von Gast » 07.01.2004, 12:44
Hallo,
ich hatte am 20.10.2003 meine OP bei Hr. Maus in Köln und bin sehr zufrieden.
Angesichts der vielen, zum Teil wilden Gerüchte, die hier im Forum kursieren,
möchte ich meine persönlichen Erfahrungen auch einmal kurz darstellen. Auch ich
hatte mich vor der OP in diesem Forum schlau gemacht, habe allerdings manchmal
ein wenig die Sachlichkeit und die Darstellung der Fakten vermisst.
Die OP hat ca. 20 Minuten gedauert. Meine Frau konnte bei der OP mit dabei sein
und auf den Monitor schauen. Hr. Maus war sehr ruhig und hat jeden Schritt während
der OP erklärt. Die OP war zwar nicht angenehm, aber ich hatte zu keinem Zeitpunkt
Schmerzen, obwohl es außer ein paar Augentropfen keinerlei Betäubung gab.
Die gesamte OP wurde auf VHS-Video aufgezeichnet und die Kassette wurde mir nach
der OP mitgegeben. Dass sich der Operateur so offen "in die Karten" sehen lassen
hat fand ich toll.
Unmittelbar nach der OP sah die Welt für mich etwas milchig/nebelig aus.
Dieser Effekt verschwand nach ca. 3 Stunden. Sehen konnte ich aber sofort scharf.
Am selben Abend habe ich noch Fernsehen geschaut. War prima.
Am nächsten Tag konnte ich problemlos Auto fahren.
Die ersten Tage hatte ich im bei Dunkelheit leichte Halos um helle Lichtquellen.
Diese Halos wurden aber nach wenigen Tagen immer weniger und waren nach
ca. 1 Woche verschwunden.
Eine Woche nach der OP musste ich täglich 3 verschiedene Augentropfen nehmen
(Antibiotika, Kortison, Tränenersatz), danach eine Woche nur noch Tränenersatz.
Danach habe ich nur noch ab und zu Tränenersatzflüssigkeit verwendet (z.B. nach
langen Saunagängen). Ich brauche jetzt (10 Wochen Post-OP) schon seit längerem
keinerlei Augentropfen mehr.
Eine Woche nach der OP bin ich in Urlaub geflogen (incl. Schwimmen), 2 Wochen nach der
OP war ich wieder in der Sauna, 8 Wochen Post-OP Skilaufen. Alles problemlos.
Glücklicherweise habe ich eine recht dicke Hornhaut (~ 650 um Pre-OP) und keine allzugrosse
Pupillenöffung (> 100% Visus. Die +0.25 D Post-OP werden von mir übrigens subjektiv nicht
wahrgenommen. Die erreichten Refraktionswerte können durchaus als "Punktlandung"
angesehen werden.
Die Hornhautdicke wurde bei mir übrigens mit einem neuen, interessanten Gerät gemessen,
das die Hornhaut und die Linse vollständig dreidimensional darstellt. Es handelte sich
hierbei um eine berührungslose, optische Pachymetrie ("Scheinflugverfahren").
Insgesamt denke ich, dass ich Glück hatte und bei mir alles sehr gut gelaufen ist.
Man kann daraus sicher nicht schliessen, daß eine LASIK immer so problemlos abläuft.
Aber das muss jeder für sich selbst beurteilen.
Disclaimer: Ich arbeite nicht für die Praxis Maus, habe auch sonst keinerlei Beziehung
zu der Praxis oder einer Herstellerfirma im Bereich refraktiver Chirurgie. Ich bin auch
kein "Dauerposter" und habe keinerlei finanzielles Interesse am dargestellten Thema.
Ich bin lediglich ein zufriedenen Patient.
Anbei noch meine "technischen Daten", für die, die sich für Fakten interessieren.
Gruss
Dirk
LASIK
-----
Pre-OP:
Pupille: 5.7 mm (mehrere Messungen alle << 6 mm)
Hornhaut: R 636 um / L 653 um
Refraktion: R -2.75 -1.50 @ 004 -4.25 +1.50 @ 094
L -1.25 -2.75 @ 176 -4.00 +2.75 @ 086
BSCVA: R 160% L 125%
OP: 20.10.2003 16:00
Flap = 140 um Dia = 9.5 mm
Optische Zone = 6.5 mm
R = Wavefront LASIK
L = normale LASIK mit prolatem Ablationsprofil
Laser = Wavelight Allegretto 400 Hz
Post-OP:
Day1:
Hornhaut: R 583 um / L 618 um (-53 um / -35 um) (-3.8 D / -2.5 D)
Refraktion: R +0.25 L +0.25
UCVA: R 160% L 160%
6 Wochen: keine Änderung
Hallo,
ich hatte am 20.10.2003 meine OP bei Hr. Maus in Köln und bin sehr zufrieden.
