von Eric » 22.05.2003, 20:37
Hi,
das mit den Nerven ist auch eine interessante Sache.
Wichtig sind vor allem der nasale und der temporale Nervenplexus (diese Nervenbündel sind scheinbar die wichtigsten und verlaufen von der Hornhautmitte aus nach 3 und 9 Uhr).
Mit dem fs-Laser kann man ein nasales Scharnier erstellen. Dadurch wird der nasale Nervenplexus an der Oberfläche weniger geschädigt als bei PRK (eine Studie hat zumindest schon gezeigt, dass dadurch in den ersten Monaten nach Lasik die Augen weniger trocken sind, nach 6 Monaten waren die trockenen Augen allerdings bei allen Probanden verschwunden, deshalb konnte hier noch nicht ermittelt werden, ob das Langzeitrisiko mit nasalem Scharnier sinkt. Es liegt aber nahe, das anzunehmen).
Wenn man in Zukunft eine minimalinvasive Femtosekundenlasik durchführen kann, dann kann auch der temporale Nervenplexus an der Oberfläche der Hornhaut erhalten werden.
Wenn man zusätzlich annimmt, dass die Nerven, die nahe an der Hornhautoberfläche verlaufen, wichtiger sind, als die Nerven, die tief liegen, dann könnte die Lasik in Zukunft ein geringeres Risiko für trockene Augen haben als die PRK (bei hohen Werten erst recht).
Aber bisher liegst du mit dem Argument Risikominimierung schon richtig, glaube ich (naja, bis auf Haze, Regression, und Vernarbung). Ich habe aber das Gefühl, dass sich die Lasik in Zukunft noch mehr durchsetzen wird. Dafür spricht schon allein der Werbeeffekt, der durch die schnelle Heilung entsteht.
Hi,
das mit den Nerven ist auch eine interessante Sache.
Wichtig sind vor allem der nasale und der temporale Nervenplexus (diese Nervenbündel sind scheinbar die wichtigsten und verlaufen von der Hornhautmitte aus nach 3 und 9 Uhr).
Mit dem fs-Laser kann man ein nasales Scharnier erstellen. Dadurch wird der nasale Nervenplexus an der Oberfläche weniger geschädigt als bei PRK (eine Studie hat zumindest schon gezeigt, dass dadurch in den ersten Monaten nach Lasik die Augen weniger trocken sind, nach 6 Monaten waren die trockenen Augen allerdings bei allen Probanden verschwunden, deshalb konnte hier noch nicht ermittelt werden, ob das Langzeitrisiko mit nasalem Scharnier sinkt. Es liegt aber nahe, das anzunehmen).
Wenn man in Zukunft eine minimalinvasive Femtosekundenlasik durchführen kann, dann kann auch der temporale Nervenplexus an der Oberfläche der Hornhaut erhalten werden.
Wenn man zusätzlich annimmt, dass die Nerven, die nahe an der Hornhautoberfläche verlaufen, wichtiger sind, als die Nerven, die tief liegen, dann könnte die Lasik in Zukunft ein geringeres Risiko für trockene Augen haben als die PRK (bei hohen Werten erst recht).
Aber bisher liegst du mit dem Argument Risikominimierung schon richtig, glaube ich (naja, bis auf Haze, Regression, und Vernarbung). Ich habe aber das Gefühl, dass sich die Lasik in Zukunft noch mehr durchsetzen wird. Dafür spricht schon allein der Werbeeffekt, der durch die schnelle Heilung entsteht.