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ICL OP im Januar 2018, Lohr

Imlantierbare Contactlinsen (ICL), IOL, Artisan, Verisyse, Bioptics, Hinterkammerlinsen, Vorderkammerlinsen, Iris Clip Linsen, Clear Lens Extraction (CLE)

Moderator: Frankyboy

ICL OP im Januar 2018, Lohr

Beitragvon Fischchen » 03.11.2017, 18:05

Hallo zusammen,

nach jahrelangem Informieren habe ich mich nun am 18.10. in Lohr ausführlich untersuchen lassen und mich für die ICL Implantation entschieden.

Die letzten 15 Jahre habe ich nur weiche Kontaktlinsen getragen, welche ich aufgrund meiner trockenen Augen nun leider nicht mehr gut vertrage, was auch der ausschlaggebende Grund für mich für die ICL ist.

Die OP ist am 9. Januar 2018 bei Herrn Dr. Krommes in Lohr.

Hier mal meine Werte:

Alter: 30

subjektive Refraktion
R -5,0 -0,5 70°
L -5,0 -0,5 150°

objektive Refraktion
R -4,75 -0,5 50°
L -4,75 -0,25 130°

Vorkammertiefe
R 3,34
L 3,37

Dunkelpupille
R 5,8
L 5,8

Torische Linsen
R ja -0,5
L ja -0,5

Linsen-Generation
Evo+ Visian ICL 4,06

Ich freue mich auf viele interessante Informationen hier aus dem Forum und im Januar dann auf meine "neuen Augen".

Viele Grüße
Fischchen :D
Werte vor OP:
subjektive Refraktion
R -5,0 -0,5 70°
L -5,0 -0,5 150°
objektive Refraktion
R -4,75 -0,5 50°
L -4,75 -0,25 130°

ICL-OP am 09.01.18
- 10.01.18: 125%
Fischchen
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Re: ICL OP im Januar 2018, Lohr

Beitragvon Gavin » 05.11.2017, 18:30

Hallo Fischchen,

dann mal Hallo und Glückwunsch zu Deiner Entscheidung! :) Ich lasse mir ja im Dezember in Lohr auch ICL-Linsen implantieren gegen meine starke Kurzsichtigkeit. :wink:

Deine Werte scheinen auch richtig schön ICL geeignet zu sein. Nur was ich nicht so ganz Verstehe ist, warum bei einer so niedrigen Hornhautverkrümmung torische ICL implantiert werden und keine sphärischen Linsen? Bei so einer geringen HHV dürftest du doch eigentlich auch mit Brille oder Kontaktlinsen keine Probleme beim sehen haben? Hat die Klinik dazu etwas gesagt? Und woher hast du die objektiven Werte der Refraktion? Mir wurden die leider nicht gesagt, als meine Kurzsichtigkeit objektiv gemessen wurde. :|

Viel Erfolg noch bei Deiner OP und Grüße,

Gavin.
R: -9.50 dpt., Astigmatismus -1.50, 28°
L: -8.50 dpt., Astigmatismus -1.50, 153°
Gavin
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Re: ICL OP im Januar 2018, Lohr

Beitragvon Fischchen » 08.12.2017, 21:11

Hallo Gavin,

aus welchem Grund bei mir torische ICL implantiert werden, kann ich dir leider nicht sagen.

Ich hatte extra nochmal in der Klinik angerufen und gefragt, ob das korrekt ist, dass ich torische ICL bekomme, da meine Hornhautverkrümmung so gering ist und ich diese eigentlich auch erst seit ca. 1 Jahr habe (vorher keine Hornhautverkrümmung).

Sie meinte, dass das so schon richtig ist usw.

