von Petra_2 » 26.12.2003, 14:50
Hallo Thierry:o)
sorry, wenn das im Eifer des Gefechts etwas missverständlich rüberkam. Natürlich schreibst du auch kritisch! Es haftete mir wohl noch ein Beitrag von dir im Kopf, in dem du "die Türken" allgemein als hilfsbereit und freundlich bezeichnest (was ich ja gar nicht bestreiten will:o). Wie soll ich das erklären...es kam bei mir wohl so an, als könne man sich aus diesem Grund auch getrost in der Türkei operieren lassen. Neeeein, bitte jetzt nicht falsch verstehen;o). Sicher kann man das! Aber genauso gut kann man sich auch anderswo operieren lassen. Wichtig ist letztendlich, dass man sich der Risiken bewußt ist. Wenn man sich als "blindes Huhn" durch die Welt tasten muß, dann möchte man am liebsten alles tun, um sich endlich von den "Sehkrücken" zu befreien. Nach allem, was ich so gelesen habe und immer noch lese, denke ich, dass es nicht nur die Risiken sind, die mich von der OP abhalten, sondern auch die ganzen "kleinen Behinderungen"(Restsehschwäche, ungleiche Sehschärfen, Kopfschmerzen usw), mit denen viele nach der OP zu kämpfen haben. Klar, das alles kann nach ein paar Monaten verschwinden, es muß aber nicht. Ich möchte jetzt nicht pauschal gegen die OP urteilen, denn bei stark Kurzsichtigen ist das Leben selbst mit einer einer evtl Restsehschwäche immer noch ein Gewinn an Lebensqualität. Für mich war und ist der Gedanke (OP) auch immer noch verlockend und abschreckend zugleich. Der menschliche Körper ist so komplex und jedes einzelne Organ kostbar, da ist es eigentlich schon nebensächlich, über die OP-Kosten nachzudenken;o).
Inzwischen habe ich auch meine Meinung über den Behandlungsort geändert.
Wenn ich mich tatsächlich irgendwann einer OP unterziehen werde, dann in der Nähe meines Wohnortes. Mir persönlich ist es wichtig, bei evtl. Komplikationen schnell zu dem Operateur zu gelangen. Vielleicht ist der Vergleich jetzt nicht ganz passend, aber ich hatte vor Jahren eine kleine Odyssee mit den Zähnen. Da hatte ich wohl eine Art Nervenentzündung im Kieferbereich (trug Provosiorium - Arzt war im Urlaub). Kein anderer Zahnarzt traute sich an die Sache ran (wg. Garantieleistung). Möchte nicht zu weit ausufern, aber es hat mich seeehr viele Nerven gekostet! Dies will ich mir zukünftig ersparen, lieber zahle ich mehr;o). Jede/r macht seine Erfahrungen im Leben und jede/r muss seine ganz persönliche Entscheidungen treffen. Ich bewundere ehrlich gesagt deinen Mut, Thierry:o)...gerade WEIL du auch so kritisch bist und dich mit der Problematik sehr intensiv auseinander gesetzt hast. Finde es auch absolut nachvollziehbar, wenn am Tag "X" die Nerven blank liegen, dass muß keinem peinlich sein. Falls der Tag "X" auch für mich eines Tages kommen wird, werde ich das natürlich ausführlich berichten:o). Kann leider erst Ende Jan. wieder in das Forum schauen, schade eigentlich, es ist immer wieder interessant hier mitzulesen und sich auszutauschen:o).
P.S: Finde es gut, dass Herr Uslu auch mal ins Forum gepostet hat. Verstehe nicht, wieso hier solche sinnlosen Lügen verbreitet werden:o(. Das bringt uns hier keinen Schritt weiter!
Machts gut und schönes neues...

)
LG
Petra_2
allo Petra,
: wer sagt Dir, daß ich zufrieden bin?