Angesichts der vielen, zum Teil wilden Gerüchte, die hier im Forum kursieren,
möchte ich meine persönlichen Erfahrungen auch einmal kurz darstellen. Auch ich
hatte mich vor der OP in diesem Forum schlau gemacht, habe allerdings manchmal
ein wenig die Sachlichkeit und die Darstellung der Fakten vermisst.
Die OP hat ca. 20 Minuten gedauert. Meine Frau konnte bei der OP mit dabei sein
und auf den Monitor schauen. Hr. Maus war sehr ruhig und hat jeden Schritt während
der OP erklärt. Die OP war zwar nicht angenehm, aber ich hatte zu keinem Zeitpunkt
Schmerzen, obwohl es außer ein paar Augentropfen keinerlei Betäubung gab.
Die gesamte OP wurde auf VHS-Video aufgezeichnet und die Kassette wurde mir nach
der OP mitgegeben. Dass sich der Operateur so offen "in die Karten" sehen lassen
hat fand ich toll.
Unmittelbar nach der OP sah die Welt für mich etwas milchig/nebelig aus.
Dieser Effekt verschwand nach ca. 3 Stunden. Sehen konnte ich aber sofort scharf.
Am selben Abend habe ich noch Fernsehen geschaut. War prima.
Am nächsten Tag konnte ich problemlos Auto fahren.
Die ersten Tage hatte ich im bei Dunkelheit leichte Halos um helle Lichtquellen.
Diese Halos wurden aber nach wenigen Tagen immer weniger und waren nach
ca. 1 Woche verschwunden.
Eine Woche nach der OP musste ich täglich 3 verschiedene Augentropfen nehmen
(Antibiotika, Kortison, Tränenersatz), danach eine Woche nur noch Tränenersatz.
Danach habe ich nur noch ab und zu Tränenersatzflüssigkeit verwendet (z.B. nach
langen Saunagängen). Ich brauche jetzt (10 Wochen Post-OP) schon seit längerem
keinerlei Augentropfen mehr.
Eine Woche nach der OP bin ich in Urlaub geflogen (incl. Schwimmen), 2 Wochen nach der
OP war ich wieder in der Sauna, 8 Wochen Post-OP Skilaufen. Alles problemlos.
Glücklicherweise habe ich eine recht dicke Hornhaut (~ 650 um Pre-OP) und keine allzugrosse
Pupillenöffung (> 100% Visus. Die +0.25 D Post-OP werden von mir übrigens subjektiv nicht
wahrgenommen. Die erreichten Refraktionswerte können durchaus als "Punktlandung"
angesehen werden.
Die Hornhautdicke wurde bei mir übrigens mit einem neuen, interessanten Gerät gemessen,
das die Hornhaut und die Linse vollständig dreidimensional darstellt. Es handelte sich
hierbei um eine berührungslose, optische Pachymetrie ("Scheinflugverfahren").
Insgesamt denke ich, dass ich Glück hatte und bei mir alles sehr gut gelaufen ist.
Man kann daraus sicher nicht schliessen, daß eine LASIK immer so problemlos abläuft.
Aber das muss jeder für sich selbst beurteilen.
Disclaimer: Ich arbeite nicht für die Praxis Maus, habe auch sonst keinerlei Beziehung
zu der Praxis oder einer Herstellerfirma im Bereich refraktiver Chirurgie. Ich bin auch
kein "Dauerposter" und habe keinerlei finanzielles Interesse am dargestellten Thema.
Ich bin lediglich ein zufriedenen Patient.
Anbei noch meine "technischen Daten", für die, die sich für Fakten interessieren.
Gruss
Dirk
LASIK
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Pre-OP:
Pupille: 5.7 mm (mehrere Messungen alle << 6 mm)
Hornhaut: R 636 um / L 653 um
Refraktion: R -2.75 -1.50 @ 004 -4.25 +1.50 @ 094
L -1.25 -2.75 @ 176 -4.00 +2.75 @ 086
BSCVA: R 160% L 125%
OP: 20.10.2003 16:00
Flap = 140 um Dia = 9.5 mm
Optische Zone = 6.5 mm
R = Wavefront LASIK
L = normale LASIK mit prolatem Ablationsprofil
Laser = Wavelight Allegretto 400 Hz
Post-OP:
Day1:
Hornhaut: R 583 um / L 618 um (-53 um / -35 um) (-3.8 D / -2.5 D)
Refraktion: R +0.25 L +0.25
UCVA: R 160% L 160%
6 Wochen: keine Änderung