Lasik bei einer nur leichten Hornhautverkrümmung

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Re: Lasik bei einer nur leichten Hornhautverkrümmung

von Gast » 24.06.2003, 20:17

Ich habe auf dem rechten Auge eine Hornhautverkrümmung von -1,0 (allerdings bei -6,75 dpt.). Mit einer normalen weichen Linse ließ sich die H. nicht ausgleichen. Mir wurde eine torische Linse angepasst, die jedoch nicht immer (wegen trockener Augen) optimal sitzt, so dass die Sehqualität schwankt. Am besten ließe sich die H. wohl mit einer harten Linse ausgleichen.
Bezüglich der Orthokeratologie wird derzeit an der Charite in Berlin eine Studie durchgeführt, so dass man sich dort sicher umfangreich informieren kann.

: Hallo zusammen.

: Ich hatte bereits im April dieses Jahres einen OP-Termin für Lasik. Eine Stunde davor hatte ich aber meinen Termin abgesagt, da ich mir nun doch nicht sicher war ob ich diesen Eingriff wagen soll.

: Zu meiner Situation:
: Mit dem rechten Auge sehe ich zu 100 Prozent.
: Am linken Auge habe ich eine Hornhautverkrümmung
: (links: -0,00 sphär. -1,75 zyl. 5 Achse)

: Wenn ich nicht beim Lesen, Fernsehen und Arbeiten am PC Kopfschmerzen bekommen würde, würde ich eigentlich gar nichts unternehmen.

: Ich hatte bis April eine Brille, die mir kaputt ging.
: Somit wollte ich mich eigentlich lasern lassen, da ich ungern eine Brille trage.

: Inzwischen bin ich mir aber total unsicher, ob ich das Risiko einer Lasik-OP eingehen kann, wenn ich nur am linken Auge eine leichte Hornhautverkrümmung habe.

: Soll ich mir doch wieder eine Brille zulegen.
: Oder soll ich es erst mal mit einer Kontaktlinse versuchen?

: Für Ratschläge wäre ich Euch sehr dankbar.

: Grüsse, Sigi
:

Re: Lasik bei einer nur leichten Hornhautverkrümmung

von Gast » 22.06.2003, 20:23

Ich nehme mal an, dein linkes Auge ist nicht dein dominantes Auge. Das entschärft das Risiko der OP etwas.

Ich würde eine prk vorziehen. Prk ist sicherer, nach meinen Informationen. Du kannst nicht erwarten, auf 0,0 Dioptrien zu kommen. Wahrscheinlilch wärst du aber mit dem Ergebnis zufrieden.

Kontaktlinsen sollten immer zuerst ausprobiert werden. Fraglich ist aber, ob du angesichts der Hornhautverkrümmung gut mit Linsen zurechtkommen würdest (harte Linsen wären da besser, werden aber nicht so leicht vertragen). Das Problem mit Linsen ist natürlich auch, dass man sie nicht beliebig lange tragen kann/darf.

Eine weitere Option ist Orthokeratologie (Kontaktlinse die man nur nachts trägt und die den Sehfehler behebt, muss nicht jede nacht getragen werden). Ich weiss nicht, wie sicher dieses Verfahren ist.

Wenn Orthokeratologie oder Kontaktlinsen gut funktionieren, kannst du dein Auge auch noch in ein paar Jahren mit noch besserer Technik lasern lassen. Die Brille ist als Alternative auch nicht zu vergessen.

Andererseits ist eine prk bei einem so niedrigen Wert und auf dem nichtdominanten Auge wohl auch eine Überlegung wert. Auch deshalb, weil du scheinbar sowieso nicht viel Wert legst auf die Sichtqualität des linken Auges (nach dem Motto "ich brauch da unbedingt 150% Sehschärfe").

Lasik bei einer nur leichten Hornhautverkrümmung

von Gast » 21.06.2003, 22:28

Hallo zusammen.

Ich hatte bereits im April dieses Jahres einen OP-Termin für Lasik. Eine Stunde davor hatte ich aber meinen Termin abgesagt, da ich mir nun doch nicht sicher war ob ich diesen Eingriff wagen soll.

Zu meiner Situation:
Mit dem rechten Auge sehe ich zu 100 Prozent.
Am linken Auge habe ich eine Hornhautverkrümmung
(links: -0,00 sphär. -1,75 zyl. 5 Achse)

Wenn ich nicht beim Lesen, Fernsehen und Arbeiten am PC Kopfschmerzen bekommen würde, würde ich eigentlich gar nichts unternehmen.

Ich hatte bis April eine Brille, die mir kaputt ging.
Somit wollte ich mich eigentlich lasern lassen, da ich ungern eine Brille trage.

Inzwischen bin ich mir aber total unsicher, ob ich das Risiko einer Lasik-OP eingehen kann, wenn ich nur am linken Auge eine leichte Hornhautverkrümmung habe.

Soll ich mir doch wieder eine Brille zulegen.
Oder soll ich es erst mal mit einer Kontaktlinse versuchen?

Für Ratschläge wäre ich Euch sehr dankbar.

Grüsse, Sigi

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