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Ein schlechtes Auge nach Relex Smile, Nachlasern?

Sehbeeinträchtigungen wie Halos (Lichthöfe), Glare (Blendung), Starburst, Kontrastverlust (Schleiersehen) und Trockene Augen nach LASIK, Femto-LASIK, LASEK, Epi-LASIK, PRK...

Moderator: Frankyboy

Ein schlechtes Auge nach Relex Smile, Nachlasern?

Beitragvon June » 18.06.2018, 10:12

Huhu zusammen,

erstmal ein paar Grunddaten zu mir:
Ich habe vor 10 Tagen meine Augen mit der Relex Smile Methode lasern lassen. Vorher war ich kurzsichtig und hatte auf beiden Augen -4,00 und eine leichte Hornhautverkrümmung.

Mein letztes Gespräch mit dem Arzt hatte ich letzte Woche. Da hieß es, ich soll wie der Tropfplan es vorgibt weiter machen und zwischendurch meine Augen mit Hylo-Vision SafeDrop Gel befeuchten, da ich sehr trockene Augen habe (die ich vorher auch schon hatte durch langes Kontaktlinsen tragen). Der nächste Termin ist in einem Monat.

Beim Gespräch war der Arzt sehr positiv gestimmt. Bei meinen Augen sei alles wunderbar verlaufen, keine Infektion oder Falten. Nur eben trocken.

Leider habe ich schon am nächsten Tag nach meiner OP gemerkt, dass mein linkes Auge wesentlich schlechter als das rechte Auge sieht. Wenn ich mir mein linkes Auge zuhalte, bin ich zufrieden wie klar und gut mein rechtes Auge sehen kann. Mein linkes Auge hingegen sieht ziemlich verschwommen und z.B. Kennzeichen sehen aus, als wenn der Schriftzug leicht doppelt übereinanderliegen würde.

Also im Allgemeinen kann ich mit beiden Augen okay sehen. Es ist anstrengend zu gucken, besonders auf Schriften, da ich einfach merke, wie das schlechte Auge die Sicht des guten Auges insgesamt runterzieht. Ich habe irgendwie immer das gefühl, als würde ich leicht schielen.
Über den Tag und generell schwankt meine Sehstärke, mal besser, mal schlechter. Mal kann ich es akzeptieren, dass es nicht perfekt ist und denke „Okay, so ist es in Ordnung, wenn es so bleibt“ und mal denke ich „Oh man, so soll ich für den Rest meines Lebens sehen?“. Bei LED Lichtern habe ich auch immer noch diese Lichthöfe.

Der Arzt meinte, nachdem ich das angesprochen habe, dass es normal sei, es dadurch kommt, dass meine Augen trocken sind und alles ist bisher im grünen Bereich und man sollte sich erst nach 4-6 Wochen Gedanken machen, falls der Unterschied dann immer noch so wäre. Er lies gar nicht richtig zu, dass ich mir Gedanken mache und enttäuscht bin.

Was mich einfach sehr verunsichert; wieso sieht mein rechtes Auge wesentlich besser als das linke und wieso fühle ich von Tag zu Tag keine Verbesserung an dem schlechten Auge? Es ist ja nun mal schon 10 Tage her. Ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass sich etwas ändern wird.

Vielleicht bin ich auch ungeduldig und es wird sich vielleicht in den nächsten Wochen wirklich verbessern. Aber meine Hoffnung ist einfach nicht da, da ich mir das einfach nicht vorstellen kann, dass sich irgendetwas an meinem Auge bessern wird und ich ständig denke, falsch gelasert worden zu sein.

Jetzt beschäftige ich mich langsam mit dem Thema nachlasern. Wovor ich wirklich Angst habe. Ich habe jetzt öfters schon mal gelesen, dass es unwahrscheinlich ist, dass man zum nachlasern wieder die Relex Smile Methode anwenden kann und es generell schwierig ist, eine positive Verbesserung nach dem nachlasern wirklich fest zu versichern.

Hat vielleicht jemand die gleichen Erfahrungen gemacht und kann mir etwas Mut geben? Zurzeit bin ich einfach nur frustriert und enttäuscht.

Hat sich jemand nach der Relex Smile nachlasern lassen und kann etwas darüber berichten?

LG
June
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Re: Ein schlechtes Auge nach Relex Smile, Nachlasern?

Beitragvon Stefan026 » 19.06.2018, 08:22

Hallo June,

ich hatte zwar keine Relex Smile sondern eine ILasik, aber auch wenn viele bei Relex Smile sofort toll sehen können (so wie Du auf dem einen Auge) so mußt Du Dir schon im klaren sein, dass es eine schwere Operation ist, von der sich das Auge erholen muss. 10 Tage sind da gar nichts und erst Recht kein Grund, über eine Relasik nachzudenken. Selbst das gute Auge wird im Laufe der Verheilung der Hornhaut noch besser sehen werden.

Gruß

Stefan
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Re: Ein schlechtes Auge nach Relex Smile, Nachlasern?

Beitragvon June » 27.06.2018, 12:12

Stefan026 hat geschrieben:Hallo June,

ich hatte zwar keine Relex Smile sondern eine ILasik, aber auch wenn viele bei Relex Smile sofort toll sehen können (so wie Du auf dem einen Auge) so mußt Du Dir schon im klaren sein, dass es eine schwere Operation ist, von der sich das Auge erholen muss. 10 Tage sind da gar nichts und erst Recht kein Grund, über eine Relasik nachzudenken. Selbst das gute Auge wird im Laufe der Verheilung der Hornhaut noch besser sehen werden.

Gruß

Stefan


Danke für die Antwort. Ich bin mir dessen natürlich bewusst.
Ich komme nur einfach nicht über diesen Gedanken hinweg, wieso das eine Auge so massiv schlechter ist als das andere, da beide ja gleich gelasert worden sind. Naja..

Hier mal ein kleines Update: Inzwischen sind knapp 2,5 Wochen seit meiner OP vergangen. Mein linkes Auge ist nachwievor im Vergleich zum Rechten schlecht und ich habe immer noch Lichthöfe bei LED Lichtern.

Ich glaube tatsächlich, dass sich mein linkes Auge ein klitzkleines bisschen verbessert hat. Jedenfalls habe ich das Gefühl, das Schriften nicht mehr ganz so krass übereinander lappen und verschwommen sind. Lesen kann ich auf weite Entfernung trotzdem bei Weitem nicht mit dem Linken und die Verbesserung ist wirklich extrem minimal

In 2 Wochen habe ich meinen nächsten Termin und dann mal schauen, was der Arzt dazu sagt.

LG
June
schaut sich noch um
 
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Re: Ein schlechtes Auge nach Relex Smile, Nachlasern?

Beitragvon Lunapark » 30.06.2018, 17:04

Zwei Wochen sind noch gar nichts, die Heilungsdauer beträgt Monate! Ich habe 6 Monate nach OP immer noch "Lichthöfe", wenn Du damit Halos meinst, das geht eventuell gar nicht weg, aber damit kann man leben. Jede neue Augen-OP hat ein höheres Risiko für Nebenwirkungen (such einfach mein Thread ein paar Zeilen drunter, dann hast Du eine Vorstellung davon).
Lunapark
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