Hallo Gast, herzlichen Dank für Deine Antwort.
Die Idee mit dem multifokalen Hornhautprofil leuchtet mir ein.
Ich glaube momentan würde es mir schon helfen, allein den definitiven Grund der "verkorksten Optik" (dieser Ausdruck trifft's genau) zu wissen, um mit meinen Augen besser zurecht zu kommen.
Deswegen habe ich jetzt doch einen Termin in einem Laser Zentrum. In Bern, die waren sogar richtig nett und bemüht am Telefon.
Wie ist eigentlich ein multifokales Hornhautprofil zu erkennen? Sieht man das mit der Hornhaut-Topographie??
Mit Valium vollpumpen, na,na das klingt aber ein wenig arg brutal
Aber in der Tat war das Valium eine von den Kleinigkeiten, die meiner Meinung nach in Istanbul nicht optimal gelaufen sind.
Dabei hatte ich mich extra im Voraus einem "Selbstversuch" unterzogen! (Wollte auf jeden Fall eine paradoxe Reaktion ausschliessen, so was habe ich bei Patientinnen schon gesehen, die wurden auf's Valium hysterisch statt schläfrig.) Also zu Hause in völlig unaufgeregtem Zustand begann ich ab 15 mg was zu merken.
So bat ich, als mir eine 5 mg Tablette in die Hand gedrückt wurde, um die doppelte Dosis (und bekam sie auch). Es wurde eine Uhrzeit genannt, zu der wir das Valium schlucken sollten.
In weiser Voraussicht (schätze mal, das ist das generelle Zeitverständnis der Süd- Europäer, 11Uhr abholen im Hotel heisst nicht vor 12...), nahm ich es schon später, aber nicht spät genug.
Just als ich dran war, war die Entspannung vorbei. Und ich hatte sogar tatsächlich das Gefühl, mit dem Abklingen der Wirkung in eine leichte paradoxe Reaktion hineinzurutschen. Ob es das gibt? Das man mal so, und mal so auf ein Arzneimittel reagiert?
In einer Sache will ich hier Thierry widersprechen. (Dies ist allerdings eine rein subjektive, persönliche Meinung!!! Ich weiss, dass es mir nach 3 Tagen Behandlung in Dr Celikkols Praxis in keiner Weise zusteht, auch über die restlichen 362 Tage eines Jahres dort zu urteilen! Und ich will auch nicht von mir auf andere schliessen. Ich spreche nur davon, wie ich allein es wahrgenommen habe!)
Ich habe es in meinem ersten Bericht schon kurz erwähnt.
Ich finde nicht, dass 5 o. 6 Operationen am Tag bei Frau Dr C. wenig sind. Und ich konnte auch nicht erkennen, dass sie sich richtig viel Zeit für jede(n) Patient(in) nimmt (Betonung auf: jede(n)). Ich persönlich habe nicht alles als sehr positiv und angenehm erlebt (Betonung auf: alles/sehr).
Es war kein Fliessband. Aber es war auch nicht das Gegenteil.
Dr C. macht alles selbst, keine Assistenten an die sie Voruntersuchungen delegiert (sehr positiv empfunden!).
Ich schätze jetzt mal den ungefähren Zeitaufwand pro Patient (Untersuchung& OP) auf 1,5 Stunden. Macht bei 6 OPs (soviel habe ich an meinem OP Tag mitbekommen) schon 9 Stunden. Morgens kamen noch ein paar Patienten, die ich nicht abends in der Klinik wiedergesehen habe. Ich addiere noch 1 Stunde für normalen Praxisbetrieb.
Ich denke, da kann sich Thierry sehr glücklich schätzen, dass sie ihm zusätzlich zu ihren 10 Stunden noch 2 Stunden Gespräch gewährte.
Ich glaube, es würde ihren Rahmen sprengen, wenn dies jeder von ihr verlangen/benötigen würde.
Und genau deswegen denke ich, entstand bei mir der Eindruck, dass sie zwar meine Fragen beantwortete, aber es lieber hatte, wenn ich nichts fragte.
Ich kenne es eigentlich so (und das bei weit "harmloseren" Eingriffen), dass man Aufklärungsbögen am Tag vor der geplanten OP ausgehändigt bekommt, und der Chirurg dann noch einmal gemeinsam mit einem diese durchgeht.
Wenn ich gar nichts gefragt hätte, wäre wohl ihre einzige Mitteilung an mich gewesen: "Ihre Werte sind ok. Ich operiere sie. Wegen dem rechten Auge ist leider kein Aberrometer möglich."