Denke aber, dass das schon passt. Herr Dr. Krommes hat so viel Erfahrung und ich denke er kann am besten einschätzen, mit welchen Werten er die besten Ergebnisse erzielt. Daher vertraue ich ihm da voll und ganz und möchte mir als Laie nicht anmaßen die Entscheidung von ihm in Frage zu stellen.
Natürlich sollte man nicht naiv sein und alles in Frage stellen, gerade wenn es um seine Augen geht, aber was die Werte angeht, muss ich Herrn Dr. Krommes einfach vertrauen, dass er die bestmögliche Entscheidung trifft um meine Sehschwäche bestmöglich zu korrigieren.
Die letzten 10 Jahre habe ich mich so viel informiert, 5 Jahre gewartet, bis meine Werte stabil waren (Schwankungen von bis zu 0,5 Dpt. mal nicht berücksichtigt - ist bei mir oft tagesabhängig - sitze ca. 8-10 Std. am Tag vor dem PC) und lange recherchiert, bis ich die richtige Klink und den richtigen Arzt meines Vertrauens gefunden habe.

Die objektive Refraktion habe ich durch die "Augenärztliche Indikationsstellung" erhalten, welche ich für meine private Zusatzversicherung benötigt habe. Auf dieser ist nur die objektive Refraktion angegeben.

Normal wird ja vor der OP nochmal ein Sehtest gemacht... Sollte dieser z.B. ergeben, dass ich keine Hornhautverkrümmung mehr habe (wer weiß!), dann werden mir hoffentlich nicht die torischen Linsen implantiert. Werde da auf jeden Fall vorher nochmal nachfragen!

Viele Grüße
Fischchen
Werte vor OP:
subjektive Refraktion
R -5,0 -0,5 70°
L -5,0 -0,5 150°
objektive Refraktion
R -4,75 -0,5 50°
L -4,75 -0,25 130°

ICL-OP am 09.01.18
- 10.01.18: 125%
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Re: ICL OP im Januar 2018, Lohr

Beitragvon Fischchen » 10.01.2018, 18:02

Hallo zusammen,

gestern war es nun endlich soweit. Ich habe in Lohr von Herrn Dr. Krommes torische ICL in meine Augen implantiert bekommen.

Und hier kommt mein Bericht :D

Tag vor der OP - 08.01.18

Meine Güte, war ich nervös. Die ganze Coolness, welche ich die letzten Wochen verspürt habe, war wie weggeblasen. Ich hatte das Gefühl, ich bekomme am nächsten Tag meinen Kopf amputiert und nicht etwas implantiert :lol:

Wie verordnet habe ich am Tag vor der OP 4x täglich Tobradex Augentropfen ins Auge getropft. Die einzige Vorbereitung, welche ich persönlich zum Erfolg der OP beitragen konnte, waren nun also diese Tropfen - also wurden die Uhrzeiten genau getimed:
10 Uhr, 14 Uhr, 18 Uhr, 22 Uhr :wink:

Am Abend vor der OP konnte ich ewig nicht einschlafen. Es war einfach so aufregend. Seit Jahren denke ich über eine operative Sehfehlerkorrektur nach - und nun sollte es morgen wirklich soweit sein... Ich war innerlich unruhig, aufgeregt und hatte auch ein wenig Angst vor der OP (natürlich hatte ich mir verschiedene ICL-OPs vorher auf Youtube angesehen - daher wusste ich ganz genau, was mit meinen beiden Augen passieren wird... - in dem Moment wünschte ich mir, ich hätte es nicht getan :lol: )


Tag der OP - 09.01.18

Morgens habe ich im Hotel nur ein halbes Brötchen mit Butter runter bekommen und Tee getrunken - mehr war absolut nicht zu machen.

Um kurz nach 9 fuhren mein Mann und ich vom Hotel (welches nur 3 km entfernt war) in die Klinik. Mein Termin war um 9:30 Uhr.

Nach einer freundlichen Begrüßung, habe ich meine Einverständniserklärung und die Fragebögen abgegeben. Nach einer kurzen Wartezeit wurde ich dann schon abgeholt. Zuerst wurde in einem der oberen Zimmern mein Augeninnendruck gemessen und ein Sehtest (mit Brille) gemacht. Direkt im Anschluss hab ich schon die scheußlichen, pupillenerweiternden Tropfen in beide Augen bekommen (die brennen bei mir wie Hölle!) und wurde nochmal kurz für ca. 10 min. in den Wartebereich verwiesen und schon darauf hingewiesen, dass ich jetzt nochmal auf die Toilette gehen kann, da wir dann gleich in den OP-Bereich in den unteren Stockwerk gehen.
Gut, als Frau habe ich diesen Hinweis dankend angenommen (obwohl ich vorher bestimmt schon 4x auf Toilette war) :lol: Die Aufregung lässt grüßen.

