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Verstopfte Meibom-Drüsen nach Lasik (und andere Probleme)

positiver als auch negative persönliche Berichte vor / nach LASIK, Femto-LASIK, LASEK, Epi-LASIK, PRK...

Moderator: Frankyboy

Re: Verstopfte Meibom-Drüsen nach Lasik (und andere Probleme)

Beitragvon hazelchen84 » 20.04.2018, 14:53

Hallo Brini,

meine Lasik ist 4 Jahre her.

Also: Die Starburst und Halos werden bei dir vermutlich bleiben. Die optische Zone (also der gelaserte Bereich) ist vermutlich kleiner als deine Pupille. Wenn du es genau wissen willst, musst du den OP-Berich lesen und deine Dunkellpupille messen lassen.

Stell dich bei der Trockenheit auf JAHRE ein. Meine Augen sind heute viel, viel besser, aber imme noch trockener als vor der Op.

Laut Studien dauert es 5 Jahre, bis alle Nerven in der Hornaut nachgewachsen sind, ich tippe mittlerweile eher auf 7 Jahre oder 10 Jahre, bis alles ist wie vorher.

Das sagen dir die Ärzte nicht ... du kannst nur Geduld haben, was die Trockenheit angeht. Es wird aber besser.

Lg
hazelchen84
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Re: Verstopfte Meibom-Drüsen nach Lasik (und andere Probleme)

Beitragvon Brini » 20.04.2018, 17:34

Hallo hazelchen,

das hört sich ja nicht gut an :(

Sind bei dir Halos und Starbursts geblieben? Und wie ist es mit dem schlechten Sehen in der Dämmerung und bei verschiedenen Lichtquellen?

Hattest du auch eine Femto-Lasik mit Wellenfront? Die Wellenfront ist doch eigentlich dafür da, dass die o. g. Probleme nicht auftreten, oder?

Du machst mir echt Angst. Die letzten Tage mit der Trockenheit sind echt schlimm und ich habe Angst, dass das noch schlimmer wird.

Hattest du auch Probleme mit den Meibom-Drüsen? Wie oft musst du im Moment noch tropfen?

Den Bericht habe ich angefordert und warte noch darauf.
Brini
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Re: Verstopfte Meibom-Drüsen nach Lasik (und andere Probleme)

Beitragvon hazelchen84 » 22.04.2018, 20:59

Hallo Brini,

ja, dir scheint es wie mir zu gehen nach der Op: voll überrumpelt von den Nebenwirkungen.

Ja, bei mir sind die Halos und Starburst bis heute da. Und sie werden bleiben, bis meine Dunkelpupille so gross ist wie meine optische Zone (6mm). Das wird im hohen Alter so sein. In der Dämmerung sehe ich schlechter als früher, ja.

Es ist so: Es wird nur ein Teil der Hornhaut gelasert, die sogenannte optische Zone. Dieser Wert steht im Op-Bericht. Wenn nachts deine Pupille größer wird, ist deren Radius grösser als die optische Zone, d.h. du siehst auch dort, wo deine ursprüngliche Kurzsichtigkeit noch ist.

Wie gesagt, vll sind die Starburst bei dir nur eine Frage des Heilungsprozesses und gehen wieder weg. Bei mir bleiben sie.

Ja, hatte eine Lasik mit Wellenfront, aber das hat damit nix zu tun.

Du machst mir echt Angst. Die letzten Tage mit der Trockenheit sind echt schlimm und ich habe Angst, dass das noch schlimmer wird.

Du brauchst keine Angst zu haben. Die Nerven in der Hornhaut werden auch bei dir nachwachsen. Aber - ich will ehrlich sein - es dauert. Heute, 4 Jahre nach der Op, denke ich nur noch selten an meine Augen. Aber sie sind trockener als vor der OP.

Ich habe schnell aufgehört zu tropfen. Es hat meine Augen noch weiter ausgetrocknet. Außerdem ist es eine Frage des Geldes. Keine Augentropfen der Welt können deinen Tränenfilm ersetzen. Das erste Jahr war schlimm. Ich wollte jeden Abend nur ins Bett wegen der trockenen Augen. Aber es WIRD besser. Ich rate dir hier aber keineswegs, die Tropfen abzusetzen, das muss der Arzt beurteilen.

Hattest du auch Probleme mit den Meibom-Drüsen? Wie oft musst du im Moment noch tropfen?

Nein, hatte ich nie. Ich tropfe schon lange nicht mehr.

Den Bericht habe ich angefordert und warte noch darauf.

Kannst mir ja mal schreiben, wie gross deine optische Zone in Millimetern ist.

Trockene Augen hängen von vielen Faktoren ab. Achte darauf, genug Schlaf zu kriegen. Trink genug. Vermeide Stress. All das hat meine Augen ausgetrocknet. Ernähr dich gesund. Fisch ist auch gut wegen dem öligen Fett für den Tränenfilm.

Du kannst nix gross machen, nur abwarten.
Ich habe mich mit den Nebenwirkungen inzwischen abgefunden. Ich war vorher quasi blind, heute ist vieles einfacher durch die Op.

Aber ich bin geschockt, wie unbedarft und unaufgeklärt die Leute sind. Ich würde nie eine Relex Smile machen, weil hier im Forum einige Leute sind, die damit Doppelbilder haben.

Wenn du gute Sicht hast (trotz der Trockenheit) ist das schon mal gut.

lg

Hazelchen
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Re: Verstopfte Meibom-Drüsen nach Lasik (und andere Probleme)

Beitragvon Choddi79 » 23.04.2018, 11:33

hazelchen84 hat geschrieben:Aber ich bin geschockt, wie unbedarft und unaufgeklärt die Leute sind. Ich würde nie eine Relex Smile machen, weil hier im Forum einige Leute sind, die damit Doppelbilder haben.



der eigentlich einzige Vorteil einer Relex Smile ist, dass es seltener und wenn dann viel schwächer zum Trockenen-Auge-Syndrom kommt.
Für Doppelbilder, Halos, Starbusts, etc. gibt es hier ja auch genug Fälle bei den anderen Verfahren. Es ist nicht so, dass da nichts schiefgehen könnte...
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