Ehrlich gesagt, wenn ich bedenke, unter welcher Anspannung man vor der OP steht, und wie dieser Stress bei manchen (bei mir!) auf's Gehirn schlägt, dann fände ich es sehr angebracht, dass der Arzt einem noch mal alles ausführlich darlegt, und zwar von sich aus, ohne dass der Patient selbst gefordert ist, schlaue Fragen zu produzieren.
Gerade bei dieser OP (gesundes Auge, für den Rest des Lebens) sollte sich der Chirurg in einem persönlichen Gespräch noch einmal vergewissern, dass die gesamte Tragweite, die dieser Eingriff mit sich bringt, dem Patienten bekannt ist, sowie zu Genüge verstanden/durchdacht wurde.
Dieses Verstehen allein daraus zu schliessen, dass der Patient mit Unterschrift bestätigt, mehrere Seiten Papier durchgelesen und keine Fragen mehr zu haben, finde ich--nun ja, wie soll ich sagen--mutig?
Wie gesagt, dies ist meine rein persönliche Meinung! (Werde ich jetzt aufgefressen--huh??)
Ich z.B. habe bei der Frage, was ich mir von der OP erwarte, nicht 120% hingeschrieben (das kam mir vermessen vor). Aber natürlich hatte ich 120% im Sinn. Und jetzt staune ich nur noch über meine Blödheit, es noch nicht einmal fertig gebracht zu haben, nachzuhaken, mit welcher Korrektur, bezogen auf meine Werte, ich denn realistischer Weise hätte rechnen können.
Vielleicht hätte die Antwort für mich einen Unterschied gemacht.
Ich habe genau das, was in meiner Akte als mein Wunsch schriftlich festgehalten ist: Alltag ohne Sehhilfe.
Ich tue mich momentan verdammt schwer, mit dem zufrieden zu sein, was ich habe.
Ich weiss, mein Fehler.
Jetzt, im Nachhinein (mit so viel klarerem Kopf als am 11.11.), wünsche ich mir, ich hätte den Mut aufgebracht Frau Celikkol um eine Bedenkzeit zu bitten.
Im Nachhinein kann man sich so vieles wünschen.
Liebe Forum Leser, ihr seht, ich bin noch immer daran mein Lasik Erlebnis zu "verdauen".
Macht es nicht so wie ich!! Macht es besser als ich!!
Und jetzt hinaus in den Schnee, die herrliche Winterluft anästhesiert so angenehm mein Auge.
LG
Christine
Hallo Gast, herzlichen Dank für Deine Antwort.
Die Idee mit dem multifokalen Hornhautprofil leuchtet mir ein.
Ich glaube momentan würde es mir schon helfen, allein den definitiven Grund der "verkorksten Optik" (dieser Ausdruck trifft's genau) zu wissen, um mit meinen Augen besser zurecht zu kommen.
Deswegen habe ich jetzt doch einen Termin in einem Laser Zentrum. In Bern, die waren sogar richtig nett und bemüht am Telefon.
Wie ist eigentlich ein multifokales Hornhautprofil zu erkennen? Sieht man das mit der Hornhaut-Topographie??
Mit Valium vollpumpen, na,na das klingt aber ein wenig arg brutal :-)
Aber in der Tat war das Valium eine von den Kleinigkeiten, die meiner Meinung nach in Istanbul nicht optimal gelaufen sind.
Dabei hatte ich mich extra im Voraus einem "Selbstversuch" unterzogen! (Wollte auf jeden Fall eine paradoxe Reaktion ausschliessen, so was habe ich bei Patientinnen schon gesehen, die wurden auf's Valium hysterisch statt schläfrig.) Also zu Hause in völlig unaufgeregtem Zustand begann ich ab 15 mg was zu merken.
So bat ich, als mir eine 5 mg Tablette in die Hand gedrückt wurde, um die doppelte Dosis (und bekam sie auch). Es wurde eine Uhrzeit genannt, zu der wir das Valium schlucken sollten.
In weiser Voraussicht (schätze mal, das ist das generelle Zeitverständnis der Süd- Europäer, 11Uhr abholen im Hotel heisst nicht vor 12...), nahm ich es schon später, aber nicht spät genug.
Just als ich dran war, war die Entspannung vorbei. Und ich hatte sogar tatsächlich das Gefühl, mit dem Abklingen der Wirkung in eine leichte paradoxe Reaktion hineinzurutschen. Ob es das gibt? Das man mal so, und mal so auf ein Arzneimittel reagiert?
In einer Sache will ich hier Thierry widersprechen. (Dies ist allerdings eine rein subjektive, persönliche Meinung!!! Ich weiss, dass es mir nach 3 Tagen Behandlung in Dr Celikkols Praxis in keiner Weise zusteht, auch über die restlichen 362 Tage eines Jahres dort zu urteilen! Und ich will auch nicht von mir auf andere schliessen. Ich spreche nur davon, wie ich allein es wahrgenommen habe!)