Nach ca. 10 min. im Wartebereich wurde ich dann auch schon abgeholt und wir gingen ein Stockwerk tiefer in den OP-Bereich.
Dort habe ich in einem Vorzimmer zum eigentlichen OP-Bereich meine persönlichen Gegenstände, welche auch meine Brille einschloss :D , in ein Fach gelegt und mir wurde über meine normale Kleidung ein OP-Kittel, eine OP-Haube, unter der meine langen Haare verschwanden und OP-"Überstülper" für die Schuhe angezogen. Nach einer kurzen Wartezeit auf einem der dortigen Stühle wurde ich dann von einer Mitarbeiterin des OP abgeholt und in den OP-Bereich begleitet.
Dort befanden sich im vorderen Bereich vier Liegen. Drei waren besetzt, eine war noch frei - das war meine :D . Hinter jeder Liege war ein Monitor und alles wirklich sehr modern - echt beeindruckend! Nachdem ich auf der Liege Platz genommen hatte, hat die OP-Mitarbeiterin mir die nächsten Schritte genau erklärt (Blutdruck wird gemessen, ich bekomme immer wieder Tropfen ins Auge, ...) und mir auch schon die ersten betäubenden Tropfen ins Auge geträufelt. Die taten eigentlich nicht weh (nicht so wie die pupillenerweiternden Teufelstropfen :lol: ). Mir wurde eine Blutdruckmanschette angelegt und erstmal der Blutdruck gemessen. Sie verschwand und kam immer wieder vorbei um mir Tropfen ins Auge zu geben. Ich weiß nicht mehr genau - 5 oder 6x vielleicht.
Irgendwann zwischendrin kam der sehr nette Anästhesist (Herr Baier) und hat sich freundlich und mit einer ganz ruhigen, vertrauensvollen Art vorgestellt und mir erklärt, dass er mir jetzt einen Venenzugang über den Handrücken legen wird und mir über diesen Zugang dann vor der OP 3-4x ein Beruhigungsmittel geben wird. Das Legen des Venenzugangs hab ich zwar gespürt - aber es tat nicht weh. Herr Dr. Krommes kam vorbei, begrüßte mich und frage, wie es mir geht. "Alles super" sagte ich. Er überprüfte an dem Monitor hinter mir und meiner Akte noch einige Dinge, wir haben uns kurz unterhalten, ich weiß aber nicht mehr genau was, ich war durch die Beruhigungsmittel total entspannt, er beruhigte mich nochmal und verschwand. Nachdem ich noch ein paar Mal Augentropfen bekommen habe, mir von Herrn Baier 3x Beruhigungsmittel verabreicht wurde und ich auch wirklich sehr entspannt war, kam die OP-Mitarbeiterin und hat meine Augen bzgl. der torischen ICL markiert. Dieses Markieren haben viele hier als sehr unangenehm beschrieben. Bei mir war das gar nicht schlimm. Ich hab es kaum gemerkt - nur einen leichten Druck, aber es tat gar nicht weh.

