenn er zum Beispiel schwimmen geht.
Ohne Brille schwimmen kann ich nicht, da fühl ich mich wahnsinnig unsicher. Auch beim Treppensteigen merke ich Unsicherheiten (ohne Geländer). Und es gibt unzählige Situationen die einfach kompliziert werden wenn man so kurzsichtig ist...Sauna...Dampfbad...Radfahren wenns kräftig regnet und und und...aber wem erzähle ich das.
Ich finde es toll, dass deine Op so gut verlaufen ist. Ich muss noch ein bißchen sparen und dann werde ich es auch machen lassen. Dein Bericht macht mir Mut und ich hoffe, dass es auch bei mir gut verläuft.
Alles Gute weiterhin,
mfG Irmi
: Haben Sie schon früh oder abends im Bett gelegen und wollten die Uhrzeit auf Ihrem Wecker sehen? Keine Chance, also Wecker vor die Nase halten. Waren Sie mit Freunden im Hallenbad, sobald diese wegschwammen, konnten Sie nicht sehen, wer wo ist? Keine Chance, man bittet die Freunde, einem nicht allein stehen zu lassen. Es gäbe unzählig weitere Beispiele, wo es einfach nur Scheiße ist, das man so schlecht sieht. Bagatellen im Gegensatz zum Risiko, aber auch Bagatellen in unzähliger, ständig wiederkehrender Form, können einem nerven, zermürben, Unzufriedenheit stellt sich ein. Brillen oder Linsen helfen in fast allen Lebenslagen, aber eben nur fast. Man wird leider immer wieder daran erinnert, man ist kurzsichtig, kann ohne Sehhilfe nichts sehen. Ist es da verwunderlich, das man sich an die Medizin wendet? Und es gibt mit Sicherheit nicht nur geldgeile, unverantwortlich Augenärtze. Klar ist, man muß sich beraten lassen, mehrere Meinungen einholen, selbst recherchieren, mit Patienten reden und dann entscheiden, ob man sich einer OP unterzieht. Ich kenne einige, die sich operieren haben lassen, an verschiedenen Kliniken, bei verschiedenen Ärzten und alle sind mit ihren Ergebnissen zufrieden. Es gibt sicher Leute, die schlechte Erfahrungen gemacht haben, ob durch einen unprofessionellen Arzt oder durch unverhersehbare Faktoren. Es gibt nun mal keine 100 % Garantie für nichts im Leben. Für viele andere neuere Operationsmethoden, egal welcher Art gibt es keine Langzeiterfahrungen und trotzdem werden sie tausendfach durchgeführt. Gut, mit dem einen Unterschied, diese sind wohl notwendig, die Augen OP nicht unbedingt. Aber es gibt diese Möglichkeit, also warum sie nicht nutzen. Was die Preise angeht, da muß sich jeder selbst im Klaren darüber sein, ob er das investieren möchte, ebenso über das Risiko. Und es ist mit Sicherheit keine leichte Entscheidung, die man zwischen Frühstück und Mittagessen fällt. Ich selbst habe jahrelang mit mir gerungen, ob ich meine Augen operieren lassen würde. Ich habe mich letztendlich dafür entschieden, vor 2 Wochen bin ich operiert worden, -8,5 und -9,25 mit Asti auf beiden Augen. Bis jetzt sind keine Probleme aufgetreten, weder haze, halos oder trockene Augen. Kurzum ich bin glücklich, was in 20 Jahren sein wird, wer weiß das schon.
: Es sind mit Sicherheit mehr Menschen weltweit zufrieden mit Ihrer Augen OP, als unzufrieden.
: Sie haben Ihr Recht, auf Ihre eigene Meinung und auch ich bin der Meinung, einer der -1 Dioptrie hat, eine Brille trägt und sich wegen der Schönheit nun Gedanken macht, gehört in keine Augenklinik. Aber diese Medizin grundsätzlich zu verdammen, finde ich auch nicht richtig. Auf welchem Wissen basiert eigentlich Ihre Meinung, haben Sie sich operieren lassen, haben Sie sich von Augenärzten untersuchen oder beraten lassen? Sind Sie eigentlich fehlsichtig? Oder sind Sie einer der Glücklichen, der sich morgends nicht den Wecker vor die Nase halten muß, um die Uhrzeit zu erkennen?