: Nein, im Ernst: ich bin mehr oder weniger zufrieden. Und sicherlich hast Du Recht, daß meine persönliche (mehr oder weniger) Zufriedenheit mit dem Ergebniss meiner Laserbehandlung -subjektiv- dazu beiträgt, meine Kritikfähigkeit und Objektivität ein wenig zu beeinträchtigen. Dennoch bleibe ich, weil ich es von aus Natur bin, ein sehr kritischer Mensch, und eben auch ein Perfektionnist. Deshalb, bin ich zwar zufrieden, aber -wie meine Frau es immer zu sagen pflegt- nicht total/wirklich zufrieden. V.a. nicht, wenn man bedenkt, wie sich mein linkes Auge entwickelt hat, sei es in Punkto Sehvermögen, oder in Punkto Heilung. Und, nicht zu vergessen, die starken Schmerzen an diesem Auge, sowohl während der OP, als danach.
: In einem Punkt, möchte ich Dich -leider- wiedersprechen : ich schreibe nicht allgemein positiv. Das ist falsch. Und das müsstest Du anhand meiner diversen Beiträge bemerkt haben. Hätte ich zumindest gehofft. Desshalb wundert mich Deine Annahme -ich würde allgemein positiv schreiben.
: Denn sowohl wenn ich über meine eigene Erfahrung und Entwicklungsphase (in Bezug auf OP-Verlauf, -Folgen und -Heilung) berichte, als auch wenn ich einige Beiträge beantworte, versuche ich immer noch die positiven und negativen Seiten zu schildern. Wenn mir dieser Wunsch mißlungen sein sollte, so mein derzeitiger Eindruck (nachdem was ich gerade lesen konnte), werde ich nachdenken, ob meine Beiträge wirklich mehr einen -allgemein- positiven Eindruck hinterlassen haben, anstatt dem, den ich vermitteln wollte.

: Ich werde darüber nachdenken und vermutlich demnächst einen etwas "anderen" Beitrag schreiben (scheint mir nötig).
: So. Ich wünsche Dir auch ein fröhliches Fest (auch am 2. Weihnachtstag) und ein guter Rutsch ins neue Jahr. Ihr habt Glück in Deutschland, den in Frankreich gilt der 26. Dez. nicht als Feiertag.
: Herzlichst,
: Thierry
Hallo Thierry:o)
sorry, wenn das im Eifer des Gefechts etwas missverständlich rüberkam. Natürlich schreibst du auch kritisch! Es haftete mir wohl noch ein Beitrag von dir im Kopf, in dem du "die Türken" allgemein als hilfsbereit und freundlich bezeichnest (was ich ja gar nicht bestreiten will:o). Wie soll ich das erklären...es kam bei mir wohl so an, als könne man sich aus diesem Grund auch getrost in der Türkei operieren lassen. Neeeein, bitte jetzt nicht falsch verstehen;o). Sicher kann man das! Aber genauso gut kann man sich auch anderswo operieren lassen. Wichtig ist letztendlich, dass man sich der Risiken bewußt ist. Wenn man sich als "blindes Huhn" durch die Welt tasten muß, dann möchte man am liebsten alles tun, um sich endlich von den "Sehkrücken" zu befreien. Nach allem, was ich so gelesen habe und immer noch lese, denke ich, dass es nicht nur die Risiken sind, die mich von der OP abhalten, sondern auch die ganzen "kleinen Behinderungen"(Restsehschwäche, ungleiche Sehschärfen, Kopfschmerzen usw), mit denen viele nach der OP zu kämpfen haben. Klar, das alles kann nach ein paar Monaten verschwinden, es muß aber nicht. Ich möchte jetzt nicht pauschal gegen die OP urteilen, denn bei stark Kurzsichtigen ist das Leben selbst mit einer einer evtl Restsehschwäche immer noch ein Gewinn an Lebensqualität. Für mich war und ist der Gedanke (OP) auch immer noch verlockend und abschreckend zugleich. Der menschliche Körper ist so komplex und jedes einzelne Organ kostbar, da ist es eigentlich schon nebensächlich, über die OP-Kosten nachzudenken;o).
Inzwischen habe ich auch meine Meinung über den Behandlungsort geändert.