Dann wurde meine Liege noch flacher gemacht, sodass ich ganz flach liegen konnte und mir wurde gesagt, dass sie mich jetzt in den OP mitnehmen. Hier musste ich dann noch kurz in einem anderen OP-Saal warten, weil der für mich vorgesehene OP wohl gerade noch vorbereitet wurde und dann ging es in "meinen" OP-Saal :wink:
Hier wartete ich dann auch noch kurz zusammen mit zwei OP-Mitarbeitern, Herr Baier kam nochmal vorbei und verabreichte mir die letzte Dosis Beruhigungsmittel, die beiden OP-Mitarbeiter deckten mein Gesicht mit einem Tuch ab, welches um das zu operierende Auge angeklebt, erklärten mir, dass ich unter das Tuch mit einem Schlauch ausreichend Sauerstoff bekomme und ich ganz normal weiteratmen soll, und setzten die Augenklammer ein, was etwas unangenehm war, aber echt gar nicht schlimm. Dann kam auch schon Dr. Krommes. Er erklärte mir, dass es jetzt los geht, platzierte das "Gerät" über meinem rechten Auge, und stellte das Licht so ein, dass ich nur drei bunte Punkte sah, die ich anfixieren sollte (gar nicht so leicht, drei Punkte anzufixieren :lol: ). Ich sah die drei bunten Punkte (Herr Dr. Krommes erklärte immer wieder zwischendrin, was er machte und dass alles gut läuft), ich sah Flüssigkeit, mal ganz kurz die ICL in mein Auge gleiten, dann wurde gespült und Herr Dr. Krommes sagte "So, Sie haben das erste Auge geschafft. Es ist alles super gelaufen, so wie wir uns das vorstellen." Ich dachte nur - Was, wie, hä? Das waren gefühlte 2 Minuten!!
Herr Dr. Krommes sagte, dass jetzt das linke Auge vorbereitet wird, verschwand und die beiden OP-Mitarbeiter haben alles vorbereitet, dass mein linkes Auge operiert werden konnte. Die Wartezeit kam mir schon etwas lang vor, aber es war nicht schlimm. Es wurde das Auge wieder desinfiziert, das Tuch angelegt, die Klammer gesetzt und Herr Dr. Krommes war wieder da. Auch beim zweiten Auge hat er alles erklärt mit seiner beruhigenden Art. Beim linken Auge kam mir die OP aber viel viel länger und irgendwie unangenehmer vor als beim ersten, rechten Auge. Ich glaube, das hatten viele hier schon berichtet. Die OP am linken Auge hat gefühlt 10-15 min. gedauert.
(Später habe ich erfahren, wie lange die OP pro Auge gedauert hat - ihr dürft gespannt sein :D )
Am linken Auge war es unangenehmer, ich hatte gefühlt starke Probleme die drei Punkte anzupeilen und mein Auge wollte irgendwie blinzeln.
Dann war alles überstanden. Herr Dr. Krommes sagte, dass die OP an beiden Augen super verlaufen ist, alles wie geplant, was mich sehr beruhigt und gefreut hat.
Ich hatte es geschafft. Ich hatte es hinter mir. Ich war überglücklich. Stark unter Beruhigungsmittel - aber überglücklich :lol:

Nach der OP wurde ich aus dem OP-Saal in einen anderen Bereich des OPs gefahren und die Liege wurde zu einem Sitz gemacht, es wurde gefragt, wie es mir geht, ich habe 2 Tabletten bekommen gegen die Erhöhung des Augeninnendrucks und habe dann gleich auf einem Stuhl vor einer Spaltlampe Platz genommen und auf Herrn Dr. Krommes gewartet. Nach ca. 10 Minuten kam er, und schaute sich den Sitz der Linsen mit der Spaltlampe an. Ich hörte immer nur "Perfekt! Super! Perfekt! Genau so soll das sein! Perfekt" - was mich überglücklich machte!! Er verabschiedete sich und ich wurde von einer OP-Mitarbeiterin in einen Bereich mit zwei Ledersesseln gebracht, wo ich noch kurz wartete (ca. 10 min.). Anschließend kam die Mitarbeiterin, die mich ganz am Anfang von oben in den OP-Bereich begleitet hat und holte mich ab zu dem Vorraum, wo ich meine persönlichen Gegenstände (und meine Brille, die ich jetzt nicht mehr brauchen würde!!) abholte, die OP-Kleidung auszog und wir gingen nach oben. Hier wurde mir dann nochmal der Augeninnendruck gemessen, welcher wohl leicht erhöht war (19 und 22), aber ich hatte die Tabletten erst 20 min. vorher genommen, daher war das so in Ordnung und ich wurde nach Hause entlassen. Ich war von 9:15 Uhr - 13:15 Uhr ca. in der Klinik.
Mir ging es gut. Ich war noch etwas schwach und benommen und meine Augen brannten und tränten, aber sonst ging es mir super. Und der Hammer war - ich konnte direkt nach der OP schon wirklich gut sehen. Die Uhrzeit, die Bilder an der Wand, Kennzeichen - unfassbar!!!! :D


