Lasik/PRK bei eimpfindlichen Augen

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Re: Lasik/PRK bei eimpfindlichen Augen

von Gast » 27.06.2003, 13:56

Zunächst mal kann man untersuchen lassen, ob ein trockenes Auge überhaupt vorliegt (Messung der Tränenmenge, Messung der Tränenaufbruchzeit, Beurteilung des Tränenfilms mit Spaltlampe)

Augentrockenheit kann viele Ursachen haben. Allgemein sollten Krankheiten abgecheckt werden (z.B. Schilddrüsenunterfunktion, Blutbild usw.), Allergien, auch eine falsch angepasste Brille oder Kontaktlinsen können das verursachen. Wenn man also die Ursache findet und beheben kann, hat man Glück gehabt.

Das trockene Auge wird von vielen als eine unheilbare Krankheit betrachtet. Meistens wird künstliche Tränenflüssigkeit verwendet. Das trockene Auge vor einer LaserOp in den Griff zu bekommen, bedeutet, dass der Tränenfilm ohne künstliche Tränenflüssigkeit verbessert werden muss. Mir sind folgende Ansätze bekannt, um dies zu erreichen:

- Verschluss der Tränenabflusskanäle mit Silikonstöpseln oder durch Koagulation (dann hält sich die Tränenflüssigkeit länger im Auge)

- Lidtherapie (und andere Maßnahmen) zur Reaktivierung der Meibomdrüsen (für das Öl im Tränenfilm), falls diese Drüsen nicht richtig funktionieren (http://www.med1.de/Forum/Augen/26402/1/)

- Ein neues Medikament soll trockene Augen "heilen" können, welche durch Entzündungsähnliche Zustände ausgelöst werden (Cyclosporin)

- Naturheilmethoden, deren Wirksamkeit mir nicht bekannt ist

Wenn man das trockene Auge beheben hat, kann man sich evtl. auch wieder an Kontaktlinsen heranwagen.

Re: Lasik/PRK bei eimpfindlichen Augen

von Gast » 27.06.2003, 01:36

: wenn deine Augenempfindlichkeit durch zu trockene Augen verursacht wird, solltest du vor einer OP zuerst die trockenen Augen in den Griff bekommen.

Auch wenn es nicht direkt hier hergehört: Was gäbe es für Möglichkeiten, das in den Griff zu bekommen? Immerhin denke ich mal, dass auch meine Kontaktlinsenunverträglichkeit zumindest teilweise daher rührt.

Besten Dank für die Infos

Re: Lasik/PRK bei eimpfindlichen Augen

von Gast » 26.06.2003, 17:49

wenn deine Augenempfindlichkeit durch zu trockene Augen verursacht wird, solltest du vor einer OP zuerst die trockenen Augen in den Griff bekommen.

Ansonsten weiss ich nichts davon, dass empfindliche Augen eine Gegeningikation wären. Die Ärzte können dir das bestimmt sagen. Kortison ist ein Medikament, dass Reizungen eher unterdrückt. So gesehen wird in der ersten Zeit nach der OP sowieso dein ganzes Abwehrsystem betäubt. Wenn es danach keinen Grund mehr für Augenreizung gibt (wie z.B. trockene Augen), sollte es auch keine Probleme geben.

Lasik/PRK bei eimpfindlichen Augen

von Gast » 26.06.2003, 13:30

Moin Moin

Ich beschäftige mich auch seit geraumer Zeit mit dem Thema Lasik (habe jeweils ca. .8 Dioptrin pro Auge). War auch schon zu einer Voruntersuchung in Berlin (Virchow-Klinikum, wenn ich mich recht erinnere). Habe das aber erst mal wegen Unsicherheit sein gelassen (der Arzt ist sehr gut seiner Sorgfaltspflicht nachgekommen und hat mich umfassend über die Risiken und möglichen Komplikationen informiert, wahrscheinlich zu gut). Aber zur eigentlichen Frage: Ich habe sehr empfindliche Augen, die mir z.B. auch das tragen von Kontaktlinsen auf Dauer nicht ermöglichen. Auch bei den Augentropfen, die bei der Voruntersuchung zum Betäuben/Ruhigstllen des Auges verabreicht wurden, saß ich erst mal 10 Minuten bis ich wenigstens ein Auge halbwegs aufbekommen habe (gesehen hab ich durch die Tränen totzdem noch nich wieder richtig). Deshalb wollte ich wissen, ob unter den Gesichtspunken überhaupt eine Lasik Möglich ist (Ablösen des Flap bei der Reizung durch die Cortison-Tropfen), ob es bei PRK ähnliche Komplikationen geben könnte und ob unter den Gesichtspunken eine OP überhaupt ratsam währe.

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