Wenn ich mich tatsächlich irgendwann einer OP unterziehen werde, dann in der Nähe meines Wohnortes. Mir persönlich ist es wichtig, bei evtl. Komplikationen schnell zu dem Operateur zu gelangen. Vielleicht ist der Vergleich jetzt nicht ganz passend, aber ich hatte vor Jahren eine kleine Odyssee mit den Zähnen. Da hatte ich wohl eine Art Nervenentzündung im Kieferbereich (trug Provosiorium - Arzt war im Urlaub). Kein anderer Zahnarzt traute sich an die Sache ran (wg. Garantieleistung). Möchte nicht zu weit ausufern, aber es hat mich seeehr viele Nerven gekostet! Dies will ich mir zukünftig ersparen, lieber zahle ich mehr;o). Jede/r macht seine Erfahrungen im Leben und jede/r muss seine ganz persönliche Entscheidungen treffen. Ich bewundere ehrlich gesagt deinen Mut, Thierry:o)...gerade WEIL du auch so kritisch bist und dich mit der Problematik sehr intensiv auseinander gesetzt hast. Finde es auch absolut nachvollziehbar, wenn am Tag "X" die Nerven blank liegen, dass muß keinem peinlich sein. Falls der Tag "X" auch für mich eines Tages kommen wird, werde ich das natürlich ausführlich berichten:o). Kann leider erst Ende Jan. wieder in das Forum schauen, schade eigentlich, es ist immer wieder interessant hier mitzulesen und sich auszutauschen:o).
P.S: Finde es gut, dass Herr Uslu auch mal ins Forum gepostet hat. Verstehe nicht, wieso hier solche sinnlosen Lügen verbreitet werden:o(. Das bringt uns hier keinen Schritt weiter!
Machts gut und schönes neues...:o)
LG
Petra_2
allo Petra,
: wer sagt Dir, daß ich zufrieden bin? ;-)
: Nein, im Ernst: ich bin mehr oder weniger zufrieden. Und sicherlich hast Du Recht, daß meine persönliche (mehr oder weniger) Zufriedenheit mit dem Ergebniss meiner Laserbehandlung -subjektiv- dazu beiträgt, meine Kritikfähigkeit und Objektivität ein wenig zu beeinträchtigen. Dennoch bleibe ich, weil ich es von aus Natur bin, ein sehr kritischer Mensch, und eben auch ein Perfektionnist. Deshalb, bin ich zwar zufrieden, aber -wie meine Frau es immer zu sagen pflegt- nicht total/wirklich zufrieden. V.a. nicht, wenn man bedenkt, wie sich mein linkes Auge entwickelt hat, sei es in Punkto Sehvermögen, oder in Punkto Heilung. Und, nicht zu vergessen, die starken Schmerzen an diesem Auge, sowohl während der OP, als danach.
: In einem Punkt, möchte ich Dich -leider- wiedersprechen : ich schreibe nicht allgemein positiv. Das ist falsch. Und das müsstest Du anhand meiner diversen Beiträge bemerkt haben. Hätte ich zumindest gehofft. Desshalb wundert mich Deine Annahme -ich würde allgemein positiv schreiben.
: Denn sowohl wenn ich über meine eigene Erfahrung und Entwicklungsphase (in Bezug auf OP-Verlauf, -Folgen und -Heilung) berichte, als auch wenn ich einige Beiträge beantworte, versuche ich immer noch die positiven und negativen Seiten zu schildern. Wenn mir dieser Wunsch mißlungen sein sollte, so mein derzeitiger Eindruck (nachdem was ich gerade lesen konnte), werde ich nachdenken, ob meine Beiträge wirklich mehr einen -allgemein- positiven Eindruck hinterlassen haben, anstatt dem, den ich vermitteln wollte. :-(
: Ich werde darüber nachdenken und vermutlich demnächst einen etwas "anderen" Beitrag schreiben (scheint mir nötig).
: So. Ich wünsche Dir auch ein fröhliches Fest (auch am 2. Weihnachtstag) und ein guter Rutsch ins neue Jahr. Ihr habt Glück in Deutschland, den in Frankreich gilt der 26. Dez. nicht als Feiertag.
: Herzlichst,
: Thierry