Nach der OP gings zurück ins Hotel. Meine Augen haben gebrannt, etwas getränt und ich hatte im linken Auge ein Fremdkörpergefühl. Alle zwei Stunden musste ich Tobradex tropfen und ich habe Hylo Vision zur Befeuchtung mitbekommen, welche ich auch zwischen den Tobradex im halbe-Stunde-Takt getropft habe. Die erste Zeit habe ich die Augen geschlossen. Ich konnte in die Ferne zwar schon gut sehen (kein milchiger Schleier oder sonstiges) aber Fernsehen ging nicht, es blendete, ich hatte Ghostings und Halos um den Fernseher, das war anstrengend, also wurde geschlafen mit den Augenklappen, welche ich von der Klinik bekam. Auf die Nähe konnte ich gar nicht gut sehen (weite Pupillen). Anschließend gingen wir im Hotel-Restaurant eine Kleinigkeit essen. Hier merkte ich, dass ich noch schwach war. Es war dunkel und um jede Lichtquelle waren Halos usw. Aber das war mir klar, daher störte es mich nicht.
Ich nahm die beiden weiteren Augeninnendruck-Tabletten, welche ich von der Klinik mitbekommen hatte. Nebenwirkungen der Tabletten sind übrigens (sie waren bei mir alle da) Kopfschmerzen, Kribbeln in den Fingern, kohlensäurehaltige Getränke schmecken nicht. Die Kopfschmerzen haben mich ganz schön mitgenommen und ich hatte etwas Angst wegen dem Augeninnendruck, da ja Kopfschmerzen auch von zu hohem Augeninnendruck kommen können. Also hab ich die Klink angerufen - hier wurde ich aber beruhigt, dass das schon sein kann und normal ist und wir morgen bei der 1. Nachuntersuchung nochmal danach schauen usw.

Abends wurde mein Sehen schon immer besser. Ich sah wirklich super. Im Fernsehen konnte ich die kleinen Texte, welche unter den Nachrichtensprechern eingeblendet werden, schon super lesen. Nur die großen Lichthöfe (aufgrund der erweiterten Pupillen) haben noch gestört. Auf die Nähe wurde es jetzt auch immer besser und ich konnte schon kurze Nachrichten an die neugierigen Freunde schicken, dass es mir gut geht :D

Nachts habe ich die Augenklappen aufgeklebt und bin sehr schnell eingeschlafen. Der Tag war einfach nicht ohne.

Tag nach der OP - heute, 10.01.18

Ich bin morgens aufgewacht, hab die Klappen abgenommen und "Wow - Hallo, neue Welt!!" Es war unglaublich. Ich konnte so scharf sehen!! Die Halos und Lichthöfe verschwanden immer mehr. Das Brennen war verschwunden, kein Fremdkörpergefühl mehr. Es ging mir sehr gut!
Beim Frühstück war es draußen noch dunkel und alle Lichter hatten Lichthöfe, das war schon noch komisch. Aber völlig normal und hat mich nicht beunruhigt.
Mein 1. Nachuntersuchungs-Termin war heute um 9:30 Uhr. Nach einer kurzen Wartezeit wurde ich abgeholt, der Augeninnendruck wurde gemessen, die objektive Refraktion (welche ich aber leider nicht gesagt bekommen habe) und es wurde ein Sehtest gemacht, auf den ich mich schon total freute!
Und jetzt haltet euch fest. Am 1. Tag nach der OP sowohl rechts, als auch links 125%. Mit beiden Augen zusammen ganz locker und ohne Anstrengung 125% !!!! :D :D :D
Ich bin überwältigt!!!! Der Mitarbeiter sagte mir, dass das wirklich super ist und dass ich aber mir keine Sorgen machen soll, falls es in den nächsten Tagen mal schlechter werden sollte. Alles normal. Es wird auch wieder besser.
Der Augeninnendruck betrug 13 und 14 - also auch super!