Ich habe es in meinem ersten Bericht schon kurz erwähnt.
Ich finde nicht, dass 5 o. 6 Operationen am Tag bei Frau Dr C. wenig sind. Und ich konnte auch nicht erkennen, dass sie sich richtig viel Zeit für jede(n) Patient(in) nimmt (Betonung auf: jede(n)). Ich persönlich habe nicht alles als sehr positiv und angenehm erlebt (Betonung auf: alles/sehr).
Es war kein Fliessband. Aber es war auch nicht das Gegenteil.
Dr C. macht alles selbst, keine Assistenten an die sie Voruntersuchungen delegiert (sehr positiv empfunden!).
Ich schätze jetzt mal den ungefähren Zeitaufwand pro Patient (Untersuchung& OP) auf 1,5 Stunden. Macht bei 6 OPs (soviel habe ich an meinem OP Tag mitbekommen) schon 9 Stunden. Morgens kamen noch ein paar Patienten, die ich nicht abends in der Klinik wiedergesehen habe. Ich addiere noch 1 Stunde für normalen Praxisbetrieb.
Ich denke, da kann sich Thierry sehr glücklich schätzen, dass sie ihm zusätzlich zu ihren 10 Stunden noch 2 Stunden Gespräch gewährte.
Ich glaube, es würde ihren Rahmen sprengen, wenn dies jeder von ihr verlangen/benötigen würde.
Und genau deswegen denke ich, entstand bei mir der Eindruck, dass sie zwar meine Fragen beantwortete, aber es lieber hatte, wenn ich nichts fragte.
Ich kenne es eigentlich so (und das bei weit "harmloseren" Eingriffen), dass man Aufklärungsbögen am Tag vor der geplanten OP ausgehändigt bekommt, und der Chirurg dann noch einmal gemeinsam mit einem diese durchgeht.
Wenn ich gar nichts gefragt hätte, wäre wohl ihre einzige Mitteilung an mich gewesen: "Ihre Werte sind ok. Ich operiere sie. Wegen dem rechten Auge ist leider kein Aberrometer möglich."
Ehrlich gesagt, wenn ich bedenke, unter welcher Anspannung man vor der OP steht, und wie dieser Stress bei manchen (bei mir!) auf's Gehirn schlägt, dann fände ich es sehr angebracht, dass der Arzt einem noch mal alles ausführlich darlegt, und zwar von sich aus, ohne dass der Patient selbst gefordert ist, schlaue Fragen zu produzieren.
Gerade bei dieser OP (gesundes Auge, für den Rest des Lebens) sollte sich der Chirurg in einem persönlichen Gespräch noch einmal vergewissern, dass die gesamte Tragweite, die dieser Eingriff mit sich bringt, dem Patienten bekannt ist, sowie zu Genüge verstanden/durchdacht wurde.
Dieses Verstehen allein daraus zu schliessen, dass der Patient mit Unterschrift bestätigt, mehrere Seiten Papier durchgelesen und keine Fragen mehr zu haben, finde ich--nun ja, wie soll ich sagen--mutig?
Wie gesagt, dies ist meine rein persönliche Meinung! (Werde ich jetzt aufgefressen--huh??)
Ich z.B. habe bei der Frage, was ich mir von der OP erwarte, nicht 120% hingeschrieben (das kam mir vermessen vor). Aber natürlich hatte ich 120% im Sinn. Und jetzt staune ich nur noch über meine Blödheit, es noch nicht einmal fertig gebracht zu haben, nachzuhaken, mit welcher Korrektur, bezogen auf meine Werte, ich denn realistischer Weise hätte rechnen können.
Vielleicht hätte die Antwort für mich einen Unterschied gemacht.
Ich habe genau das, was in meiner Akte als mein Wunsch schriftlich festgehalten ist: Alltag ohne Sehhilfe.
Ich tue mich momentan verdammt schwer, mit dem zufrieden zu sein, was ich habe.
Ich weiss, mein Fehler.
Jetzt, im Nachhinein (mit so viel klarerem Kopf als am 11.11.), wünsche ich mir, ich hätte den Mut aufgebracht Frau Celikkol um eine Bedenkzeit zu bitten.
Im Nachhinein kann man sich so vieles wünschen.
Liebe Forum Leser, ihr seht, ich bin noch immer daran mein Lasik Erlebnis zu "verdauen".
Macht es nicht so wie ich!! Macht es besser als ich!!
Und jetzt hinaus in den Schnee, die herrliche Winterluft anästhesiert so angenehm mein Auge.
LG
Christine