Ich wurde in ein anderes Zimmer gebracht und nach 2 min. kam Herr Dr. Krommes. Er fragte, wie es mir geht. Ich strahlte und fing fast an zu weinen und meinte, dass es mir super geht und ich keine Schmerzen mehr habe. Ich habe ihm von meinen "Beschwerden" nach der OP berichtet und er meinte, dass das alles normal ist (was mir aber schon klar war - man wird ja vorher ausführlich aufgeklärt). Er schaute in meine Akte, sah das tolle Ergebnis des Sehtests, freute sich sehr, sagte mir, dass alles perfekt gelaufen ist und meine Werte sind auch perfekt! Mit der Spaltlampe prüfte er den Sitz der ICLs und ich hörte wieder nur "Perfekt, genau so, wie es sein soll - Perfekt!"
Mein Tag kann nicht mehr besser werden dachte ich :D
Herr Dr. Krommes freute sich auch sehr über das tolle Ergebnis! Und dann wurde mein Tag noch besser! Ich bekam meine Fahrerlaubnis! Er gab mir noch ein Schreiben mit den "technischen Daten" der bei mir implantierten ICLs, beantwortete noch ein paar meiner Fragen (z.B. warum die Werte der ICLs so anders sind, als die subjektiv gemessenen), freute sich mit mir und verabschiedete mich. Er bot mir sogar an, dass ich die 2. Nachuntersuchung bei meinem Augenarzt schon machen kann, weil alles so gut aussieht, und ich 1,5 Std. nach Lohr fahre, aber ich möchte die Nachuntersuchungen gerne bei ihm machen (wenn doch irgendwas komisch ist, bin ich sicher, dass er es sieht), also habe ich meinen Termin für die 2. Nachuntersuchung für nächsten Mittwoch in Lohr vereinbart.

Meine Pupillen sind aktuell immernoch etwas geweitet. Aber das ist wohl normal und sollte in den nächsten Tagen vollends zurück gehen.

Die nächsten 10 Tage tropfe ich 4x täglich Tobradex (+ die befeuchtenden Tropfen nach Bedarf). 1 Woche muss ich nachts die Augenklappen tragen, damit man nachts nicht in den Augen reibt. Meine Augen darf ich aber mit warmem Wasser abwaschen, was lt. Herrn Dr. Krommes bzgl. Hygiene aufgrund der vielen Augentropfen und dadurch entstehenden Verkrustungen in den Wimpern etc. wichtig ist.

So - wow - der Bericht ist nun doch länger geworden als gedacht... Aber es war auch alles so ereignisreich und spannend.

Alles in allem kann ich sagen:
Ich bin überglücklich und bereue die Entscheidung (bis jetzt :wink: ) kein Stück. Ich bin super zufrieden mit dem Ergebnis. Die OP tat nicht weh, ging super schnell rum und in Lohr fühlt man sich super gut aufgehoben!
Ich kann nur jedem, der über eine ICL oder generell über eine Augen-OP nachdenkt, die Augenklinik in Lohr wärmstens empfehlen!!!

Wenn ihr Fragen habt, immer her damit :D

Achso:
Und um noch das spannende Geheimnis zu lüften:
Die OP hat am rechten Auge 10 Minuten und am linken Auge 11 Minuten gedauert :wink:

Viele Grüße
Fischchen
Zuletzt geändert von Fischchen am 14.01.2018, 16:52, insgesamt 1-mal geändert.
Werte vor OP:
subjektive Refraktion
R -5,0 -0,5 70°
L -5,0 -0,5 150°
objektive Refraktion
R -4,75 -0,5 50°
L -4,75 -0,25 130°

ICL-OP am 09.01.18
- 10.01.18: 125%
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Re: ICL OP im Januar 2018, Lohr

Beitragvon Gavin » 11.01.2018, 11:06

Hey Fischchen!

Glückwunsch zu dem tollen Ergebnis! :) Wieder ein glücklicher Patient aus Lohr! Freut mich, dass alles so reibungslos und nach Plan abgelaufen ist! Dein Bericht über den OP-Verlauf kann ich genauso Teilen. Halte uns doch bitte über den Heilungsverlauf weiterhin auf dem Laufenden! :) :wink:

Alles Gute und viel Spass noch mit Deiner neuen Sicht! :)

Liebe Grüße

Gavin
R: -9.50 dpt., Astigmatismus -1.50, 28°
L: -8.50 dpt., Astigmatismus -1.50, 153°
Gavin
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